Ältere Blogs

Weitere Blogs finden Sie auch unter Wissen - Begreifen - Handeln

Fr

08

Sep

2017

Ehrenamt im Schloss Bellevue

Beim Bürgerfest war auch Maiken Winter für WissenLeben e.V. vertreten

 

Heute, am 8.9.2017, fand wieder das alljährliche Bürgerfest statt. Seit 2012 werden ehrenamtlich tätige Bürger durch eine Einladung zum Bürgerfest geehrt - stellvertretend für die Millionen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich in Deutschland zum Wohl von Mensch und Natur einsetzen.

 

Das Thema des Bürgerfestes war "Engagement - für eine lebendige Demokraitie". In seiner Begrüßungsrede machte der Bundespräsident, Frank-Walter Steinmeier, deutlich, wie wesentlich ehrenamtliches Engagement für das Funktionieren einer Demokratie ist. Ohne die Arbeit der Ehrenamtlichen würde unser Staat sehr viel weniger gut funktionieren. All die Helfer in Sportvereinen, bei der freiwilligen Feuerwehr, in Kirchengemeinden und Flüchtlingshilfen und in vielen anderen Bereichen leisten wesentliche Arbeit zur Unterstützung der Meschen in unserem Land. Eindringlich mahnte Steinmeier an, bei der Bundestagswahl am 24.9.2017 wählen zu gehen. Die Freiheit, die wir in Deutschland geniessen, eine Demokratie zu leben, diese Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen uns dafür einsetzen, sie zu bewahren.

 

Die Tatsache, dass diese Freiheit keine Selbstverständlichkeit mehr ist, dass sie auch in unserem Land durch radikale Gesinnungsströme gefährdet ist, ist zutiefst beunruhigend. Gleichzeitig wurde an diesem Abend klar: Negativen Strömungen steht eine starke Wand Engagierter entgegen, die sich mit all ihrer Kraft für eine lebendige Demokratie einsetzen. Stark bleiben gegen Anfeindungen, sich nicht beirren lassen, das legte Steinmeier den Eherenamtlichen ans Herz - und das erschien machbar inmitten all der Menschen, die sich versammelt hatten.

 

Zwei Wehrmutstropfen gab es allerdings:

1. Wie es ja bisher auch im Wahlkampf üblich ist: die Dringlichkeit von Klima- und Naturschutz wurde nirgends erwähnt. Was muss eigentlich passieren, damit dieses wichtige Thema nicht weiter so stark venachlässigt wird?

2. Es war erstaunlich, dass sich bei den Informationsständen auch Firmen präsentierten, die nicht gerade durch ihr bürgerschaftliches Engagement bekannt sind - wie etwa die Daimler AG, Bayer, die Arbeitsgemeinschaft Gesamtmetall oder Lidl (für die gesamte Liste siehe das Programm des offenen Hauses am 9.9.2017). Greenwashing schien hier angesagt; freie, unabhängige Demokratie reduziert. Sicherlich trugen diese Organisationen mit großzügigen Spenden zum Gelingen des Festes bei; sicherlich engagieren sie sich auch für soziale Belange. Aber insgesamt erscheinen mir diese Firmen doch eher Proft-orientierte Unternehmen zu sein, denen das eigene Wohl über dem der Gemeinschaft steht. Gäbe es nicht andere Wege, dies Bürgerfest zu finanzieren? Wege, welche die Demokratie und Freiheit herausstellen? Wären evtl. die Bürger dieses Landes bereit, dass das Fest aus Steuergeldern bezahlt wird - zum Dank für all die ehrenamtliche Arbeit, die ja dem Wohle aller Bürgern dient?

 

Insgesamt aber war es ein wunderschöner, sehr gelungener Abend. Trotz des Regens und der Kälte war die Stimmung sehr beschwingt, fröhlich und offen. Der Höhepunkt - Lang Lang mit seinem Schüler Maximilian - wird mir immer im Gedächtnis bleiben.

 

Danke, Herr Bundespräsident, dass Sie diese Tradition fortführen. Es tut sehr gut, für all die Arbeit Anerkennung zu erhalten.

mehr lesen 0 Kommentare

Do

07

Sep

2017

Politik ohne Zukunft

Unfassbar. Da haben es die Moderatoren des Fernsehduells geschafft, den Kanzlerkandidaten 90 Minuten lang Fragen zu stellen, ohne jemals die Wörter Klima, Natur, Biodiversität, Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit oder ähnliche überlebenswichtige Wörter zu erwähnen. So als gäbe es keine sich immer dramatischer entwickelnde Klimakatastrophe, keinen besorgniserregenden Rückgang der Biodiversität, keine Zehntausenden von frühzeitigen Todesfällen in Deutschland auf Grund schlechter Luft, keine Notwendigkeit für einen raschen Ausbau erneuerbarer Energien.

 

Auch ohne entsprechende Fragen hätten die Kandidaten einfließen lassen können, dass ihnen diese Problemfelder bewusst und wichtig sind – so wie sie es ja auch bei anderen Themenfeldern geschafft haben, ihr Positionen klarzustellen. Nur die Bundeskanzlerin erwähnte das Wort „Klima“ einmal; gleichzeitig machte sie aber deutlich, dass es den fossilen Verbrennungsmotor noch jahrzehntelang geben wird. Ein Ausstieg aus fossilen Energien? Fehlanzeige.

 

Es ist unfassbar, dass bei den derzeitigen dramatischen Entwicklungen bei Klima und Biodiversität, die das Potential haben, unsere Lebensgrundlagen zu zerstören, dieses Thema nicht zentral im Wahlkampf erscheint.

 

Die Klimawissenschaft hat klar aufgezeigt, dass uns noch etwa 5 Jahre bleiben, um unsere Wirtschafts- und Lebensweise radikal zu transformieren, um eine Klimakatastrophe zu vermeiden. Die kommende Legislaturperiode wird darüber bestimmen, ob wir eine Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft schaffen – oder nicht.

 

Bitte bedenken Sie das, wenn Sie zur Wahl gehen.

 

Maiken Winter, Vorsitzende von WissenLeben e.V und Bundestagskandidatin der ÖDP im Wahlkreis 226

0 Kommentare

Sa

29

Jul

2017

Radln für Tempo 30

Eine kurze Zusammenfassung zu einer kleinen Radltour für eine hoffentlich bald großen Kampagne: "Mensch vor Auto"

 

Seit einigen Monaten bin ich Bundestagskandidatin der Ökologisch Demokratischen Partei Deutschland (ÖDP) im Wahlkreis 226 - Weilheim - Garmisch. "Warum tust du dir das auch noch an?", werde ich oft von Freunden gefragt. Langeweile oder Machtstreben ist es ganz gewiss nicht; sondern die Möglichkeit, mit einem neuen Ansatz Dinge ansprechen zu können, die mir wichtig sind - Klimaschutz, Energiewende, Naturschutz - und das liebe Auto.

mehr lesen 2 Kommentare

Di

06

Jun

2017

Vertrauen auf Fehler in der Wissenschaft wäre fatal

Ein Leserbrief an den Münchner Merkur

 

Einige der Leserbriefe zu Trump spiegeln die häufigen Erfahrungen wieder, die ich im Laufe meiner Vorträge mache – ein Unwissen vieler Menschen über die Ursachen und Folgen des Klimawandels. Es ist durchaus verständlich, dass dieses Unwissen weiterhin verbreitet ist, wird doch oft falsch über den Klimawandel berichtet. Lassen Sie mich daher auf einige wenige Punkte eingehen:

 

Dass es „extrem viel Geld“ koste, die notwendigen Maßnahmen zum Klimaschutz durchzuführen, ist falsch – der IPCC beschrieb schon 2014, dass die notwendigen Maßnahmen 0,06% des jährlichen globalen Wirtschaftswachstums kosten würden. Das ist sicherlich viel Geld, aber durchaus machbar – v.a. in Anbetracht der Tatsache, was passieren würde, wenn wir nicht rechtzeitig handeln.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

02

Jun

2017

Trump - Symbol der Wegwerfgesellschaft

Demonstranten beim Münchner March for Science, April 2017. Foto (c) Winter
Demonstranten beim Münchner March for Science, April 2017. Foto (c) Winter

"Make America Great Again"  ist Trump´s Slogan. Wichtiger wäre es, die Welt vernünftiger und sicherer zu machen - und dementsprechend alles zu unternehmen, den Klimawandel zu begrenzen. Davon ist Trump weit entfernt, weil er sich benimmt, als könnte man mit der Erde spielen wie mit einem Spielzeugauto. Es gibt aber leider keinen Ersatz.

mehr lesen 1 Kommentare

Mi

31

Mai

2017

Ihr gehört dazu!

Man muss nicht "Öko" sein, um an der Klimaschutz-Bewegung teilzunehmen!

Vor Kurzem hielt ich einen Vortrag über die neuesten Fakten des Klimawandels vor StudentInnen der LMU. Danach diskutierten wir noch lange darüber, warum sich weiterhin so wenige Menschen aktiv beim Klimaschutz positionieren. Spezifisch sprachen wir über die geringe Teilnehmerzahl bei der Klimaschutz-Demonstration in München (wir berichteten). Die Erklärungen der StudentInnen haben mir die Augen geöffnet:

mehr lesen 3 Kommentare

So

07

Mai

2017

Wofür auf die Straße gehen?

Climate March München 2015, Leopoldstr.
Climate March München 2015, Leopoldstr.

Wir brauchen eine Massenbewegung für den Klimaschutz!
November 2015. Nieselregen und Kälte. Und dennoch demonstrieren etwa 1500 Menschen auf der Leopoldstraße in München für Klimaschutz. Der Zeitpunkt ist gut - kurz vor den Klimaverhandlungen in Paris sind viele Menschen am Klimaschutz interessiert.

 

Mai 2017. Strahlender Sonnenschein. Blauer Himmel. Ideal für einen Gang durch die Straßen der Münchner Innenstadt. Wie oft kann man schon bei beschwingter Musik und zwischen vielen sympathischen Leuten ohne Autolärm auf den Münchner Straßen wandeln? Die Stimmung ist dementsprechend gut - so viele freundliche, gut gelaunte Menschen trifft man selten so nahe beeinander. Dennoch: Nur ca 1000 Menschen nehmen teil.

mehr lesen 0 Kommentare

Di

06

Dez

2016

Reichtum und Klimaschutz im Widerspruch?

Eine Studie des Umweltbundesamtes vom Sommer dieses Jahres zeigt, dass die meisten von uns Klimaschützern nicht besser in ihrem Umweltverhalten sind als alle anderen. Natürlich gibt es Ausnahmen – aber die Ergebnisse der Studie des Umweltbundesamtes lassen sich nicht verleugnen.

mehr lesen 0 Kommentare

Mi

26

Okt

2016

Die meisten haben es einfach noch nicht begriffen

prof. Dr. Hans-Joachim Schellnhuber. Foto: PIK / Batier
prof. Dr. Hans-Joachim Schellnhuber. Foto: PIK / Batier

Die Ratifizierung des Klimavertrags von Paris wurde als ein großer Erfolg gefeiert. Nun geht es international an die Umsetzung. Prof. Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung erzählt, wie er das erbitterte Ringen um den Klimaschutz einschätzt, und wo die großen Chancen liegen. Das Interview wurde im forum gedruckt.

 

Das Pariser Klimaabkommen wurde ratifiziert. Gleichzeitig bremst die Regierung die Energiewende aus. Verstehen Sie diesen Gegensatz?

Dieser Gegensatz bildet in gewisser Weise ab, was in Paris passiert ist. Man hat nach 30 Jahren endlich eine adäquate Zielsetzung gefunden, nämlich die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Das entspricht dem, was wir aus wissenschaftlicher Sicht schon seit langer Zeit kommunizieren. Und das ist ein großer Fortschritt. Aber die Anerkennung eines Ziels heißt noch lange nicht die Anerkennung der dafür notwendigen Taten.

 

In Paris wurde gesagt: Wir wollen es versuchen. Aber es gibt dafür noch keine konkreten Maßnahmen und keine Sanktionsmechanismen. Das Einzige, was man versprochen hat ist: man will sich anstrengen und wird alle fünf Jahre Bilanz ziehen. Paris ist also zunächst eine Bemühenszusage.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Mi

07

Sep

2016

Amphibien und Reptilien vom Klimawandel bedroht

Glasfrösche – wie die hier abgebildete Art Hyalinobatrachium bergeri – leben im Regenwald der Anden und sind sehr anfällig auf Trockenheit. Foto: Ignacio de La Riva
Glasfrösche – wie die hier abgebildete Art Hyalinobatrachium bergeri – leben im Regenwald der Anden und sind sehr anfällig auf Trockenheit. Foto: Ignacio de La Riva

 

Eine Übersichtsstudie, die heute im online Journal Royal Society Open Science veröffentlicht wurde, zeigt gravierende Auswirkungen des Klimawandels auf Amphibien und Reptilien in der ganzen Welt. Erstellt wurde die Studie unter der Federführung von WissenLeben e.V., in Kooperation mit WWF Deutschland, dem Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung, und Wissenschaftlern aus Universitäten in Israel, Spanien und den USA.

 

Die Studie untersuchte 104 Artikel aus wissenschaftlichen Fachzeitschriften, die sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Reptilien und Amphibien beschäftigten. Erstmals wurde somit ein umfassenderer Blick auf die Effekte des Klimawandels auf diese Tierarten ermöglicht. Das Ergebnis ist ernüchternd: Zwei von drei Artikeln fanden schon heute Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Amphibien- und Reptilienbeständen. In über der Hälfte der untersuchten Fälle wiesen die Forscher einen negativen Effekt nach.

mehr lesen 0 Kommentare

Do

07

Jul

2016

Kinder klagen für mehr Klimaschutz

Dr. James Hansen. Foto: Grist
Dr. James Hansen. Foto: Grist
In Oregon klagen Kinder ihr Grundrecht auf Leben, Freiheit und Eigentum ein – von der Regierung der USA. Dr. James Hansen, einer der führenden Klimawissenschaftler der USA, ist Mitkläger. In einem Interview erklärt er Dr. Maiken Winter, warum diese Klimaschutzklage eine echte Chance hat und wie dieser Fall aus den USA unser Klima retten könnte.
Weltweit wird nach Ansicht führender Wissenschaftler zu wenig für den Klimaschutz und zu viel für die Subventionierung der Industrie getan. Das könnte die Zukunft der gesamten Menschheit aufs Spiel setzen und verstößt gegen Artikel 3 der UN Menschenrechte, nach der Staaten dazu verpflichtet sind, alle Maßnahmen zu unterbinden, die die Sicherheit seiner Bürger gefährden. In den USA wird das Grundrecht auf Leben, Freiheit und Eigentum durch das 5. und 14. Amendment der Bill of Rights, also der amerikanischen Verfassung, geschützt. Genau hier greift „OurChildrensTrust" (OCT) an. Die US-amerikanische Organisation unterstützt über eigene Anwälte Kinder und Jugendliche darin, ihr Recht für eine lebenswerte Zukunft einzuklagen. Nur sechs Jahre nach ihrer Gründung ist die Organisation in der ganzen Welt aktiv, auch in Europa.
 
mehr lesen 3 Kommentare

Do

23

Jun

2016

Ein Aufschrei!

Es reicht. Protect the Planet ruft zusammen mit verschiedenen Organisationen - unter Ihnen auch WissenLeben e.V. - dazu auf, endlich ihrer Verantwortung zum Schutz aller heutiger und zukünftiger Bürger nachzukommen. Der untere Text wird in mehreren Zeitungen abgedruckt um möglichst viele Menschen dazu anzuregen, sich für eine lebenswerte Zukunft einzusetzen.

 

Sehr geehrte Mitglieder des Deutschen Bundestages,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


verhindern Sie die EEG-Novelle 2016
und retten Sie die Energiewende!


In größter Sorge um die Zukunft unseres Planeten und unserer
Kinder fordern wir die Abgeordneten des Deutschen Bundestages
auf, endlich ihrer Verantwortung nachzukommen, für die
Einhaltung der Zusagen von Paris einzustehen und die Lösung
überlebenswichtiger Probleme anzugehen!


Setzen Sie sich ein für den Stopp der Erderwärmung durch den
konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien und das Ende
von Kohle und Öl. Denn nur so kann der Klimawandel bekämpft
werden, der immer mehr eine Hauptursache für Flucht wird! Und
machen Sie endlich Ernst mit dem Atomausstieg – bevor es auch
bei uns zu einem Super-GAU kommt.


Und zwar jetzt !


Denn eine lebenswerte Umwelt und eine funktionierende Wirtschaft
wird es weder nach einem immer wahrscheinlicher
werdenden Atomunfall geben, noch bei einer fortschreitenden
Klimakatastrophe, die bis zum Jahr 2030 einhundert Millionen
Menschen zur Flucht zwingen wird...

mehr lesen 1 Kommentare

Do

23

Jun

2016

Gelandet! Flug über Atlantik mit 100% Solarkraft

Heute morgen um 7:40 ist das Solarflugzeug SolarImpuls in Spanien gelandet - nach etwas 2 Tagen und 23 Stunden Flugzeit.

Eine fantastische Leistung. Die Zukunft ist da.

mehr lesen 0 Kommentare

Mi

22

Jun

2016

Nur noch 24 h Zeit! Kein Fracking in Deutschland!

Am Freitag wird im Bundestag darüber abgestimmt, ob in Deutschland Fracking erlaubt wird oder nicht. In der Pressemitteilung des BMUBs heißt es beruhigend: "Der Gesetzentwurf beinhaltet ein unbefristetes Verbot des sogenannten unkonventionellen Frackings. Kommerzielle unkonventionelle Fracking-Vorhaben sind in Deutschland damit bis auf weiteres nicht zulässig." Das klingt gut. Aber wofür Probebohrungen erlauben, wenn man sich nicht erhofft fündig zu werden - und den Fund dann auch auszuschlachten? Das Ganze hat einen seltsamen Beigeschmack.

 

Daher, schreiben Sie Ihrem Bundestagsabgeordneten und protestieren Sie gegen einen Rückschritt ins fossile Zeitalter! Wir brauchen keine Probebohrungen, wenn wir nie Fracking haben wollen.

 

Hier geht´s zum Link vom Umweltinstitut: Abgeordnetel schreiben

 

WissenLeben hat das Glück, einen Minister als Bundestagsabgeordnetent zu haben: Herrn Verkehrsminister Dobrindt. Dem haben wir geschrieben:

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

20

Jun

2016

Transatlantic Flight completely based on solar power!

(c) The Solar Impulse
(c) The Solar Impulse

SOLAR IMPULSE 2 TAKES OFF FROM NEW YORK TO ATTEMPT THE FIRST ELECTRIC, SOLAR AND ZERO-EMISSION TRANSATLANTIC FLIGHT

 

20.6.2016. Solar Impulse 2 (Si2) took off early this morning from Kennedy Airport, New York, to attempt the crossing of the Atlantic Ocean and prove that an efficient energy future is possible. Si2, the solar airplane of Bertrand Piccard and André Borschberg, capable of flying day and night with no fuel, is expected to land at the Seville Airport in Spain on 23 June. The flight, that should take four days and four nights non-stop depending on weather conditions, is one of the most challenging legs of the Round-The-World Solar Flight, the goal of which is to show that the world can be run on clean technologies.

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

17

Jun

2016

An urgent call to action

 

Dear friends,

we are getting alarmingly close to enormous changes in the climate system that would grant us a life on earth that we wished not to be part of. We still have a chance to avoid that possibility, but it is getting smaller and smaller the longer we wait.

It is too late that individual behavioural changes will make a big difference. Such changes are very important over the long term. But at the moment we need all energies on putting pressure on those in power. We need changes in policy and law to clearly protect future generations. Such changes will not happen when we just bring a shopping bag to the store.

We need to understand that fighting for our future is not something that can be postponed. Once we pass tipping points it will be too late. So please consider your options and make priorities that you can be proud of in the future.

Whatever you decide to do, be prepared to look into your childrens eyes to answer their question - What did you do to help avoid THIS?

 

Imagine your house is burning. What do you do? You run out and call emergency. After that you just sit and wait. But with climate change we have no place to run out to. Waiting will just increase the likelihood of destruction. Nobody will come from outside to help. It is up to us to get up and help carry the water buckets.

So, I have four very important requests to each of you:

1. Call your representatives and tell them that you are seriously concerned about climate change and about the slow progress of reducing greenhouse gas emissions, and that you expect them to do all in their power to step up for an energy rebellion. To avoid dangereous climate change, emissions need to drop each year by at least 6%. Ask the representatives what their plan is to make sure we do not lag behind. Ask them how we can reach that goal by continuing in investing and subsidizing fossil fuels.

2. If you live in Germany then PLEASE call your "Bundestagsabgeordnete" and demand that they do not agree with the revision of the EEG. (more information on the planned reform is here in German)

3. Please consider joining the Citizens Climate Lobby (Bürgerlobby Klimaschutz) and the Fossil Free Campaign  (in Germany Fossil Free Deutschland) to help speed up the changes we need.

4. Even though I just wrote that individual changes won´t do the trick, there are a few things that can send out an important signal... If you have not done so yet - switch to 100% renewables as soon as possible. And if possible, of course it wouldn´t hurt to reduce flying, meat-eating, stuff-buying, car-driving, heating, air-conditioning,....but I won´t go into that. You already know that anyway.


We can do this, but it really REALLY needs a huge effort from all of us. But it feels wonderful to help make the changes that are needed. Imagine that we WILL experience the moment when greenhouse gas concentrations in the atmosphere are dropping and temperatures are cooling,..how wonderful that will feel! That´ll be the absolutely amazing reward for all of our work.

 

Remember what this is about: It is about everything that is close and dear to your heart - yourself, your kids, your grandkids, nature, birds, peace and quiet - everything.  "Love does not despair. Love makes us strong. Love gives us the courage to act. Love gives us hope that change is possible. Love allows us to change the script...Let´s remember that love is a verb. And love means to do something." (from Stephen Colbert in the Late Night Show after the horrible shooting in Orlando).

Thank you for doing something!

Maiken

0 Kommentare

Di

14

Jun

2016

Klimaschutz braucht Taten!

 

Jetzt mitmachen bei den 2°Changemakern!

 

Für viele junge Menschen ist Klimaschutz nicht nur ein Modewort sondern gelebter Alltag. Sie wollen andere Menschen mitnehmen auf dem Weg hin zu einer klimafreundlichen Gesellschaft. Allein ist dies oft schwierig. Im WWF-Projekt „2°Changemaker“ lernen Jugendliche zwischen 17 und 25 Jahren das Handwerkszeug für die Entwicklung eines eigenen, umsetzbaren Klimaschutz-Projektes

 

Mit der Unterstützung von Expert/innen und anderen Gleichgesinnten tragen sie ihre konkreten Ideen eigenständig in ihr gesellschaftliches Umfeld: in die Schule bzw. Universität, in ihren Freundes- und Familienkreis oder in ihre Freizeitumgebung. Für ihr Engagement erhalten die Teilnehmer/innen ein Zertifikat.

 

Jetzt anmelden!

Das nächste 2°Changemaker-Seminar findet vom 15.-19. September 2016 statt.

Bewerbungsschluss ist der 15. August 2016.

Ausführliche Infos unter: www.2-grad-changemaker.de

Das Projekt wird gefördert durch die DBU.

0 Kommentare

Mo

23

Mai

2016

KlimaCamp für junge UnternehmerInnen und solche, die es werden wollen

Die Deutsche KlimaStiftung veranstaltet vom 26. Juni bis 3. Juli 2016 das erste KlimaCamp in Bremerhaven, bei dem sich junge Erwachsene im Alter von 16 bis 24 Jahren den Themen „green economy", Nachhaltigkeit und Klimaschutz widmen.

Anmeldeschluss: 12. Juni

 

Auf die Akteure warten herausfordernde Outdoor-Aktivitäten, eine Reise entlang des 8. Längengrads durch das Klimahaus Bremerhaven 8° Ost, eine Schifffahrt sowie spannende Einblicke in ein nachhaltig geführtes Unternehmen: Das FRoSTA-Produktionswerk in Bremerhaven. Ein besonderes Highlight ist die Mitwirkung von Fachleuten wie Dr. Ignacio Campino (ehemaliger Nachhaltigkeits-beauftragter der Deutschen TELEKOM und Director von DESERTEC), Frau Staatsrätin Ulrike Hiller, Felix Ahlers (Vorstandsvorsitzender der FRoSTA AG), Dr. Christiane Averbeck (Geschäftsführerin der Klima-Allianz Deutschland), Max Schön (Präsident der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome) und Arne Dunker (Vorstand der Deutschen KlimaStiftung), die mit den Jugendlichen in Dialog über eine zukunftsfähige und nachhaltige deutsche Wirtschaft treten.


Eine Herausforderung müssen die Teilnehmer dabei meistern: Am Ende sollen sie ein Konzept zu einem eigenen fiktiven Nachhaltigkeitsunternehmen präsentieren – der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Auch die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat Ihren Besuch angekündigt.

mehr lesen 0 Kommentare

Mi

18

Mai

2016

Der Widerstand gegen Kohle wächst

Der Weg in die Grube. Foto: Ende Gelände
Der Weg in die Grube. Foto: Ende Gelände

Am Pfingstwochenende setzten Aktivisten die Braunkohlegrube an der Lausitz lahm.

 

Manchen erscheint die Aktion von Ende Gelände zu extrem. Immerhin wurde dabei Hausfriedensbruch begangen - die Aktivisten ließen sich nicht vom Betretungsverbot abschrecken und besetzten zu Tausenden die Braunkohle-Grube in der Lausitz. Nicht nur in Deutschland wurde das Geschäft mit der Kohle behindert. Insgesamt haben auf sechs Kontinenten 10.000ende unter dem Motto BreakFree gegen die Kohleindustrie demonstriert.

 

Angesichts des immer stärker fortschreitenden Klimawandels und den viel zu langsamen Veränderungen in der Energieindustrie sind diese Aktionen nur zu verständlich. Wie schön wäre die Welt, wenn wir darauf vertrauen könnten, dass die fossile Industrie freiwillig und innerhalb von 1-2 Jahrzehnten auf erneuerbare Energien umstellen würde!

 

mehr lesen 0 Kommentare

Mi

18

Mai

2016

Teilen als Voraussetzung für Frieden im Klimawandel

„Wer in Frieden und Wohlstand leben will, muss teilen lernen'. Foto: DenkRaum Fresach
„Wer in Frieden und Wohlstand leben will, muss teilen lernen'. Foto: DenkRaum Fresach

Die Teilnehmer/innen der Europäischen Toleranz-gespräche 2016 haben am vergangenen Wochenende eine "Erklärung zum Klimawandel 2016" verabschiedet, in der Europa aufgerufen wird, sich seiner Verantwortung zu stellen.

 

 

 

Keine Gemeinschaft kommt ohne Grenzen aus, Mauern und Zäune lösen aber keine Probleme. "Wer in Frieden und Wohlstand leben will, muss teilen lernen", heißt es in der Erklärung, die unter anderem vom UNDP-Exekutivdirektor a.D. Prof. Klaus Töpfer, vom Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser, dem Villacher Bürgermeister Günther Albel und dem Kärntner Landtagspräsidenten Reinhart Rohr unterzeichnet wurde.

 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

02

Mai

2016

Ein Moratorium auf Straßen!

Straßen zerstören und zerstückeln die Natur. Wollen wir wirklich noch mehr davon?
Straßen zerstören und zerstückeln die Natur. Wollen wir wirklich noch mehr davon?

Eine kurze Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan 2030

 

Ein Kommentar von Maiken Winter. Kritik erwünscht.

 

Ich möchte hiermit meiner Sorge Ausdruck verlehen, dass der Verkehrswegeplan nicht der zukünftigen Klimakrise gerecht wird. Es wird zwar auch der Ausbau der Bahn einbezogen, aber der Straßenausbau steht weiterhin im Vordergrund. Dieser Fokus ist  nicht dem Ziel der Bundesregierung zu einer Dekarbonisierung bis 2050 zuträglich.

 

 

Tatsache ist, dass wir auf eine globale Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes zusteuern, wenn wir nicht jetzt sofort die notwendigen Weichen stellen, um eine schnelle Transformation weg vom Verbrennen fossiler Rohstoffe zu ermöglichen.  

 

 

Gleichzeitig muss der weiteren Zerstörung und Zerstückelung der Natur Einhalt geboten werden. Ortsumfahrungen und Streckenausbauten zerstören immer mehr Natur und erhöhen den Anreiz, noch mehr und noch schneller Auto zu fahren – doch das Gegenteil müssen wir erreichen, um unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.

 

 

Nehmen wir den Klima- und Naturschutz ernst, dann muss das Ziel sein, den Flächenverbrauch durch Straßen zu stoppen und die Anzahl der Autos auf unseren Straßen zu reduzieren. Eine solche Reduzierung sowie höhere Sicherheit auf Straßen wäre auf vielfältige Weise möglich, z.B. durch:

  1. Großflächige, bezahlbare und zeitlich sinnvolle Bedeckung aller Regionen Deutschlands über öffentliche Verkehrsmittel.
  2.  Hohe Steuern auf Benzin und Autos, evtl. mit Ausnahmen wie z.B. für Bauern.
  3. Hohe Preise auf Parkplätze, so dass es sich rentiert, mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zu fahren.
  4. Verbot der Bekanntmachung von Radarfallen. Ausbau der Blitzer und höhere Strafen auf Schnellfahrer.
  5. Entwicklung von Lärmfallen, über die laute Motorräder geblitzt und mit hohen Strafen versehen werden.
  6. Bessere Kontrolle und hohe Strafen auf Handy-Benutzung im Auto.
  7. Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit, gekoppelt mit Blitzern.
  8. Tempo 80 auf allen Landstraßen.
  9. Bußgelder und Steuern gehen hauptsächlich in den Erhalt und Ausbau des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs.

 

Solche Änderungen wären sicherlich nicht einfach, da die Autolobby sehr effektiv uns Deutsche zu einem Autofahrervolk gemacht hat. Doch das lässt sich umkehren, wenn man mit Überzeugung die Notwendigkeit klar vermittelt und die Vorteile offenkundig sind.

 

Dieser Kommentar wurde beim Bundesverkehrsministerien eingereicht. Kommentarschluss war der 2.5.2016

 

Details zum Bundesverkehrswegeplan: Entwurf März 2016

 

0 Kommentare

Fr

22

Apr

2016

172 Staaten unterzeichnen Klimaabkommen

Heute haben 172 Staaten das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet. Doch volle Gültigkeit bekommt es erst, wenn mindestens 55 Staaten das Abkommen ratifizieren. Und auch danach ist der Weg noch lange. Vor allem braucht es dazu einen Preis auf CO2.

 

Ein Kommentar von Ottmar Edenhofer vom 21.4.:

Bei der Unterzeichnung des Pariser Klima-Abkommens durch Staats- und Regierungschefs in New York seien „schöne Reden voller großer Worte“ zu erwarten, so schreibt Professor Dr. Ottmar Edenhofer, Ökonom und Stellvertretender Direktor am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), in seinem Kommentar „Zur Sache“ für die Website des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK). Das Pariser Abkommen sei zwar „ein fantastischer Erfolg der internationalen Klimadiplomatie. Weniger gern gehört wird: Das Abkommen ist noch kein Durchbruch für einen wirksamen Klimaschutz.“ Es sei „der Anfang eines Weges, nicht sein Ende.“

mehr lesen 0 Kommentare

Sa

02

Apr

2016

Aprilscherz trifft ins Schwarze

Automatischer Zähler für den Steinkohleblock in München
Automatischer Zähler für den Steinkohleblock in München

So unwahrscheinlich die Mitteilung des Bürgerbegehrens "Raus aus der Steinkohle!" war, so wunderschön war sie. So schön, dass auch ich sie zunächst geglaubt hatte. Denn was gäbe es Schöneres, wenn tatsächlich die Vernunft und die Verantwortung für die Zukunft über kurzfristigen Gewinnen ständen? Wenn Verantwortliche mit einem humorvollen Zwinkern zeigen würden, dass sie tatsäclich verstanden haben, um was es geht - um unser aller Überleben? So eine schönes Nachricht war zu schön, um sie sofort nciht zu glauben. Ein genuss, sich einige Minuzten wie wild zu freuen. Und nicht nur ich bin darauf reingefallen - hier die Pressemitteilung zur Aufklärung des Aprilscherzes:

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

01

Apr

2016

Kohle-frei statt Freibier

Stadtwerke verschenken Kohle am Marienplatz!

 

SWM geben heute Grillkohle kostenlos aus, da sie auf umweltfreundliche Kraftwerkstechnik umstellen - Initiatoren des Bürgerbegehrens "Raus aus der Steinkohle" glücklich über Einlenken. Pressemitteilung vom Bündnis "Raus aus der Steinkohle"

„Mit so einer schnellen Reaktion der SWM haben wir gar nicht gerechnet, aber es freut uns, dass die Stadtwerke Kohle verschenken, anstatt sie zu verbrennen. So können die Münchner kostenlos angrillen und die Stadtwerke ernten doppelt Sympathie.“ so Klaus von Birgelen, Stellvertreter des Bürgerbegehrens für kohlefreie Energieversorgung.

mehr lesen 1 Kommentare

Di

08

Mär

2016

Wir trauern um unser Beiratsmitglied Gary Braasch

Gary Braasch bei der Vernissage zu seiner Wanderausstellung "Klimawandel - Eine globale Herausforderung" im Ökologischen Bildungszentrum in München, September 2014
Gary Braasch bei der Vernissage zu seiner Wanderausstellung "Klimawandel - Eine globale Herausforderung" im Ökologischen Bildungszentrum in München, September 2014

Die Welt ist um einen einzigartigen Menschen, der sich mit ganzer Seele dem Natur- und Klimaschutz verschrieben hatte, ärmer geworden.

 

Gary Braasch war ein einzigartiger Mensch. Voller Liebe und Begeisterung für die Natur; voller Optimismus für unsere Zukunft; voller Energie, um sich  jahrzehntelang für den Erhalt der einzigartigen Vielfalt unseres wunderschönen Planeten einzusetzen.

 

Gary photografierte die Zerstörung der Natur, aber auch ihre Schönheit; die Folgen des Klimawandels, aber auch seine Lösungen; die Ursachen der Zerstörung, als auch die Aktivisten, die sich gegen diese Zerstörung zur Wehr setzen. Er begleitete Wissenschaftler ins Hochgebirge, an die Pole und Korallenriffe. Er dokumentierte den Wandel und motivierte viele Menschen durch die einzigartige Kraft seiner Bilder, sich für eine lebenswerte Zukunft einzusetzen.

 

In Deutschland war Gary relativ unbekannt, obwohl er in den USA ein hoch-geachteter und preisgekrönter Naturfotograph war. Wir brachten und bringen seine Bilder über unsere Wanderausstelung "Klimawandel, eine globale Herausforderung" nach Deutschland, wo sie seit September 2014 fast vollständig ausgebucht ist (siehe Buchungsplan).

 

Gary Braasch begeisterte sich für das Kleine, Unscheinbare, wie z.B. für das Gras, das in München zwischen den Straßenbahngleisen wächst (in anderen Orten wird das Gras durch Herbizide getötet), als auch für die großen Wunder der Natur, wie Korallenriffe und Regenwälder. Immerhin durfte er an einem Ort sterben, den er liebte - er starb beim Schnorcheln und Fotografieren im Great Barrier Reef. 

 

Auch wenn Gary schon 72 Jahre alt war, verließ er uns viel zu früh. Aber man ist erst wirklich tot, wenn sich keiner mehr an einen erinnert. Insofern wird Gary noch lange unter uns leben - über seine Bilder, Bücher und seine Leidenschaft für das Leben, die über seine Bilder weiterlebt.

 

Seine Arbeit wird weitergeführt von seiner Lebens- und Arbeitspartnerin Joan Rotlein und seinem Sohn Cedar Braasch.

 

Links:

Webseiten von Gary Braasch:

Nachrufe bei DotEarth , bei OregonLive und bei Omaha World Herald.

 

Ein sehr schöner kurzer Film über Gary Braasch: https://vimeo.com/92280463

 

Coral Bleeching: Corals are in the middle of a “global bleaching event.” Here’s what that means

 Gary Braasch died at Lizard Island, where coral bleeching is especially bad:

0 Kommentare

Fr

04

Mär

2016

Klima-MOOC reloaded

Online-Vorlesung: Top-Klimawissenschaftler erklären Klimawandel und seine Folgen

 

Klimawandel, was ist das eigentlich? Ein neues digitales Lernformat bietet die Möglichkeit, das eigene Wissen zum Klimawandel unkompliziert von zuhause zu erweitern. Nach der großen Nachfrage im Wintersemester startet der Massive Open Online Course (MOOC) „Klimawandel und seine Folgen“ am 9. Mai 2016 wieder neu. Eine Einschreibung ist ab sofort auf der MOOC-Plattform Iversity online möglich unter https://iversity.org/de/courses/klimawandel. Der Kurs mit international renommierten Klimaexperten führender Forschungsinstitute erklärt die Ursachen für die menschgemachte Erderwärmung und die Funktionsweise unseres Klimasystems.
 
Die kostenlose Online-Vorlesung in deutscher Sprache wurde vom WWF Deutschland und dem Deutschen Klima-Konsortium (DKK) mit Förderung durch die Robert Bosch Stiftung entwickelt. Der aus fünf Kapiteln bestehende Lehrgang steht jedermann offen. Er richtet sich insbesondere an Studierende, Lehrende, Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung und Kommunen, die sich beruflich mit dem Klimawandel auseinandersetzen, aber auch an alle interessierten Bürger.

mehr lesen 0 Kommentare

Mi

17

Feb

2016

Und die Temperaturen steigen weiter...

Dass dieser Januar der wärmste Januar gewesen ist, der je gemessen wurde (seit den globalen Temperaturaufzeichnungen 1880), verwundert nicht. Warum darüber schreiben? Natürlich wird es immer wärmer solange wir nicht drastische Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgase durchführen. Da wird es jeden Monat neue Schlagzeilen geben - der wärmste Februar, der wärmste März, usw. usw. Aber es wäre fatal, wenn wir uns an diese Veränderungen gewöhnen würden. Und dieser Januar hatte es in sich...

mehr lesen 0 Kommentare

Mi

20

Jan

2016

senseBoxen - ideal für viele Citizen Science Projekte

verteilung der SenseBoxen in Deutschland
verteilung der SenseBoxen in Deutschland

100 senseBoxen zu verschenken! Jetzt zugreifen und idealen Grundstock legen für die  Projekte Natur im Klimawandel und vieles mehr!

 

Das senseBox-Team vom Institut für Geoinformatik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster arbeiten schon seit vielen Jahren an Projekten rund um die Messung von Umweltphänomenen im Kontext Citizen Science und Bildung. Aus den so gesammelten Erfahrungen ist die senseBox entstanden.

 

mehr lesen 0 Kommentare

So

10

Jan

2016

Begeisterung wecken für Umwelt und Wissenschaften

Unsere Tagung am 18.1.2016 im Museum Mensch und Natur erkundet die Möglichkeiten der Bürgerwissenschaften im Bildungsbereich. Anmeldeschluss am 15.1.!

 

Begeisterung für die Natur, Verständnis für komplexe Zusammenhänge, Interesse an wissenschaftlichen Fragestellungen, Befähigung, Informationen zu hinterfragen und selbst Nachforschungen anzustellen – alles das ist wesentlich für eine engagierte, zukunftsfähige Weltbürgerschaft, die sich aktiv mit in die Zukunftsgestaltung mit einbringt. Diese Fähigkeiten zu unterstützen sind Anliegen der Bürgerwissenschaft, auch Citizen Science genannt.

 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Do

31

Dez

2015

Gemeinsames Musizieren als Exempel für eine bessere Welt - ein Neujahrswunsch

Das Weihnachstoratorium, aufgeführt vom Mozart Chor Andechs unter Anton Pfell. Foto: Franz Xaver Fuchs
Das Weihnachstoratorium, aufgeführt vom Mozart Chor Andechs unter Anton Pfell. Foto: Franz Xaver Fuchs

Zusammen zu musizieren hat etwas Wunderbares. Einzelne Teile fügen sich zusammen zu einer Harmonie, die unglaublich viel Freude und Befriedigung erzeugt.

 

Als ich in Andechs das Weihnachtsoratorium mitsang, wurde es mir besonders deutlich, dass gemeinsames Musizieren ein wunderschönes Beispiel für ein harmonisches Zusammenleben ist.

 

Jeder einzelne Teil des Ensembles, sei es Chorsänger, Orchestermitglied, Solist oder Dirigent spielt eine einizigartige Rolle und ist notwendig für das Funktionieren der Aufführung. Auch wenn es 15 Soprände im Chor gibt, ist doch jede einzelne Stimme wesentlich, damit der Klang voll und schön ist. Jeder achtet auf den anderen, um stimmlich optimal zusammen zu passen. Gleichzeitig ist es möglich, ab und zu in Ruhe Luft zu holen, ohne dass dadurch das Stück auseinanderbricht - man kann sich auf die Mitsänger verlassen, die die Lücke füllen. Genau so ist es im Orchester, wo sich Spieler gegenseitig helfen können, die Noten umzublättern, während der andere weiterspielt.

 

Solisten sind exponierter. Sie können sich nicht auf andere verlassen, die für sie weitersingen oder weiterspielen. Aber sie werden vom Basso continuo begleitet und haben dadurch immer eine Stütze. Um Solist zu sein, muss man Fähigkeiten besitzen, die viele nicht haben. Das setzt die Solisten von den anderen Teilnehmern ab; doch hätte der Solist ohne Chor und Orchester keinen Rahmen für seine Solo-Einlagen. Gleichzeitig geben die Solo-Einlagen Chor und Orchester die notwendigen Pausen, um wieder bereit zu sein für den nächsten Einsatz.

 

Der Dirigent schliesslich ist jemand, dem man 95% vertraut (aber man sollte immer selbst auch mitzählen, denn auch ein Dirigent ist ein Mensch, der Fehler macht). Der Dirigent gibt an, wie wir Musik machen, schnell oder langsam, laut oder leise, zärtlich oder strahlend. Und man folgt ihm. Das Wichtige dabei ist: dies Folgen hat nichts mit Zwang zu tun, sondern mit Freude und Glück und Gemeinsamkeit. Jeder versteht, dass wir eine umso schönere Musik erzeugen, je mehr wir uns aufeinander abstimmen.

 

Was hat das mit einer nachhaltigen Gesellschaft zu tun? Sehr viel. Denn ein Musikensemble zeigt im Kleinen, was uns im Großen oft noch fehlt:

 

1. Ein Dirigent, dem wir vertrauen, und dem man gerne folgt. Jemand, der oder die es schafft, mit Freundlichkeit, Kompetenz und Bestimmtheit alle "Mitspieler" dazu zu bringen, ihre Energie zu etwas Großem zusammen zu führen. Jemand wie Bill McKibben von 350.org. Doch wer ist der Dirigent in Deutschland oder Europa?

 

2. Solisten, die Fokus auf wesentliche Bereiche erzeugen, sich aber auch wieder zurücknehmen können, um anderen Raum zu geben. Solche Solisten sind Persönlichkeiten, die sich für eine lebenswerte Zulkunft einsetzen, wie z.B. Prof. Schellnhuber oder Prof. Rahmstorf.

 

3. Chor und Orchester, die tragende Musik, ist die Zivilbevölkerung, die sich für unsere Zukunft einsetzt. Doch das Stück, das wir im Moment aufführen, erscheint oft sehr modern mit vielen unzusammenhängenden Tonfolgen und Dissonanzen. Um aus diesem Gewusel mehr Harmonie zu erzeugen, benötigt es

 

  • den Willen für Harmonie
  • Achtsamkeit füreinander
  • einen Drigenten, der Chor und Orchester führt

 

Für das neue Jahr wünsche ich mir, dass wir mehr aufeinander hören und achten, um 2016 gemeinsam effektiver unserem Ziel  - eine lebenswerte Zukunft für alle Lebewesen auf unserem Planeten - ein großes Stück näher zu kommen.

 

Maiken Winter

2 Kommentare

So

20

Dez

2015

Nur zusammen können wir es schaffen - ein Aufruf zum gemeinsamen Handeln

Nur gemeinsam sind wir stark
Nur gemeinsam sind wir stark

Um schnell effektive Veränderungen durchzusetzen bedarf es des Schulterschlusses zwischen allen gesellschaftlichen Organisationen, denen die Zukunft ein Anliegen ist. Wo immer es um eine lebenswerte, friedliche und gesunde Zukunft aller Menschen geht - die Bündelung der unterschiedlichen Ansätze hilft, die Energien freizusetzen, die für die Erreichung dieses Zieles erforderlich sind.

 

Allerdings ist ein solcher Schulterschluss keineswegs selbstverständlich. Nicht selten sind es Eitelkeiten von Akteuren, die ihn verhindern. Statt Kräfte, Zeit und Geld zu bündeln, wird oft nebeneinander her oder sogar gegeneinander gearbeitet. Auch wenn es der Sache durchaus förderlich sein kann, sie auf verschiedenen Wegen anzugehen, darf das gemeinsame Ziel nicht aus dem Blick geraten.

 

 

Gemeinsames, schnelles Handeln ist dringend geboten. Dabei geht es um mehr als um individuelle Profilierung und Anerkennung. Es geht um eine lebenswerte Zukunft.

 

Dieser (leicht veränderte) Zwischenruf von Maiken Winter wurde vor COP21  bei Denkwerk Zukunft veröffentlicht.

0 Kommentare

Mo

30

Nov

2015

Ein voller Erfolg: Global Climate March auf der Leopoldstraße in München

Fossil Free München und seine Partner bringen 1000 Menschen aus ganz Bayern für den Klimaschutz auf die Straße

mehr lesen 0 Kommentare

So

25

Okt

2015

Großdemonstration in München für effektiven Klimaschutz

Am 29.11. finden in der ganzen Welt Demonstrationen für effektiveren Klimaschutz statt, auch in München. Machen Sie mit!

 

Denn es reicht nicht, sich zu hause auf dem Sofa über den Klimawandel Sorgen zu machen - wir müssen raus auf die Straße und den Verantwortlichen zeigen, wie viele von uns effektivere Klimaschutzmaßnahmen fordern. Es gibt Zeiten, in denen wir unsere Zukunft aktiver mitgestalten sollten. Diese Zeit ist jetzt. 1000ende werden sich daher am 29.11. in München für effektiven Klimaschutz einsetzen und mit uns zusammen auf die Straße gehen.

 

Machen Sie mit! Und marschieren Sie mit uns um 14:00 von der Münchner Freiheit zum Odeonsplatz. Dort findet um 15:00 die  Abschlußkundgebung statt. Anschließend können Sie sich an den diversen umliegenden Christkindlmärkte wieder aufwärmen.

 

Organisiert wird die Demonstration von Fossil Free München und seinen Partnern. Werden Sie dabei sein?

 

Worum geht es genau?

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

23

Okt

2015

Junge Forscher*innen für den Klimaschutz gesucht!

Gerne leiten wir diese Information des WWF weiter:


WWF vergibt 20 Stipendienplätze. Jetzt bewerben bei der Schülerakademie 2°Campus!


Der WWF Deutschland und die Robert Bosch Stiftung rufen erneut zur Schülerakademie 2°Campus auf! Das einzigartige Stipendienprogramm verbindet aktuelle Forschung mit Klimaschutz und bietet jungen Menschen die Gelegenheit, gemeinsam mit Wissenschaftler/innen für eine klimafreundliche Zukunft zu forschen. Wie senken wir die Treibhausgase und bremsen den Klimawandel? 2°Campus liefert konkrete Antworten.

 

Wir suchen für das Jahr 2016 Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren, die sich für MINT begeistern und für den Klimaschutz forschen wollen.

 

Die Bewerbungsfrist läuft bis 01. Dezember 2015.

 

2°Campus 2016  findet in den Frühjahrs-, Sommer- und Herbstferien statt, zumeist in Berlin bzw. in den Städten der jeweiligen Partneruniversitäten. Die Teilnahme ist (bis auf die Anreise) kostenfrei. Ausführliche Infos unter: www.2-grad-campus.de

0 Kommentare

So

11

Okt

2015

Wie ein Mensch die Welt verändert

Bill McKibben initiierte 350.org und die Divestment Bewegung
Bill McKibben initiierte 350.org und die Divestment Bewegung

Bill McKibben, 350, und die Divestment Bewegung

Es gibt viele Menschen, die großen positiven Einfluss auf das Weltgeschehen haben. Aber kaum einer hat so viel in so kurzer Zeit bewirkt wie Bill McKibben.

 

McKibben ist schon seit Jahrzehnten in der Umweltbewegung aktiv- sowohl als Professor für Umweltwissenschaften an einem College in den USA, als auch als Schriftsteller. Schon 1989 warnte er vor den Folgen des Klimawandels. 2007 begannen er und eine kleine Gruppe hoch-motivierter StudentInnen eine USA-weite Bewegung, um den amerikanischen Kongress dazu zu bringen, mehr Engagement im Klimaschutz zu zeigen: „Step it up!“ war ein voller Erfolg mit Dutzenden von Aktionen in ganz USA. (eine davon organisierte ich an der Cornell University).


mehr lesen 0 Kommentare

Mi

07

Okt

2015

Flüchtlinge sind unsere Zukunft

Flüchtlinge beherrschen das Tagesgespräch. Aber kaum jemand wagt zu sagen, dass die Zahl der Flüchtlinge um ein Vielfaches ansteigen wird, wenn wir nicht alles tun, um den Klimawandel zu begrenzen. Denn dieser wird die Lebensgrundlagen von Hunderten von Millionen Menschen zerstören. Es ist dringendst Zeit, effektive Maßnahmen zu ergreifen, damit weniger Menschen ihre Heimat verlieren.

 

Es sind dramatische Bilder, die wir in diesen Wochen sehen. 10.000ende von Flüchtlingen, die täglich nach Deutschland kommen, um bei uns Schutz zu suchen. Menschen, die alles, was ihnen vertraut und lieb war,  zurücklassen mussten; die ganz von vorne ihr Leben aufbauen müssen - eine riesige Herausforderung für alle Beteiligten, aber auch eine große Chance, zusammen Neues zu gestalten.

 

Doch heißt es immer öfter: "Unsere  Aufnahmekapazitäten sind begrenzt". Jetzt schon?! Wissen die Herren Politiker denn nicht, was weithin bekannt ist - dass wir in Zukunft mit weit mehr Flüchtlingen rechnen müssen als bisher? Keiner kann später sagen, dass wir das nicht gewusst haben. Nur wagen weiterhin die wenigsten, ganz klar auszusprechen, was Tatsache ist. Es ist Zeit, dass wir uns auf weit mehr Flüchtlinge einstellen und gleichzeitig Maßnahmen ergreifen, die helfen, dass weniger Menschen ihre Heimat verlieren.

 

Heutzutage sind pro Jahr etwa 50 Millionen Menschen auf der Flucht. Davon verlieren ca 20 Millionen Menschen ihre Heimat durch Naturkatastrophen, Der Hauptgrund für Flucht ist bisher also Krieg und Verfolgung. Doch die Zahl der Flüchtlinge wird sich in den nächsten Jahrzehnten um ein Vielfaches erhöhen - auf ca 200 Millionen bis 2050 und auf mehrere 100 Millionen bis zum Jahr 2100. Meeresspiegelanstieg, Dürren, Erdrutsche u.v.m. werden nicht nur die Lebensgrundlage vieler Menschen zerstören; es werden daraus auch bewaffnete Konflikte entstehen, die zu Krieg führen können - Krieg und Klimawandel sind sehr enge Nachbarn. Nicht umsonst bekamen Al Gore und der IPCC den Friedensnobelpreis im Jahr 2007 - wer den Klimawandel bekämpft setzt sich automatisch gleichzeitig auch für den Frieden in der Welt ein.

mehr lesen 4 Kommentare

So

04

Okt

2015

Ade arktisches See-Eis

Visualisierung des Rückgangs des Eisvolumens im arktischen Meer, 1979 - 2015
Visualisierung des Rückgangs des Eisvolumens im arktischen Meer, 1979 - 2015

Eine kurze Animation zeigt in beeindruckender Weise, wie stark das arktische See-Eis seit 1979 zurückgegangen ist.


Das arktische See-Eis wirkt als eine Art "Kühltruhe": die helle Eisoberfläche reflektiert etwa 90% der Sonnenstrahlen und hält dadurch die arktische Region kühl. Offenes, dunkles Meereswasser dagegen absorbiert den größten Teil der Sonnenenergie. Je weniger Eis das Meer am Nordpol bedeckt, desto mehr Sonnenenergie wird absorbiert, und je mehr wärmt sich die Region auf. (Die starke Erwärmung der arktischen Region ist in einer Animation von NASA gut erkennbar). Es ist zu befürchten, dass das arktische See-Eis schon innerhalb der nächsten Jahrzehnte im Sommer vollkommen verschwunden sein könnte - mit dramatischen Folgen auf das Klima, sowie auf Menschen und Tiere der Arktis, die ihre Lebensgrundlagen verlieren (wie im Film ThuleTuvalu dargestellt)

mehr lesen 0 Kommentare

Sa

19

Sep

2015

München soll ohne Kohlekraftwerk auskommen

Heizkraftwerk München Nord von Thomas Netsch. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons
Heizkraftwerk München Nord von Thomas Netsch. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons

 

Endlich Schluss mit schmutziger Energie! Münchner ÖDP-Stadtvorstand beschließt Bürgerbegehren gegen SWM-Steinkohlekraftwerk in Unterföhring!


Der Vorstand der Münchner ÖDP hat auf seiner Sitzung im September beschlossen, ein Bürgerbegehren gegen die Verbrennung von Kohle im Heizkraftwerk München Nord zu initiieren und damit den größten Klimakiller in München abzuschalten.


17 Prozent aller CO2-Emissionen in München sind auf das Heizkraftwerk in Unterföhring zurückzuführen und so kann, wenn sie wegfallen, das selbst gesteckte Klimaziel wenigstens halbwegs erreicht werden. Dies käme nicht nur den Münchner Bürgerinnen und Bürgern zu Gute, sondern wäre auch ein deutliches Signal, dass München sich der Verantwortung für die Auswirkungen der Klimaerwärmung durch Kohleverbrennung stellt. In einer Studie, die National Geographic im März 2015 veröffentlicht hat, werden z.B. deutliche Zusammenhänge zwischen der aus dem Klimawandel resultierenden Trockenheit in Syrien und dem Krieg und seinen Folgen gezogen. Selbst das Pentagon hat 2014 davor gewarnt, dass der Klimawandel ganze Regionen destabilisieren könnte. Die Anzahl der Klima-Flüchtlinge könnte dadurch bis 2050 sehr viel höher sein, als die Flüchtlingsströme, die wir heute erleben.

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

21

Aug

2015

Stoppt den Kohleabbau!









Ganze Dörfer werden zerstört, Kirchen gesprengt, um über Tagebau an die dreckige Braunkohle zu gelangen. Und das findet nicht irgendwo weit weg in einem fernen Land statt, sondern bei uns, mitten in Deutschland, dem Land, das sich brüstet, Vorreiter im Klimaschutz zu sein.

mehr lesen 0 Kommentare

Mi

22

Jul

2015

Neue Studie von Hansen zeigt: Meeresspiegel könnte sich innerhalb einiger Jahrzehnte um mehrere Meter erhöhen

Dass der Klimawandel katastrophale Auswirkungen haben wird, wenn wir nicht sofort und drastisch handeln, ist bekannt. So könnte die mittlere globale Temperatur bis zum Ende dieses Jahrhunderts um mindestens 4 C ansteigen (World Bank Report 2014) - was einem mittleren Temperaturanstieg auf Landoberflächen von 5 - 6 C entspräche.

 

Dass wir nur noch wenig Zeit haben, zu handeln, wissen wir eigentlich schon seit 2009, als Malte Meinshausen und Koautoren vom Potsdamer Instutut für Kimafolgenforschon ausrechneten, wie viel CO2 die Menschheit bis 2050 noch emittieren darf, um die globale Erderwärmung unter 2 Grad C zu halten (Nature 2009). Diese Daten aktualisierte und beschrieb Bill McKibben sehr eindrucksvoll in seinem Rolling Stone Artikel von 2012, in dem er aufzeigte, dass die Menschheit bis 2050 noch 565 Gt CO2 emittieren darf. Bei einer Rate von ca. 36 Gt CO2 Emissionen pro Jahr haben wir diese Menge schnell emittiert.

 

Als ob das noch nicht reicht, zeigt nun eine neue Studie von Jim Hansen, dass der Meeresspiegel um ein Vielfaches mehr ansteigen könnte als bisher berechnet.

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

20

Jul

2015

Erste Divestment Konferenz in Paris

 

Divestment - der Entzug von Geldern aus fossilen Energien und die Re-Investierung der frei-gewordenen Gelder in nachhaltige und öko-soziale Projekte, dieses Divestment hat enormes Potential. Denn wenn tatsächlich immer mehr Groß - und Kleininvestierer Ihre Gelder reinvestieren, dann fehlt der fossilen Industrie ihre Basis - das Geld. Gleichzeitig ist eine Re-Investierung eine ökonimisch sehr sinnvolle Entscheidung, da das Ende des fossilen Zeitalters bevorsteht (Deutschland will z.B. innerhalb von 25 Jahren ganz aus der Kohleindustrie aussteigen) und dadurch viele Investitionen in die fossile Industrie sehr schnell sehr stark an Wert verlieren werden (die sog. carbon bubble).

 

Divestment ist eine Win-Win-Situation für Klima und Ökonomie.

mehr lesen 0 Kommentare

Sa

18

Jul

2015

Kinder, Geld und Familienglück

Kinder sind keine Ware. Foto: Winter
Kinder sind keine Ware. Foto: Winter

Jetzt muss ich endlich doch etwas über Kinder schreiben. Denn mich nervt seit Jahren die Kinder-Diskussion in Deutschland, die meiner Meinung nach in die vollkommen falsche Richtung verläuft, denn:

  • Kinder sind die größte Bereicherung im Leben, die es gibt, egal wie viel sie einen finanziell kosten.

  • Gelder vom Staat als Anreiz für Kinder sind bei einem Großteil der Bevölkerung deplaziert - natürlich abgesehen von denjenigen, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Wer von den finanziell stabil dastehenden Menschen wegen des Geldes Kinder bekommt, der sollte sich fragen, ob das eine sinnvolle Motivation für Kinder ist.

  • Wer gerne zu hause bei seinen Kindern ist, soll das tun - die Zeit zu hause mit Kindern ist eine der schönsten Zeiten der Welt, die nicht mit Geld aufzuwiegen ist. Warum soll der Staat diese schöne Zeit zusätzlich mit Erziehungsgeld bezahlen? Diese Zeit ist doch unbezahlbar und benötigt auch gar keine weitere finanzielle Aufwertung. Natürlich gilt all dies wiederum nur für Menschen oberhalb der Arnutsgrenze.
mehr lesen 1 Kommentare

Mi

15

Jul

2015

Mach mit beim Streik für unsere Zukunft!

Von Streik mögen die meisten Leute wahrscheinlich erst einmal nichts mehr hören. Dennoch, hier ist ein Streik, dem du am 30. November - kurz vor den wichtigen COP15 Klimaverhandlungen in Paris - deine volle Aufmerksamkeit (und hoffentlich auch Teilnahme) widmen solltest. Denn bei diesem Streik geht es nicht um Geld oder Arbeitszeiten (was sicherlich auch wichtig ist), sondern um noch viel mehr - um die Zukunft aller Menschen und vieler anderer Lebewesen dieser Welt.

 

Dieser "Climate Strike" ist ein Streik

  • für globale Gerechtigkeit und gegen den weltweiten Missbrauch der Ressourcen unserer Erde;
  • für effektive Maßnahmen, die den globalen Klimawandel so weit aufhalten, dass wir eine Destabilisierung des Erdklimas gerade noch vermeiden können;
  • der ein Zeichen setzt, dass sich jeder einzelne von uns im Klimaschutz einbringen kann und muss, wenn wir katastrophale Auswirkungen vermeiden wollen.
mehr lesen 0 Kommentare

Mi

17

Jun

2015

Change is in the air

It feels different right now.

 

It feels that in spite of all the bad news, there is positive change in the air. Imagine, such  positive change would continue and change the current path we are on!

 

Imagine,

  • the world will finally realize that money is not the most important thing in our lives and act upon it by focusing on protecting the basis for our life instead of destroying it.
  • people all around the world understand their connectedness with each other and with nature.
  • the safety of nature with all its inhabitants will have priority over the greed of people.
  • humanity does not only understand the need for decarbonization but acts upon it immediately by divesting from fossil fuels and reinvesting money into truly sustainable endeavors within a few decades.
  • CO2 will cost so much that it will be not profitable to produce or use anything that emits CO2.
  • all materials will be used wisely and carefully so that they do not cause any pollution and will not get thrown away.

Imagine,

  • we will experience that the concentration of greenhouse gases in the atmosphere will decrease.
  • we will watch an increase of annual sea-ice cover in the Arctic Ocean and the regrowth of rainforest and of coral reefs.
  • protected areas will be truly protected and interconnected so that threatened species recover and spread into their former distributional ranges.

There are a  lot more beautiful images one can dream of; images that make it worthwhile to fight for. These images will differ among people; but everybody dreams of a safe, healthy and happy life. Once we truly understand that such a life will not be possible without a safe and healthy nature, no matter how much monetary wealth we have accumulated, then we have won the battle.

 

The missing piece for change, the true understanding that the fight for nature and for a stable climate is a fight for our own survival and a moral obligation for all future generations, this missing piece is becoming obvious to more and more people. The Enzyklika Laudato Sii by Pope Franciscus might turn the tide by passing a tipping point for an ethical transformation. Turning off lights and using the bike once in a while will not savee humanity from itself. But humanity needs to develop a true and humble new understanding of its place in the world.

 

Change is in the air. It is a huge chance for humanity to change its course towards a gentler way of life. Imagine! Isn´t it a beautiful image? It does not need to remain a naive dream - if we use this chance and act upon it together and immediately. It is more than worth it.

 

PS:

Music is a wonderful way to get motivated for action. Here are two that fit very well to this article:

 

"The times are a-changing" from Bob Dylan:
https://www.youtube.com/watch?v=e7qQ6_RV4VQ
The text can be read here:
http://www.songtexte.com/songtext/bob-dylan/the-times-they-are-a-changin-3bd5e8d0.html

"Laudata Si": https://www.youtube.com/watch?v=k7ArkAOn688. The German text for this song can be dowloaded here:

https://www.lyrix.at/t/kirchenlieder-laudato-si-o-mi-signore-15b

 

Singen Sie mit - viel Freude dabei und an unserer gemeinsamen Zukunft!

 

1 Kommentare

Do

11

Jun

2015

An open letter from Bill McKibben to President Obama

We are pinting the start of Bill´s letter here as it is too important to miss. Large parts of it translate well to probably every politician in the world, including those in Germany. Please follow the link to the original article on grist


Dear President Obama —


I feel a little awkward writing a letter to you, perhaps because I helped organize the largest demonstrations outside your house during your residence there: It’s odd to write someone when the closest you’ve ever come to them is being chained to the fence outside their home protesting the Keystone pipeline.


But I’ve had a very long time to think about global warming — since the late 1980s, when I published the first book for a general audience on the topic of what we then called the greenhouse effect. And so I thought I might offer a few thoughts. It’s only in the last three or four years that climate’s political dimensions have come into clearest focus for me, beginning in some ways with those Keystone demonstrations. As I’ve learned more about how Washington works, I’ve understood better some of the paths you took and didn’t. With 18 months left in your administration, the summing-up mood is appropriate — but not entirely, since time remains for a series of fateful decisions that will shape your legacy, but more importantly the planet’s future atmospheric chemistry...


Please continue reading on grist

0 Kommentare

So

17

Mai

2015

Do it now!

Singmob am Professor Huber Platz in München
Singmob am Professor Huber Platz in München

Der größte Klimaschutz Singmob Deutschlands war ein voller Erfolg


Am heutigen Sonntag fand im Rahmen des Streetlife Festivals München der erste Klimaschutz Singmob Deutschlands - Sing for the Climate - statt. Mehrere Hundert Leute jedes Alters fanden sich ein und sangen zusammen mit dem A-capella Oktett Str8voices das Lied "Do it Now!".

mehr lesen 0 Kommentare

So

17

Mai

2015

Abstimmung über Namen von geschlüpften Kohlmeisen

Junge Kohlmeisen im Nistkasten
Junge Kohlmeisen im Nistkasten

Jetzt ist es endlich soweit - die Kohlmeisen, die seit März den Nistkasten an der Maria-Ward-Schule, München, bezogen haben und mittels Kamera beobachtet wurden, haben Nachwuchs. Nach exakt zwölf Tagen Brut sind fünf Junge geschlüpft! Die zahlreichen Vorschläge der Namen kommen aus der Klasse 8b, bei der ich mich bedanken möchte. Nun bitte ich alle Interessierten um eine Entscheidungshilfe.

Bis Freitag (22.05.15) um 12.00 Uhr darf hier über die endgültigen Namen abgestimmt werden. Die fünf Namen mit den meisten Stimmen gewinnen. Jeder hat nur eine Stimme.

Viel Spaß beim Voten!

Daniel Gueffroy, Biologie-Lehrer am Maria-Ward Gymnasium

0 Kommentare

Mo

11

Mai

2015

Singen für den Klimaschutz

"Wo man singt, da lass dich ruhig nieder.. böse Menschen haben keine Lieder..." heißt es schon im Lied von Johann Gottfried Seume. Tatsächlich ist gemeinsames Musizierenist eine der schönsten und effektivsten Möglichkeiten, Menschen zu verbinden, aufzubauen und zum Handeln zu motivieren. Daher ist die Bewegung "Sing for the Climate" so erfolgreich.

 

Zunächst klingt "Sing for the Climate" vielleicht etwas naiv und lächerlich; etwas, woran vielleicht kleine Kinder oder alternative Teenager in Birkenstock Sandalen mitmachen können, aber doch nicht ich! Sehen Sie sich das kurze Video von Sing for the Climate an und machen Sie sich erst dann ein Urteil darüber, ob es sich lohnt, für den Klimaschutz zu singen oder nicht. Ich jedenfalls werde auf jeden Fall nächsten Sonntag um 16:30 auf dem Professor-Huber-Platz gegenüber der LMU in München dabei sein. Falls Sie nicht in München sind, dann überlegen Sie sich doch, auch bei Ihnen so einen Event, klein oder groß, zu organisieren. Es lohnt sich bestimmt!


Aktuell: Über den Singmob am Sonntag, 17.5.2015, können Sie hier nachlesen.

0 Kommentare

Mi

15

Apr

2015

Meisenleben life!

Das Maria-Ward Gymnasium in München ermöglicht seinen Schülerinnen ein einmaliges Erlebnis: Meisen beim Nisten zuzusehen.

Schlafen Meisen durch die Nacht oder wachen sie zwischendurch auf? Wie ziehen sie ihre Jungvögel auf? Wie oft werden Jungvögel gefüttert? Viele andere spannende Fragen können über eine Kamera im Nistkasten untersucht werden. Dadurch wird es Schülerinnennen und Schülern möglich, das gesamte Nistverhalten vom Nestbau über Brut bis zur Jungenaufzucht direkt mitzuverfolgen.

mehr lesen 2 Kommentare

Mi

15

Apr

2015

Zukunft selber machen – Junge Ideen für Nachhaltigkeit

Bundesweiter Jugendkongress Bildung für nachhaltige Entwicklung 2015

Vom 4.-6.09.2015 laden das Bundesumweltministerium (BMUB) und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) bis zu 150 junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren zum „Zukunft selber machen – Junge Ideen für Nachhaltigkeit“ - den bundesweiten Jugendkongress Bildung für nachhaltige Entwicklung 2015 in das DBU Zentrum für Umweltkommunikation nach Osnabrück ein. Mit der Tagung wollen wir das Engagement junger Menschen für zukunftsfähige Ideen fördern.

Das von Jugendlichen vorbereitete Programm umfasst Workshops, Fachvorträge und eine Podiumsdiskussion. Im Kongressverlauf entwickeln die Jugendlichen eigene Projektideen zu den Themen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Einige Projektideen werden am Ende finanziell in ihrer Umsetzung unterstützt. Bis zum 18. Mai können sich junge Menschen aus ganz Deutschland online auf der Internetseite www.zsm-2015.de für das Treffen anmelden.

Unter https://www.zsm-2015.de/2384.html sind Materialien und die Anmeldung hinterlegt. Bei Fragen können Sie sich gerne an Frau Angela Krumme wenden: al.krumme@dbu.de, Tel 0541-9633-957.

weitergeleitet vom Newsletter der ANU Bayern

0 Kommentare

Di

14

Apr

2015

Ausstellungseröffnung im Weilheimer Rathaus

Alt trifft Neu - Nicht zum ersten mal in Weilheim.
Alt trifft Neu - Nicht zum ersten mal in Weilheim.

Klimaschutz im Weilheimer Rathaus ist nichts Neues. Denn Weilheim i. OB. ist - v.a. über seine Agenda 21 Arbeit - sehr aktiv im Klimaschutz.


Unsere Wander-Ausstellung Klimawandel - Eine globale Herausforderung passt daher sehr gut in die alten Gemäuer des Weilheimer Rathauses.  Die Ausstellung im Rathaus umfasst 25 Fotografien des amerikanischen Naturfotographen Gary Braasch, die mit Texttafeln auf deutscher und englischer Sprache beschrieben sind.

mehr lesen 1 Kommentare

Fr

10

Apr

2015

Participate in a school project on aerosols in Europe!

A letter by the Norwegian Karl Torstein Hetland, a participant of the Globe Project


  • Would you like to participate in an inspiring network focusing on aerosols and climate?
  • Would you like to collaborate with schools from all over Europe?
  • Do you want to work together with a Norwegian school?
  • Do you have pupils at the age between 16 and 18 (high school)?

 

If you answer yes to these questions, you are an obvious candidate to participate with your class in “Aerosols in Europe” organized by GLOBE Norway. This project is a part of the Aerosol Campaign organized by GLOBE Europe.

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

20

Mär

2015

Frühlingsbeobachtungen auf Online Plattform NIK-Erleben

Märzenbecher im Seeheolz bei Riederau
Märzenbecher im Seeheolz bei Riederau

Es ist Frühling! Endlich wieder hinaus ziehen, die Sonne genießen und die wieder erwachende Natur entdecken! Dazu gibt es nun von WissenLeben e.V. eine eigene Beobachtungsplattform für unser Projekt Natur im Klimawandel (NIK) unter www.nik-erleben.org.

 

Welche Vögel sind wieder da? Gibt es schon Frosch- oder Krötenlaich im nahegelegenen Weiher? Welche Blumen blühen wann und welche Insekten fliegen schon wieder? Diese Beobachtungen bringen nicht nur sehr viel Freude, sondern sie helfen auch, besser zu verstehen, welche Auswirkungen der Klimawandel auf Tier- und Pflanzenwelt hat, denn durch die immer wärmer werdenden Temperaturen verschieben sich viele Vorgänge in der Natur. Um Ihnen die Bestimmung der Arten zu vereinfachen, haben wir Ihnen hier eine Liste von Links zur Artenbestimmung zusammengestellt. Sie können auch gerne eigene Fotos von den beobachteten Arten bei Nik-erleben einstellen,

 

Details zu unseren Natur-Beobachtungsprojekten an Pflanzen, Vögeln, Insekten, Wasser und Klima können Sie unter Natur im Klimawandel nachlesen.

 

Nun wünschen wir Ihnen viel Freude beim Entdecken der Natur!


Großer Dank an Stefan Munzinger von naturgucker.de für die Erstellung unserer Eingabeplattform!

0 Kommentare

Di

17

Mär

2015

Skepsis lässt sich gut verkaufen

Kosumenten sollen möglichst viel konsumieren, damit  Produzenten möglichst viel Profit erhalten. Um dies auch für die Güter zu ermöglichen, die negative Auswirkungen haben, bedarf es viel Geld und Erfindungsreichtum. Der Einsatz lohnt sich. Bisher. Der Film Merchants of Doubt hilft, dies endlich zu ändern.

 

Basierend auf dem 2010 erschienenen Buch Merchants of Doubt von Naomi Oreskes und Erik Conway, beschreibt der gleichnamige Film eindrücklich, wie Konsumenten miss-informiert werden. Unter dem Eindruck der "Wissenschaftlichkeit" werden Konsumenten bewusst falsch informiert, um sie zu motivieren, Dinge zu kaufen, die ihrer Gesundheit und der ihrer Umwelt alles andere als zuträglich sind. Profiteure sind zum einen die Industrie, wie z.B. die Tabakindustrie oder Kohle- und Erdölfirmen, als auch die Poilitik, die sich bestätigt fühlt, keine großen Veränderungen bewirken zu müssen (und dadurch Wählerstimmen zu verlieren). Diese Firmen stecken Millionen von Dollar in Miss-Informationskampagnen, um potentielle Kunden dazu zu bringen, an wissenschaftlich belegten Fakten zu zweifeln. Diese Strategie wurde 2010 in der Wochenzeitschrift Die Zeit in dem sehr lesenswerten Artikel  Die Gehilfen des Zweifelns, veröffentlicht.

 

Leider sind diese Missinformations-Kampagnen weiterhin erfolgreich. Sie schüren Unsicherheit und Zweifel an den Ergebnissen der Wissenschaft und ermöglichen dadurch, dass Trägheit und das (leider falsche) Gefühl der Sicherheit die Oberhand gewinnen. Beides ermöglicht es, nichts verändern zu müssen. Eine solche Einstellung löst aber nicht die Probleme, die durch unsere jetzige Lebensweise erzeugt werden.

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

02

Mär

2015

Wer quakt zuerst?

Erdkrötenpaar. Das Männchen ist wesentlich kleiner als das Weibchen.
Erdkrötenpaar. Das Männchen ist wesentlich kleiner als das Weibchen.

Es wird Frühling! Primeln, Leberblümchen, Schneeglöckchen blühen schon; Amseln und Buchfinken singen ihren wunderschönen Gesang; die ersten Störche sitzen auf ihrem Horst. Jedes Jahr ist es immer wieder wunderschön, den Frühling zu erleben.


Neben den Beobachtungen an Schmetterlingen, Vögeln und Pflanzen werden wir diesen Frühling ein weiteres Projekt beginnen: Wer quakt (und laicht) zuerst? Siehe unsere Projektseite Wer ist Erster?

 

Amphibien sind die am stärksten gefährdete Wibeltiergruppe der Welt: Rund ein Drittel der Arten sind gefährdet.Auch in Deutschland sind Amphibien mehr gefährdet als andere Wirbeltierklassen: Fast die Hälfte unserer einheimischen Amphibienarten sind bedroht.

mehr lesen 0 Kommentare

Mi

25

Feb

2015

Obama legt Veto gegen Keystone XL ein

Erfolg der Klimaschützer: Die umstrittene Pipeline wird vorerst nicht gebaut.

Gestern, am 24.2.2015, legte Präsident Obama endlich sein Veto gegen die seit Jahren umstrittene XL Keystone Pipeline ein, die Öl aus den kanadischen Teersanden in Alberta an die texanische Küste bringen soll. Gegen den Bau dieser Pipeline protestierte sowohl die amerikanische und die kanadische Bevölkerung seit Jahren (wie z.B. hier beschrieben). Der Klimawissenschaftler und Klimaaktivist Jim Hansen ließ sich bei einer Demonstration gegen die Pipeline - zusammen mit anderen prominenten Demonstranten - vor dem Weißen Haus verhaften (siehe Artikel in Rolling Stone). Der starke Protest wurde nun vorerst mit Erfolg gekrönt. Jedoch dürfen wir uns nicht zu früh freuen. Denn auch gegen das Veto von Obama gibt es Möglichkeiten, die Pipeline zu bauen (lesen Sie dazu den Artikel in thinkprogress). Und nach Obamas Präsidentschaft wird ein - wahrscheinlich - republikanischer Präsident das Veto sicherlich aufheben, wenn bis dahin nicht klare Abkommen zum Klimaschutz getroffen werden. Auch deswegen wird COP15 in Paris Ende dieses Jahres sehr wichtig. Der Abbau der Schieferöle muss unbedingt verhindert werden, da die Menge des dadurch freigesetzten CO2 den Klimawandel in einem Maße verstärken würde, dass eine globale Erwärmung um mehr als 2 Grad Celsius sehr wahrscheinlich würde.

 

Um Keystone XL langfristig zu verhindern, unterschreibt bitte diesen Brief von 350.org hier.

0 Kommentare

So

22

Feb

2015

Mitfahrgelegenheit dringend gesucht!

Suchen dringend Mitfahrgelegenheit. Bieten 100% Aufpreis pro Personenplatz. 100% diskret und und absolut kein "Bla".

 

Wir sind 34 großformatige Fotografien a 90 x 60 cm, die zu der Wander-Ausstellung Klimawandel - Eine globale Herausforderung gehören. Wir wurden an allen Ecken der Welt geboren, wo auch immer unser Erzeuger - Gary Braasch - den Klimawandel und seine Lösungsmöglichkeiten dokumentiert hat. Wir sind auf Aluminium aufgezogen, haben also kein zerbrechliches Glas, aber  verbiegen leicht an den Ecken, wenn wir nicht gut eingepackt sind und nicht vorsichtig transportiert werden. Daher haben wir ein wenig Angst vor dem Postversand.

mehr lesen 1 Kommentare

Fr

13

Feb

2015

Kein Geld für Kohle, Erdöl und Erdgas!

Heute und morgen findet der weltweit erste Global Divestment Day statt. Dabei geht es darum, der fossilen Industrie (Kohle, Erdöl und Erdgas) ihre Existenzgrundlage zu entziehen: Das Geld.

 

Divestment bedeutet, Gelder zu entziehen und neu anzulegen. Konkret bedeutet das: Entzieht der fossilen Industrie eure Gelder und reinvestiert sie in nachhaltige Anlagen, die nicht nur kurzfristig gut für euren Geldbeutel sind, sondern langfristig unserer aller Zukunft sichern.

 

Gleichzeitig ist es natürlich wichtig, der fossilen Industrie auch  anderweitig die Gelder zu entziehen, indem wir

  • auf erneuerbare Energien umsteigen
  • auf öffentlichen Nah- und Fernverkehr umsteigen
  • Flugzeugurlaube minimieren
  • Energieverbrauch minimieren

 

Auch in München und anderen Städten Deutschlands finden Aktionen zum Global Divestment Day statt (siehe die Wenseite von fossilfree.de).

 

Mehr dazu können Sie auch hier und in diesem Artikel der TAZ erfahren.

 

0 Kommentare

Fr

06

Feb

2015

Keine Kohle der Kohle!

Nehmen Sie Teil an der Global Divestment Kampagne!

 

Am 13. und 14.2.2015 ist Global Divestment Day. An diesen Tagen finden weltweit Veranstaltungen zum Klimaschutz statt - mit Fokus auf Divestment aus der fossilen Industrie. Divestment - das ist das Gegenteil von Investition. Divestment bedeutet also, jemandem sein Geld zu entziehen und stattdessen das Geld in nachhaltige Anlagen zu reinvestizieren.

 

Dass im Moment noch ein Großteil an Individuen, Institutionen, Städten und Ländern Ihre Gelder in die Zerstörung unserer Zukunft investieren, ist unvorstellbar. Fragen Sie selbst bei Ihrer Bank nach, worin Ihre Anlagen eigentlich genau bestehen. Sie werden erstaunt sein, was sich da alles tummelt, von der Öl- und Kohle-Industrie zur fossil-basierten Autobranche. Unsere Anlagen helfen also mit, die Zukunft unserer Kinder zu zerstören. Gleichzeitig legen wir Sparanlagen für unsere Kinder an. Was für ein Paradox! Höchste Zeit, sinnvoll in die Zukunft unserer Kinder zu investieren, 

mehr lesen 3 Kommentare

Do

05

Feb

2015

Superhelden nicht nötig - wir brauchen "nur" DICH!

Während der persönliche Klimaschutz bereits oft schon zum Alltag gehört, ist es jetzt wichtig, auch die Reichweite des eigenen Engagements zu erhöhen sowie strukturelle und politische Veränderungen in Richtung Klimaschutz zu unterstützen. Am Arbeitsplatz, in der Schule, mit Nachbarn im Stadtteil, auf kommunaler Ebene: vergrößere den Handabdruck deines persönlichen Engagements! Zum Beispiel durch die Teilnahme an einer Klima-Demo für ein weltweit gerechtes Klimaabkommen, das Ende 2015 in Paris verhandelt wird! Oder an einem Event zum Global Divestment Day 2015.


Das Kurzvideo von Germanwatch zeigt, dass alle von uns etwas für den Klimaschutz tun können. Und dafür muss man nicht einmal Superheld oder Superheldin sein. Vielmehr sind die alltäglichen Handlungen und das zivilgesellschaftliche und politische Engagement eines und einer jeden Einzelnen entscheidend!

0 Kommentare

Fr

16

Jan

2015

The warmest year on record: 2014

Global surface temperatures relative to 1951-1980
Global surface temperatures relative to 1951-1980

The newest analysis by James Hansen and coauthors show confirm our worries: our planet continues to heat up.

Global surface temperature in 2014 was +0.68°C (~1.2°F) warmer than the 1951-1980 base period in the GISTEMP analysis, making 2014 the warmest year in the period of instrumental data, but the difference from the prior warmest year (2010), less than 0.02°C, is within uncertainty of measurement.  The eastern two-thirds of the contiguous United States was persistently cool in 2014, cooler than the 1951-1980 average in all seasons.  Record warmth at a time of only marginal El Niño conditions confirms that there is no “hiatus” of global warming, only a moderate slowdown since 2000.  Global temperature in 2015 may further alter perceptions.  We discuss the prospects for the 2015 global temperature in view of the seeming waning of the current weak El Niño.

 

For further information, please see the original article at the Columbia Unversity Webside.

1 Kommentare

So

11

Jan

2015

Book recommendation: The Circle

There are few books that grabbed me as much as this one. Maybe because the story hits so close to home; maybe because it begins quite normal, with exaggerated modes of the use of social media, but still, it all seems to be within the realm of possibilities.

 

The Circle is a large enterprise, similar to Apple or Google, it´s innovative, young, full of energy and positive spirit to improve the world; to make life easier. But things get more and more out of hand as the main character, Mae, and her coworkers get sucked into the need of apparent "freedom" and "safety" ... and the need for numbers.

mehr lesen 0 Kommentare

Do

08

Jan

2015

Klimawandel begreifen lernen

Foto: Maiken Winter
Foto: Maiken Winter

Noch Plätze frei bei Fortbildung in München

 

Am 20.1.2015 hält WissenLeben e.V. von 9:00 bis 13:00 eine Fortbildung zum Klimawandel am Pädagogischen Institut in München. Die Fortbildung fokussiert sich auf Lehrer und Lehrerinnen; andere interessierte Menschen sind herzlich willkommen. Nach einem Vortrag über die neuesten Fakten des Klimawandels wird diskutiert, wie der Klimawandel so vermittelt werden kann, dass Schülerinnen und Schüler ihn wirklich begreifen und motiviert sind, sich für eine nachhaltige Zukunft einzusetzen. Dabei wird u.a. das Programm "Natur im Wandel der Zeit" vorgestellt, bei dem Schülerinnen und Schüler ab der 2. Jahrgangsstufe durch regelmäßige Beobachtungen in der Natur (Pflanzen, Insekten, Vögel, Wasser) den Klimawandel begreifen lernen. Die Auswertungen eignen sich auch für ältere Schülerinnen und Schüler und können beispielsweise im Rahmen eines P- oder W-Seminars umgesetzt werden. Ein wichtiges Methodenwerkzeug ist beispielsweise das Auswerten von Diagrammen.

Referentin: Dr. Maiken Winter.

Zur Anmeldung

0 Kommentare

Do

08

Jan

2015

Eine Stunde für die Vögel

Rotkehlchen. Foto (c) Donald Talbott
Rotkehlchen. Foto (c) Donald Talbott

Haben Sie dieses Wochenende (9. - 12.1.215) schon etwas vor? Wenn nicht, dann machen Sie doch mit bei der Stunde der Wintervögel. Das geht ganz einfach: Zählen  Sie eine Stunde lang alle Vögel, die Sie von Ihrer Wohnung aus sehen. Senden Sie dann dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) jeweils die maximale Anzahl von Individuen, die Sie gleichzeitig pro Art notiert haben. Genaue Anweisungen, wie Sie zählen sollen, finden Sie auf der Webseite des LBV.

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

22

Dez

2014

It´s time to raise our voices

Mike Hoffmann giving a TEDx talk
Mike Hoffmann giving a TEDx talk

The best Christmas present ever.

If an associate dean of one of the most famous universities in the US -  Cornell University - is raising his voice on behalf of action on climate change, then it truly is time for all of us to chime in. Mike Hoffmann, Associate Dean of the College of Agriculture and Life Sciences, as well as director of the Cornell University Agricultural Experimental Station (CUAES) stood up for a TEDx talk and spoke about the dangers of climate change and the need to act.

mehr lesen 0 Kommentare

So

21

Dez

2014

Klimawandel-Ausstellung im Botanischen Garten München - Nymphenburg

Die Ausstellung im Grünen Salon
Die Ausstellung im Grünen Salon

Wer in den kühlen Temperaturen des leider noch viel zu warmen Winters etwas tropische Wärme verspüren möchte, ohne sich dabei in einen Flieger zu setzen und 1000ende von Tonnen von CO2 in die Luft zu jagen, dem sei das Tropenhaus des Münchner Botanischen Gartens dringend empfohlen. Dort warten nicht nur der übliche fantastische Reichtum an Pflanzen, sondern auch eine wunderschöne Schmetterlingsausstellung mit frei-fliegenden tropischen Schmetterlingen, sowie - natürlich Höhepunkt des Ganzen - unsere Ausstellung "Klimawandel - eine globale Herausforderung".

mehr lesen 0 Kommentare

Mi

17

Dez

2014

Und weiter geht´s

Die UN Klimaverhandlungen haben nicht das gebracht, was wir uns erhofft hatten. Aus Sicht von GermanWatch sind "die Ergebnisse eine verpasste Gelegenheit, schon jetzt die Weichen zu einem wirksamen und ehrgeizigen Abkommen zu stellen". Dies Ergebnis wurde insofern nicht erwartet, da sich im Vorfeld weltweit mehr Menschen für effektiven Klimaschutz eingesetzt haben, als je zuvor. Doch gleichzeitig ist das Ergebnis nicht weiter überraschend, denn es spiegelt wieder, dass weiterhin (zu) viele Menschen die Dringlichkeit effektiven Klimaschutzes nicht erfassen.

mehr lesen 0 Kommentare

Di

02

Dez

2014

Schweigen für den Klimaschutz am 10.12.

Mach mit beim Schweigetag oder einer Schweigestunde am 10.12.!

 

Itzcuauhtli (Eat-Squat-Lee) ist ein 11-jähriger nordamerikanischer Indianer, der sich seit Jahren für den Klimaschutz einsetzt. Nach vielen Vorträgen und Musikeinlagen hat es ihm die Sprache verschlagen - denn egal wie sehr er sich für den Klimaschutz einsetzt, es passiert weiterhin viel zu wenig, um seine Zukunft und die aller anderen Kinder in der Welt zu sichern. Was nützt es, weiterhin viel zu reden, wenn doch keiner hört?

 

mehr lesen 2 Kommentare

Di

02

Dez

2014

A message from Bill McKibben

Bill at Tallberg in 2008
Bill at Tallberg in 2008

Yesterday, December 1 2014, Bill McKibben received the Right Livelihood Award (also see previous article and Bills speech). From Sweden, he wrote the following message to the global community of 350.org. His message reflects Bills deep commitment to the fight against climate change (especially against the fossil fuel industry), and his unfailing spirit of hope for a better world. If you are not yet following 350.org, then do so, as this group is one of the most effective and convincing environmental action groups out there.

 

Dear friends,

 

My wife Sue and I are in Sweden this week—the Swedish Parliament is honoring me (which really means all of you) with the Right Livelihood Award, the so-called “alternative Nobel Prize.” We’re all in good company—the other honorees are veteran human rights activists from Sri Lanka and Pakistan, and some guy named Snowden.

 

The trip comes at the end of a remarkable autumn, which has given me much to think about. The great People’s Climate March in New York happened 25 years to the day after the publication of The End of Nature, the book I wrote when I was 28 years old, and the first book for a general audience about climate change. That sea of people—and the pictures flooding in from other marches around the world—made me feel as hopeful about our prospects as any time in that quarter-century.


mehr lesen 0 Kommentare

Mo

01

Dez

2014

Gib Vögeln ein Heim!

Nistkasten an der Christian-Morgenstern Grundschule in Herrsching
Nistkasten an der Christian-Morgenstern Grundschule in Herrsching

Höhlenbrüter wie die Kohl- und Blaumeise suchen sich schon im Herbst und Winter ihren Brutplatz fürs Frühjahr aus. Wer also im nächsten Jahr Vögel auf dem Balkon oder im Garten beim Nisten beobachten möchte, der sollte möglichst bald einen Nistkasten aufhängen.

 

Nehmen Sie dafür am besten einen Nistkasten mit Kamera, dann können Sie den Vögeln direkt beim Brüten und Fütttern zuschauen. Ein mit Kamera ausgestateter Nistkasten eignet sich besonders gut für Kindergärten und Schulen, aber auch für jeden anderen begeisterungsfähigen Menschen.

 

Und wenn Sie schon dabei sind, dann nehmen Sie doch bei unserem Citizen Science Projekt Vögel im Wandel der Zeit teil. Dabei beobachten wir deutschlandweit das Nistverhalten von Meisen, und untersuchen ob und wie sich das Nistverhalten über die Jahre durch den Klimawandel verändert. Alle Beobachtungen werden ab Frühjahr 2015 über naturgucker.de gesammelt und für alle Interessierten zugänglich sein. Alle Details zu diesem Projekt finden Sie hier.


0 Kommentare

Di

25

Nov

2014

An amazing animation of CO2 Emissions

Don´t miss this amazing animation of one year of CO2 emissions!

NASA scientists have used global CO2 emissions from the year 2006 to create an amazing animation.

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

24

Nov

2014

Die Ungerechtigkeit des Klimawandels

Es ist weder überraschend noch neu: Die Auswirkungen des Klimawandels sind extrem ungerecht, da zunächst v.a. diejenigen am härtesten getroffen werden, die den Klimawandel am geringsten verursachen. Extreme Hitzewellen, Meeresspiegelerhöhung, Dürren werden die Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen zerstören; von Menschen, die schon heute in bitterer Armmut leben. Nun kann man eine Zusammenfassung dieser und vieler weiterer dramatischer Auswirkungen des Klimawandels in einem wissenschaftlichen Report des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) - der von der Weltbank veröffentlicht wurde - nachlesen, so dass auch die grössten Leugner endlich aufwachen und bemerken könnten, dass es ernst ist, mit dem Klimawandel, sehr ernst. Aber auch, dass wir das Schlimmste verhindern können - aber nur, wenn wir endlich effektiv und sofort gemeinsam handeln.

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

17

Nov

2014

Wie viel Zeit haben wir eigentlich noch?

Erstaunlich: Wie man über Wahrscheinlichkeiten Zeit gewinnt. Es erscheint unfassbar und wunderbar. Geht man von den Berechnungen des letzten IPCC Berichts aus, haben wir auf einmal mehr Zeit, die globale Erwärmung unter 2 Grad Celsius zu halten, als noch vor einigen Jahren. Nämlich 28 statt nur 16 Jahre. Wie kann das sein, wenn jährlich die CO2 Emissionen ansteigen? Haben sich die Wissenschaftler in früheren Jahren verrechnet? Oder hat CO2 doch keine so starke Klimawirkung wie gedacht? Spielen neu-entdeckte Mechanismen eine Rolle, durch die das CO2 weniger wirksam wird? Leider trifft nichts von alledem zu.

mehr lesen 3 Kommentare

Sa

15

Nov

2014

Online Spiel "HandyCrash" sensibilisiert für Umgang mit IT Produkten

Mit dem Online-Spiel "Handy Crash" sollen Jugendliche für einen verantwortungsvollen Umgang mit IT-Geräten sensibilisiert werden. Dabei sollen komplizierte politische Zusammenhänge erklärt und Jugendliche da abgeholt werden, wo sie einen großen Teil ihrer Zeit verbringen – in der digitalen Welt. Mit dem Spiel wird erklärt, was Handys mit globalen politischen und ökonomischen Zusammenhängen zu tun haben und welche gravierenden Probleme es bei Rohstoffgewinnung und Produktion gibt. Seit Jahren steigt die Zahl der weltweit verkauften IT Produkte. Verkürzte Nutzungszyklen, die von Herstellern forciert und von Anbieter beworben werden, steigern die Menge an Abfall und somit die Ressourcenverschwendung.

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

10

Nov

2014

Werbung für CO2 Schleudern gehören abgeschafft

Die Aussagen des letzten IPCC Reports sind eindeutig: wir müssen sofort umfassende Veränderungen ergreifen, um eine Klima-Katastrophe zu verhindern. Dass in dieser Zeit Mercedes-Benz für eine Energie- und CO2-Schleuder wie der S-Klasse wirbt, zeugt von einem Mangel an Verständnis für die Folgen des Klimawandels und den notwendigen Veränderungen, der erschreckend ist.

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

03

Nov

2014

Von wegen "Weckruf"

Gestern wurde die IPCC Zusammenfassung des Sachstandsberichts zu allen Bereichen der Klimawissenschaft veröffentlicht. Darin wird berichtet, was wir schon lange wissen - dass wir sehr dringlich handeln müssen, und dass es noch möglich ist, unter einer globalen Erderwärmung um 2 Grad zu bleiben, wenn wir endlich konsequent durchstarten würden.

 

"Der Bericht ist alarmierend..." meinte dazu Umweltministerin Hendricks. Auch UN-Klimachefin Christiana Figueres hielt den IPCC Report für einen Weckruf; das war 2013. "Völker, hört die Signale! Die UN hat einen erneuten Weckruf gestartet!" schrieb auch die Zeit - im Jahre 2007. Alarmierend ist v..a, dass der IPCC Report diejenigen, die Bescheid wissen sollten, heute noch alarmieren kann - nach all den Weckrufen der letzten Jahre. Eindeutig sind da einige Leute im Tiefschlaf....

mehr lesen 0 Kommentare

Sa

01

Nov

2014

Berechne deinen ökologischen Fußabdruck!

Wie kann ich möglichst viel zum Klimaschutz beitragen? Diese Fragen stellen sich all diejenigen, die verstehen, dass ein "Weiter so wie bisher" unsere Lebensgrundlagen zerstören werden.

 

Um diese Fragen beantworten zu können, benötigt man erst einmal einen Überblick darüber, wie viele Resourcen man verbraucht. Anhand der errechneten Daten kann man dann überlegen bzw. nachrechnen, welche Änderungen am effektivsten sind, um den eigenen Resourcenverbrauch - den eigenen ökologischen Fußabdruck - zu minimieren. Für solche Überlegungen und Berechnungen nimmt man am besten einen Rechner zu Hilfe, der einem schnell und einfach einen Überblick darüber verschafft, wie viele Resourcen man verbraucht.

mehr lesen 0 Kommentare

Mi

15

Okt

2014

Mache mit bei unserem Schulwettbewerb!

Im Rahmen unserer Wanderausstellung organisiert WissenLeben e.V. einen Schulwettbewerb, bei dem Schulen in allen Bereichen - von Strom- und Wärmeverbrauch zu Nahrung und Transport - versuchen, ihren Energieverbrauch zu minimieren. Dazu haben wir ein "Arbeitsblatt" entwickelt, das hilft, die wesentlichen Bereiche abzuhaken. Abgebatermin ist der 30.6.2016. Es winken tolle Preise. Wollen Sie teilnehmen? Dann kontaktieren Sie uns!

 

mehr lesen

Do

09

Okt

2014

So geht das nicht, liebe Bahn!

Ich bin überzeugte Bahnfahrerin. Auch wenn ich morgens beim Umsteigen 20 Minuten warten muss, und ich dadurch über eine Stunde für eine Strecke brauche, die mancher in 35 Minuten mit dem Auto fährt. Schließlich weiß ich genügend Bescheid über die katastrophalen Folgen des Verbrennens fossiler Energien, dass ich meinen eigenen Fussabdruck so klein wie möglich halten möchte. Doch manchmal wird mein guter Wille arg belastet.

mehr lesen 0 Kommentare

Di

30

Sep

2014

Seit 1970 sind Wirbeltierpopulationen um mehr als die Hälfte zurückgegangen

 

Der neue Living Planet Report des WWF zeigt erschreckende Zahlen auf: Die Populationen der Wirbeltiere auf unserer Erde - also Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere - sind seit 1970 um 52% zurückgegangen. Dieser Rückgang bezieht sich auf die Menge der Wirbeltiere, nicht auf die Anzahl der Arten. Den stärksten Rückgang erfuhren Süßwassertiere und tropische Arten (der Bestand dieser Arten ist seit 1970 um 76% und 56% aller Arten zurückgegangen).

mehr lesen 0 Kommentare

Sa

27

Sep

2014

Junge ForscherInnen für den Klimaschutz gesucht!

ForscherInnen auf einer Windturbine
ForscherInnen auf einer Windturbine

Jetzt wieder bewerben bei der WWF Schülerakademie 2°Campus!

 

Der WWF Deutschland und die Robert Bosch Stiftung rufen erneut zum 2°Campus auf! Die einzigartige Schülerakademie verbindet aktuelle Forschung mit Klimaschutz und bietet jungen Menschen die Gelegenheit, gemeinsam mit Wissenschaftler/innen für eine klimafreundliche Zukunft zu forschen. Wie senken wir die Treibhausgase und bremsen den Klimawandel? 2°Campus liefert konkrete Antworten.

mehr lesen 0 Kommentare

Mi

24

Sep

2014

Klimaaktivist Bill McKibben erhält alternativen Nobelpreis

Bill McKibben
Bill McKibben

Was für ein wunderbares, wichtiges Zeichen: Bill McKibben erhält den alternativen Nobelpreis - und mit ihm all diejenigen, die sich seit Jahren für den Klimaschutz einsetzen.

 

Den Namen Bill McKibben kennen wahrscheinlich die wenigsten hier in Deutschland, genauso wenig wie die Zahl 350. Beides steht für weltweiten Klimaschutz; für Klimagerechtigeit, für Glauben an unsere Möglichkeiten; für unendliche Geduld und Einfühlungsvermögen; für einen nie aufhörenden Tatendrang und für Bescheidenheit und Überzeugungskraft. 

mehr lesen 3 Kommentare

Di

23

Sep

2014

Poem of hope for our future

On 23 September 2014, 26 year old poet Kathy Jetnil-Kijiner, from the Marshall Islands, addressed the Opening Ceremony of the UN Secretary-General's Climate Summit. Adressing her baby, she makes it clear what climate change is all about - our survival, first of all the survival of those nations that are causing climate change the least.

 

Watch and share this movie widely to help get everybody on board for effective action. And no, not just by turning off the lights. We are well beyond that. We - the rich CO2 emitting nations - have to be willing to enjoy life with less - which can be so much more. Just try it out and enjoy!

 

0 Kommentare

So

21

Sep

2014

Dankbarkeit in Zeiten des Klimawandels

Ein Klimaaktionstag einmal anders

 

Statt zusammen mit mehr als 500.000 engagierten Bürgerinnen und Bürgern in der gesamten Welt für effektiven Klimaschutz zu demonstrieren, feierte ich heute die Investur einer Freundin in ihre neue Gemeinde.

 

Das Thema war aus dem 1. Tessalonicher

"Seid allezeit fröhlich;

Betet ohne Unterlass;

Seid dankbar in allen Dingen."

 

Na super, das ist ja ein (un)passendes Thema für den heutigen Tag!, dachte ich mir. Einem Tag, an dem Menschen auf der ganzen Welt den Politikern die Dramatik des Klimwandels verdeutlichen. Dankbarkeit sollen wir haben - wofür? Fröhlich sein - weswegen? Und wer glaubt schon an die Kraft des Gebetes?

mehr lesen 1 Kommentare

Fr

19

Sep

2014

Wanderausstellung bringt globalen Klimawandel vor Ort

Die Ausstellung am ÖBZ in München, Bild (c) Gary Braasch
Die Ausstellung am ÖBZ in München, Bild (c) Gary Braasch

Der Klimawandel ist schon lange angekommen, v.a. bei denen, die ihn am wenigsten verursachen– Pazifikinseln, Bangladesh, Nepal – weit weg von unserem eigenen Leben. Dadurch bleibt der Klimawandel für viele Menschen in Deutschland oft noch abstrakt.

mehr lesen 2 Kommentare

Di

16

Sep

2014

Our true carbon footprint - including imports

reprinted from the Global Footprint Network

 

Charged up by activists mobilizing for the UN Climate Summit in New York next week, we delved into our carbon Footprint data to see if we could shed light on the very intractable debates swirling around nations’ responsibilities for reducing emissions. In the first graph below, our intrepid research analyst David Zimmerman found while EU countries toot their horns about declining emissions (as represented by the blue line below), the picture is not so simple.

 

Here’s what David discovered after creating an index starting at 1993: EU emissions are actually increasing (except for a 2009 recession dip) when you account for all emissions resulting from consumption by EU residents (as shown in the red line). The measurement includes goods produced outside the EU but ultimately consumed inside its borders, and excludes goods produced within the EU that are consumed outside its borders.

 

The results are very important to better understand our true carbon footprint including imports. See results at the Global Footprint Network.

0 Kommentare

Fr

12

Sep

2014

Energiegeschäfte mit Russland

Gute Geschäfte wichtiger als Sanktionen und Klimaschutz?

 

Es ist unvorstellbar: Mitten in der Ukarine-Krise und den immer weiter verstärkten Sanktionen gegen Russland schließen große Energiekonzerne bis zu milliardenschwere Abkommen mit russischen Firmen ab. Sehen Sie dazu den 9-minütigen Film im ARD mit dem Titel "Im Schatten der Sanktionen: Das große Geschäft der Ölkonzerne mit Russland."

mehr lesen 0 Kommentare

Di

12

Aug

2014

Our verse in life

The English teacher John Keating, starred by Robin Williams in the Dead Poet Society, said: "We don't read and write poetry because it's cute. We read and write poetry because we are members of the human race. And the human race is filled with passion. And medicine, law, business, engineering, these are noble pursuits and necessary to sustain life. But poetry, beauty, romance, love, these are what we stay alive for. To quote from Whitman, "O me! O life!... of the questions of these recurring; of the endless trains of the faithless... of cities filled with the foolish; what good amid these, O me, O life?" Answer. That you are here - that life exists, and identity; that the powerful play goes on and you may contribute a verse. That the powerful play goes on and you may contribute a verse. What will your verse be?" (IMDb).

mehr lesen 0 Kommentare

Sa

09

Aug

2014

Positives aus Bayern

Kurz gemeldet:
Wer hätte gedacht, dass Bayern Vorreiter in einem wichtigen Teil des Klimamschutzes wird?! Bayern hat Fracking verboten. Punktum. Fertig aus. So einfach kann Klimaschutz gehen.

Danke, Herr Minister Huber! Und weiter so!

3 Kommentare

Do

07

Aug

2014

Unterzeichnen Sie gegen CETA - das TTIP durch die Hintertür

Bitte unterzeichnen Sie diesen Apell von campact!

 

Monsanto und Exxon verklagen europäische Staaten auf Milliardensummen, weil diese Gen-Food oder Fracking verbieten – dieser Albtraum droht uns mit dem TTIP-Abkommen zwischen den USA und der EU. Aber während die Verhandlungen dazu andauern, haben die EU und Kanada ein anderes Investitions- und Handelsabkommen schon ausgehandelt: CETA. Mit ihm kommt TTIP durch die Hintertür. Konzerne müssten nur eine Tochterfirma in Kanada eröffnen – und könnten mit CETA Deutschland vor konzernnahen Schiedsgerichten verklagen, sobald ein Gesetz ihre Gewinne schmälert.

mehr lesen 0 Kommentare

Di

05

Aug

2014

Mach mit beim globalen Klimaaktionstag am 21.9.2014!

Mach mit beim Klimaaktionstag am 21.9.2014!

mehr lesen 1 Kommentare

Mi

23

Jul

2014

Und was bleibt am Ende?

Im Durchschnitt werden Menschen in Deutschland ca 74 (Männer) bzw. 81 (Frauen) Jahre alt. 70 - 80 Jahre von Erfolg und Misserfolg, Freude und Trauer, Liebe und Streit, Glück und Sorgen. Und was zählt am Ende, woran erinnert sich die Nachwelt in Dankbarkeit, Liebe und Achtung? Daran, wie viel Geld und Macht jemand angereichert hat, wie erfolgreich jemand im Beruf war? Oder daran, wie stark man von einem Menschen positiv geprägt wurde, wie viel Güte und Warmherzigkeit man von einem Menschen erfahren hat?
 
Wenn Werte wie Reichtum und Macht am Ende nichts bedeuten im Vergleich zu den Werten, die einen Menschen zu einem wahren Homo sapiens machen, warum jagen wir im Alltag so eifrig oberfächlichen Dingen nach statt uns mit mehr Ruhe auf das Wesentliche zu konzentrieren? Wofür versuchen wir so oft, uns immer mehr zu bereichern und zerstören dadurch nicht nur unsere eigene Gelassenheit sondern auch noch die Zukunft nachfolgender Generationen? Woran soll sich die Nachwelt erinnern, wenn sie an uns denkt?
 
Vielleicht ist es an der Zeit, dass das Bewusstsein um unseren eigenen Tod viel mehr ins Zentrum unseres Denkens und Tuns kommen sollte, um uns daran zu erinnern, worum es im Leben geht: So unser Leben zu führen, dass wir der Nachwelt durch unser eigenes Leben ein wenig mehr Weisheit mit auf den Weg geben; so dass unsere Art ihren Namen, Homo sapiens, irgendwann tatsächlich verdient. So wie Frauke Ploog.
 
4 Kommentare

Mo

21

Jul

2014

Konsequent selber denken

Uns geht es gut. Denn jeder Einzelne darf bei uns in jeder Lebenslage selbstständig denken und dementsprechend handeln - wenn es mit Moral und Gesetz vereinbar ist. Oft wird das eigene Handeln sogar wohlwollend von den Mitmenschen zur Kenntnis genommen. Daher: Habt Mut zum Handeln! Und zwar nicht nur bei großen Dingen, sondern auch im ganz normalen Alltag.

Dazu ein Quizz zu drei Begebenheiten aus dem Alltag:

mehr lesen 0 Kommentare

Di

15

Jul

2014

Frieden ist unakzeptabel?!

Ist Kleinkrieg unterstützenswerter als Familienfrieden? Für Krankenkassen wohl schon.

 

WissenLeben will motivieren, unser Wissen in unserem Leben direkt umzusetzen. Das ist natürlich nicht nur im Klimaschutz wichtig, sondern in allen Lebensbereichen, wie auch im zwischenmenschlichen Leben. Friedfertigkeit und Aufmerksamkeit, Achtung und Toleranz sind nur einige der Werte, die im zwischenmenschlichen Leben als wichtig anerkannt werden. Nun zeigt es sich, dass solche Werte den Krankenkassen (bzw. meiner) nicht unterstützungswürdig erscheinen. Das halte ich für so unakzeptabel, dass ich hier kurz davon berichten möchte:

mehr lesen 2 Kommentare

Fr

04

Jul

2014

Schmetterlings-Spaziergänge

Seit Frühjahr 2005 erfassen Freiwillige bei wöchentlichen Begehungen entlang festgelegter Strecken (Transekte) alle tagaktiven Schmetterlinge in Deutschland. Die so entstehenden Bestandsdaten dokumentieren die Entwicklung der Falter auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene und können verglichen werden mit denen aus anderen europäischen Ländern, in denen die Beobachtungen z. T. schon seit Jahrzehnten erfolgen. Auch Sie können mitmachen!

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

04

Jul

2014

Mal eine andere Art Fußball...

Aus gegebenem Anlass mal ein ganz anderes Thema als sonst: Fußball. Denn dieser Film ist einfach ein Muss für jeden Hunde- und Fußball-Liebhaber: Hunde-WM 2014


Die Fußballbegeisterung ist ja in Deutschland fast zur Krankheit geworden - dabei muss ich allerdings zugeben, dass auch ich infiziert bin. Dabei versuche ich, nicht daran zu denken, wie relativ wenig Menschen sich zu einer Demonstration für eine rasche Energiewende aufgerafft haben, während Zigtausende nach Brasilien jetten, um sich dort anzuschauen, wie sich Leute die Füße stellen. Egal, man muss auch mal Spaß haben.

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

13

Jun

2014

Say no to the world´s largest coal port in the Great Barrier Reef!

 

An Email from Simon Copland, a 350 activist in Australia

 

Dear friends around the world,

 

From time to time, fossil fuel companies will try to get away with something so big and so terrible that only a massive global outcry will stop it.

 

That's happening right now, where I live in Australia -- and so I'm calling on people around the world to help us stop the development of the world’s largest coal port in the Great Barrier Reef.

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

09

Jun

2014

Bürger schaffen Wissen

Bürgerbeteiligung an wissenschaftlichen Projekten ermöglicht die Untersuchung wesentlicher Fragestellungen

 

Wie beeinflusst der Klimawandel das Blühdatum von Pflanzen? Wo kommt der Große Wiesenknopf in Deutschland noch vor? Wie hoch ist der Bruterfolg der Kohlmeise und wie stark hängt er von lokalen Begebenheiten ab?

 

Solche und andere Fragen können von einem einzelnen Wissenschaftler nicht beantwortet werden, da es unmöglich ist, gleichzeitig an vielen Orten Beobachtungen durchzuführen. Großflächige und langfristige Studien sind jedoch notwendig, um einen tieferen Einblick in die Verbreitungen von Arten oder in Veränderungen in der Natur zu erhalten. Nur mit der Hilfe von interessierten Bürgerinnen und Bürgern ist es möglich, solche Studien durchzuführen.

mehr lesen 3 Kommentare

Fr

06

Jun

2014

Shoppen macht Spaß, aber....

Shoppen macht Spass. Denn ab und zu braucht man einfach mal etwas Anderes, eine Abwechslung im Kleiderschrank oder in der Wohnung, oder einen Ersatz für etwas, was kaputt gegangen ist und sich nicht mehr reparieren lässt.

 

Aber warum soll ich für etwas Neues viel Geld ausgeben und noch dazu einen Markt unterstützen, der allzu oft nicht die Werte vertritt, die mir wichtig sind: gerechte Bezahlung, gute Arbeitsbedingungen, nachhaltiger Umgang mit der Umwelt.

mehr lesen 0 Kommentare