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Der Blog von Dr. Winter zum Erhalt des Winters und vieler weiterer wunderschöner Bestandteile unseres Lebens auf dieser Erde

Glück ist ... (10)

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Glück ist ... (9)

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Politik und Liebe

Herzlichen Dank an Stefanie Wahl von der Stiftung Kulturelle Erneuerung für die Erlaubnis, diesen Artikel abzudrucken !

von Meinhard Miegel

 

Der heute weithin vergessene Georg Forster, das große Vorbild Alexander von Humboldts, vor allem aber einer der ersten und wohl auch bedeutendsten deutschen Völkerkundler scheint keine sehr hohe Meinung vom Gegenstand seiner Forschung gehabt zu haben. „Das Volk“, so schreibt er in den Revolutionswirren von 1793, „ist, wie es immer war. Ohne Festigkeit, ohne Wärme, ohne Liebe, ohne Wahrheit.“ Das aber heißt, dass er „dem Volk“ einen Großteil der Qualitäten abspricht, die den Menschen erst zum Menschen machen.

 

Träfe Forsters Einschätzung zu, hätte er mit seiner knappen Bemerkung ein gewaltiges kulturelles Defizit offengelegt. Denn was wäre der Mensch ohne Festigkeit, Wärme, Liebe und Wahrheit? Ein vernunftbegabtes Tier. Das ist nicht wenig. Aber es reicht nicht für die Schaffung und Aufrechterhaltung menschlicher Kultur, bei der es ohne Wärme und Liebe offenbar nicht geht. Was ist aus der Sicht des scheidenden Präsidenten der EU-Kommission Jean-Claude Juncker eine der größten Schwächen der Europäer: „Man liebt sich nicht mehr genug.“ Das mag in den Ohren vieler befremdlich klingen. Politik und Liebe. Hat Politik nicht zuvörderst beinharten Interessen zu dienen? Sind Wärme, Liebe und Wahrheit nicht höchst individuelle und damit subjektive Attribute?

 

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Das Klima kennt keine Kompromisse

Der Weg zum effektiven Klimaschutz ist nicht immer klar. Foto: Maiken Winter
Der Weg zum effektiven Klimaschutz ist nicht immer klar. Foto: Maiken Winter

Eine Leserumfrage:
Sind Kompromisse besser als Klartext?

 

Ihre Meinung ist gefragt. Wie sollen / müssen wir argumentieren, um effektiven Klimaschutz zu ermöglichen?

 

Sollen wir Klartext reden und dabei riskieren, Menschen dadurch zu verprellen oer gar abzustoßen?

 

oder

 

Sollen wir vorsichtig argumentieren und dabei riskieren, dass Menschen weiterhin die Dringlichkeit nicht verstehen?

 

Nehmen wir ein - reales - Beispiel aus meiner Heimatregion:
In Weilheim, OB, soll eine Umfahrungsstrasse gebaut werden. Beide Varianten - Ost und West - würden wunderschöne Natur zerstören. Eine Tunnelvariante wäre sehr teuer. Ein Tunnel in Deckelbauweise würde am wenigsten Natur zerstören und wäre sehr viel billiger als ein "richtiger" Tunnel.

 

Dann ist ein Tunnel mit Deckelbauweise der geniale Kompromiss, oder?

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Glück ist ... (8)

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Verletzlichkeit zulassen

Ein sehr guter TED-Talk beschreibt ein Phänomen, das erstaunt:

 

Wer seine Verletzlichkeit zulässt, der ist zufriedener mit sich selbst und führt ein glücklicheres Leben.

 

Ich frage mich ...

  • all die Klimleugner, die Menschen, die Aktivisten beschimpfen und verachten ... haben sie ein Problem, Verletzlichkeit zuzulassen?
  • Gibt es also einen Zusammenhang zwischen Klimaleugnern und der Unfähigkeit, sich selbst als schwach und verletzlich anzuerkennen?
  • Stammt die Angst, Neues zu wagen und zu ermöglichen, aus der Angst vor Schwäche und Verletzlichkeit?
  • Stammt dann auch das Verstecken hinter Allgemeinplätzen, hinter Obrigkeiten, ja selbst hinter "Gott" zum Teil aus Angst vor eigener Schwäche und Verletzlichkeit?

Wenn dem so wäre - könnte man dann Wege finden, die uns helfen, Ängstlichen einen Spiegel der Verletzlichkeit vorzuhalten und dadurch zu mutigen Aktivisten zu katapultieren? Was für Wege gibt es, den Ängstlichen Mut zu machen, zu vertrauen? Und zwar sich selbst zu vertrauen - nicht irgendwelchen ausgelagerten Obrigkeiten.

 

Spannende Fragen - leider habe ich auch keine Antworten.

 

Aber Eines ist klar: Verletzlichkeit ist eine wunderschöne Eigenschaft - Sensibilität, Nähe, Liebe. Nur wenn man Gefühle an sich heranlässt ist man ganz da, bei sich, bei den Mitmenschen, bei der Natur. Selbstschutz aus Angst vor Verletzlichkeit ist immer auch Abblocken der Mitwelt. Insofern ist es wesentlich, uns zu öffnen, Gefühle zuzulassen, mutig zu sein, auch wenn das zum Teil weh tut. Vielleicht könnte das die Ängstlichen verlocken, neues, Großes, zu wagen? Denn sie verpassen einen so wunderschönen Teil des Lebens: Ganz da sein und Mifühlen.

 

Vielleicht braucht die Menschheit "nur" mehr Mut und Liebe und Willen, Verletzlichkeit zuzulassen.

 

Aber seht selbst und schaut euch das Video an.
Vielleicht findet ihr ja Antworten auf diese - und andere - Fragen.

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Glück ist ... (7)

...  Projekte zu entwickeln und zu planen, die all das zusammenbringen, wovon man seit Jahren träumt.

... dabei zusammen mit einem Menschen zu arbeiten, der einem vertraut, einen wertschätzt und unterstützt.

Für mich ist anders wandern so ein Projekt. Es vereint meine Liebe zur Natur, meine Begeisterung fürs Wandern und Radfahren, meine Besorgnis über unsere Zukunft mit dem Glück, engagierte Menschen um sich zu haben. Ich freue mich sehr auf viele gemeinsame Touren und wunderschöne gemeinsame Erlebnisse!

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Glück ist ... (6)

... am Ursprung der Isar zu stehen und einfach nur dankbar zu sein, so eine wunderschöne Natur genießen zu dürfen.

 

Es ist erstaunlich - ich bin in München geboren und aufgewachsen. Die Isar war oft Ziel meiner Ausflüge als Kind und Jugendliche. Ich liebe die Isar  - bei Hochwasser mit ihrer gewaltigen Strömung; bei Niedrigwasser mit ihren Kiesbänken; zu jeder Zeit mit Gänsesägern und anderen beeindruckenden Vögeln die auf und an ihr zu finden sind.

 

Und doch war ich noch nie an ihrem Geburtsort gewesen, nie hatte ich mich gefragt, woher sie kommt und wie sie aussieht, wenn sie unverbaut und frei im Gebirge strömt.

 

Glück ist, die Freiheit zu haben, Neues zu entdecken; und dankbar sein zu können für die Schönheit um uns herum.

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Glück ist ...(5)

Herbst. Foto: Maiken Winter
Herbst. Foto: Maiken Winter

... wenn der Herbst in strahlendem Sonnenschein mit all seinen wunderschönen Farben glänzt, und man den Abschied von Blumen, Schmetterlingen und Vögeln geniessen kann in Vorfreude auf das nächste Frühjahr.

 

All das zu erhalten - die Schönheit der Natur, die Ruhe, die Jahreszeiten, das Glück, ohne Angst und Hunger die Schönheit geniessen zu können - das zu erhalten ist wohl eine der lohnenswertesten Aufgaben die es gib

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Glück ist ... (4)

Überreichung der Unterschriftenlisten zum Klimanotstand im Rathaus Weilheim i. OB.
Überreichung der Unterschriftenlisten zum Klimanotstand im Rathaus Weilheim i. OB.

... wenn man erfolgreich 570 Unterschriften für einen Bürgerantrag zum Klimanotstand gesammelt hat und diese dem Bürgermeister von Weilheim, Herrn Markus Loth, überreichen kann.

 

Ich bin gespannt, was der Stadtrat entscheidet. Es gibt dort leider Bedenken wegen der Begrifflichkeit eines "Noststandes" (siehe auch Blog vom 27. 9.2019). Dabei reden wir schon lange von allen möglichen anderen Notständen - Pflegenotstand, Bildungsnotstand, Armutsnotstand,... Wäre es nicht sinnvoll, einen kommenden Notstand rechtzeitig zu erkennen und als solchen zu bezeichnen, um dann entsprechend zu reagieren? Dann gäbe es eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass der Notstand nicht in dem Ausmaß eintrifft wie befürchtet. Das wäre doch ein schönes Ziel!  - statt den Begriff "Notstand" erst zu akzeptieren,  wenn er schon da ist. Das Dumme ist ja, dass es dann leider schon zu spät ist, um eine globale Klimakatastrophe aufzuhalten.

 

Na ja, aber ich bin ja positiv gestimmt...ich versuche es jedenfalls. Insofern bin ich  glücklich, dass wir überhaupt endlich dieses Thema diskutieren. Und hoffe einfach, dass es trotz aller Wahrscheinlichkeit des Versagens dennoch nicht zu spät ist.

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Glück ist ... (3)

 ... wunderschöne Touren zu planen für unser Programm im Jahr 2020. Freut euch auf eine tolle Kombination von mehrtägigen Fahrrad- und Wandertouren, 2-tägigen Wanderungen und kürzeren Abstechern durch unsere wunderschöne Voralpen - und Alpenlanschaft. Natur entdecken, Visionen austauschen, Energie tanken, neue Freundschaften finden, singen, Ruhe finden, ....für alle wird was dabei sein. Ich freu mich sehr darauf!

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Glück ist ... (2)

... wenn man beim Aufräumen zwei alte Jacken entdeckt, die man lange Zeit sehr geliebt hat, deren Reissverschlüsse aber kaputt sind.

 

...wenn man diese Jacken nicht wegwirft sondern zur Schneiderin bringt.

 

... wenn man mit Freude die Arbeit der Schneiderin bezahlt, im Bewusstsein, dass man damit gleich doppelt Gutes tut - die Schneiderin unterstützen und den Konsum reduzieren.

 

... und wenn man dann letztendlich frei genug von sonstigen Zwängen ist, um diese Jacken auch zu tragen - auch wenn sie nicht dem Modeideal der Zeit entsprechen.

 

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Die Wende beginnt beim Einzelnen

Herbstweg. Foto: Maiken Winter
Herbstweg. Foto: Maiken Winter

Ein offener Brief an jemanden, der über seine Arbeit eine Firma unterstützt, die ein wichtiges Sprachrohr für Rechtspopulisten und Klimaleugner ist. 

"Welcher Weg ist gut für mich?" Das macht jeder für sich selbst aus. Angesichts der Weltlage wäre es aber sinnvoll, auch zu fragen: "Welcher Weg ist am besten für mich UND für meine Mitwelt?"

Mit der Hoffnung, dass sich auch andere Menschen angesprochen fühlen und darüber nachdenken, ob das, was sie tun, hilfreich für ihre Mitwelt ist und wen oder was sie durch ihr Handeln unterstützen.

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Glück ist... (1)

...wenn ein Unverpackt-Laden in der Nähe aufmacht - so wie heute in Weilheim:
Alge Unverpackt.

 

... wenn ein neuer, zukunftsweisender Laden bei der Eröffnung rappelvoll mit engagierten, fröhlichen Menschen ist und man Hoffnung haben kann, dass dieser Laden nicht nur überleben wird, sondern dass sich der Trend zu nachhaltigen Lebensstilen immer weiter ausbreitet.

 

Danke, Andrea und Daniela, für euren Mut und dafür, dass ihr wahrgenommen habt, was in Weilheim noch fehlt!

 

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Glück ist...

Ab sofort werde ich hier täglich ein kurzes Erlebnis beschreiben, was mich glücklich gemacht hat. Gerne könnt ihr bei den Kommentaren euer eigenes Glücks-Erlebnis des Tages beschreiben. Denn: je mehr wir auf das Positive achten, umso mehr können wir das Positive um uns wahrnehmen und umso mehr Energie haben wir, Positives zu bewirken.

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Farbe, Licht und Berge

Heute möchte ich einfach mal "nur" kurz von der unglaublichen Schönheit der Natur berichten. Und von unserem großen Glück, in einem Land zu wohnen, in dem es den meisten von uns ziemlich gut geht. Denn auch mit wenig Geld und ohne Auto kann man wunderschöne Natur geniessen, in Sicherheit vor Krieg, vor Hunger, vor Kälte. Und es tut unglaublich gut, in der Natur zu sein, weg von allem Getümmel, weg von Stress und Frust und Ärger; und die Schönheit um uns herum wahrzunehmen, wirklich dazusein.

Also, raus in die Natur, liebe Leute, egal ob ihr dafür Zeit habt oder nicht! Denn ohne eine Verschnaufpause, ohne Freude und Genuss der Schönheit um uns herum werden wir nicht durchhalten, eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.

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Vertrauen und Mut

Vertrauen gibt Kraft. Foto: Maiken Winter
Vertrauen gibt Kraft. Foto: Maiken Winter

Ein kurzer Gedanke für heute Abend.
Eine kleine Erinnerung.
Eine wichtige Aufforderung.

 

Hab Vertrauen und Mut!

 

Egal, welche schlechte Erfahrungen du gemacht hast.

Egal, welche Fakten du kennst.

Egal, wie viele Menschen meinen,
es besser zu wissen.

 

Glaub an deine Kraft!

Glaub an die Kraft deiner Mitmenschen!

Glaub an das Positive in und um uns!

 

Und traue dich, für dich und deine Mitmenschen einzustehen.

Traue dich, zu vertrauen!

Immer und immer wieder neu.

 

Nur so wird das Leben gut.

Mit viel Vertrauen und Mut.

Trotzdem.

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Wie unsere Zukunft aussehen könnte

Freude auf Veränderung. Foto: Maiken Winter
Freude auf Veränderung. Foto: Maiken Winter

Wir sind im Jahr 2050.

Der Klimawandel wurde gestoppt. Nicht ganz bei 1.5 Grad, aber fast. Es gibt keinen Krieg mehr und keine Armut. Überall treffen wir auf entspannte freundliche Menschen. Überall unterstützen sich die Menschen gegenseitig. Die Tier- und Pflanzenwelt ist dabei in allen Überlegungen eingeschlossen. Bei neu entstehenden Problemen wird sofort und vorausschauend gehandelt. Die Welt mit all ihren Bewohnern ist zu einer großen Solidargemeinschaft zusammengewachsen

 

Wie ist es dazu gekommen?

Auslöser war 2018 eine schwedische Schülerin, die durch ihre direkte Sprache und ihre Beharrlichkeit vielen die Augen öffnete. Auf einmal wurde die Dringlichkeit des Umdenkens allgemein bewusst. Das bewog viele, Änderungen zu fordern. Aber es kam noch etwas hinzu:

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Ich schliesse meine Augen...

Staunen. Foto: Maiken Winter
Staunen. Foto: Maiken Winter

 

Ein Gedicht von Clara Hanitzsch, 15 Jahre

 

Lies das Gedicht. Lies es oft. Lies es laut; zu dir selbst, zu Freunden, zu Kollegen. Es bewegt etwas - tief in unserem Herzen und unserer Seele. Und mit dieser tiefen Sehnsucht werden wir es  zusammen schaffen, unsere Visionen zu leben. Danke Clara!

 

Ich schließe meine Augen und dann sehe ich eine Welt, die wartet nur auf mich..

Und es ist meine Welt, die ich gestalte und nicht zuschauen will, wie sie zerfällt.

 

Wie die Meeresspiegel steigen,

ganze Inseln mit sich reißen -

Kinder arbeiten im Müll.

Tag ein Tag aus wie der Alltag es will.

 

Mehr Plastik als Fische im Ozean…

Sieht es sich überhaupt jemand an?

ist es uns egal?

Wir empfinden kein Mitleid – sehen nicht ihre Qual.

 

Und ich sehe mir das alles an und werde still -

denn es wirkt fast als ob der Mensch mit sozialer Kälte

der globalen Erwärmung entgegenwirken will.

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Klimanotstand - Ein unzutreffendes Wort? Die Auflösung

Hatten Sie Zeit, über das Wort "Klimanotstand" vom gestrigen Post nachzudenken? Ja? Gut. Ich auch.

 

Als Erstes: Natürlich ist Wortwahl extrem wichtig. Worte lösen Bilder und Empfindungen aus, sie können manipulieren, verletzen, zu Gutem und Schlechtem motivieren. "Hirnforscher, Psychologen und Kognitionswissenschaftler haben eine Fülle von Belegen für die Macht der Worte zusammengetragen", beschreibt ein ausführlicher Artikel der Zeit.

 

Spannend ist auch, dass wir "in einer kollektiven Illusion vermeintlichen Verstehens“ leben. "Wir alle halten unsere Meinungen für wohlüberlegt und faktenbasiert. Doch es sind vielmehr unsere Gefühle, die darüber entscheiden, ob wir etwas gut oder schlecht finden und wie sich unser Weltbild zusammensetzt." So der Wissenschaftsjournalist Sebastian Herrmann in seinem Buch Gefühlte Wahrheit.

 

Wenn man auf ein bestimmtes Wort sehr stark emotional reagiert, dann kann und will man diese Empfindung nicht so leicht abstellen. Das geht allen Menschen so, jede(r)  individuell unterschiedlich, je nach Wissen und Erfahrung. Insofern ist es vollkommen verständlich, wenn man zunächst das Wort "Klimanotstand" ablehnt. Ganz besonders verständlich ist das, wenn man mit Flüchtlingen arbeitet und deren Fluchtgeschichten und unbeschreiblichen Notlagen auf der Flucht unmittelbar mitbekommen hat.

 

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Klimanotstand - Ein unzutreffendes Wort?!

Heute habe ich Unterschriften für einen Bürgerantrag gesammelt, damit die Stadt Weilheim den Klimanotstand ausruft.

Unterschriften sammeln ist ja so eine Sache. Man gibt seine Zeit her, um (meist gemeinerweise gerade wenn es regnet) in der Fußgängerzone zu stehen und  wildfremde Leute anzusprechen. Dafür wird man allzu oft mit Nichtachtung oder  unfreundlichen Kommentaren belohnt. So als wäre man ein Staubsaugervertreter oder Sektenanhänger. Das "Beste" aber war eine Stadträtin der SPD, die gerade von einer Stadtratssitzung kam, wo über den Klimanotstand wohl heftig diskutiert wurde. Die Argumentation verlief ungefähr so:

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Weil ich es mir wert bin!

Trotz aller Demonstrationen gibt es weiterhin massiven Widerstand gegen effektiven Klimaschutz. Warum fällt es so vielen Menschen so schwer, die kommende Klimakatastrophe als solche anzuerkennen und entsprechend zu reagieren? 

 

In zwei Workshops habe ich mit den TeilnehmerInnen diese Frage bearbeitet. Dabei kamen die folgenden vier Hauptgründe zu Tage:

  1. Bequemlichkeit und Gewohnheiten
  2. Mangelndes Bewusstsein / Separation Individuum - Gesellschaft
  3. Überforderung durch Komplexität
  4. Anspruchhaltung ("Mir steht das zu!")

Erstaunliche Gründe zum Nichtstun! Dabei hat sich die Jugend innerhalb weniger Monate tief genug in die Thematik eingearbeitet, um zu verstehen, dass ein unbegrenzter Klimawandel unser Überleben gefährdet. Innerhalb weniger Monate haben viele dieser jungen Menschen ihr Leben umgekrempelt, um sich den neuen Bedingungen anzupassen. Sie verstehen sich als Teil der Gesellschaft, die essentiell zum raschen Umsteuern beitragen muss. Sie nehmen Verantwortung für das, was die ältere Generation ihnen vermasselt hat, auch wenn ihnen eine unbeschwerte Jugend "zusteht".

 

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Wettbewerb für junge Artenschützer

KREATIV-WETTBEWERB FÜR ARTENSCHÜTZER VON 10 – 19 JAHREN

 

Wir kennen heute etwa 1,4 Millionen Tierarten, die mit uns auf der Erde leben. Es gibt aber noch viele Millionen mehr, die noch unbekannt und namenlos sind. Viele dieser Arten werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten für immer verschwinden.

 

Denn die Artenvielfalt ist bedroht – durch uns.

 

Wir roden Wälder für Plantagen, Felder und Weiden, töten Wildtiere wie Nashörner, Schuppentiere und Wale für unnötige Produkte, verpesten alle Lebensräume mit Chemikalien und Plastik, pusten Treibhausgase in die Atmosphäre, fischen die Weltmeere leer und verbauen fruchtbaren Boden.

 

Jetzt kommst du ins Spiel!

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Der globale Klimastreik und Du

 

Liebe Freunde und Kollegen,

wenn selbst eine Bank zum Streik aufruft (https://blog.gls.de/aus-der-bank/gls-bank-mobilisiert-fuer-klimastreik/), wenn Tausende von Angestellten, Schülern, Studenten, Kirchenmitglieder...auf die Straße gehen, dann kannst auch DU dich trauen, mitzumachen (wenn du eh schon mitmachst: Danke!!).

 

Stell dir vor, es ist globaler Klimastreik und du bist bei der Arbeit. Unvorstellbar!

 

Also los,

  • falls du Angestellte(r) bist, dann frag deinen Chef, ob du frei bekommst.
  • wenn Du Chef bist, dann fordere deine Angestellten auf, dass sie zum Streik gehen.
  • wenn du Kunden hast, die du nicht verprellen willst, dann lass eine Nachricht an der Tür oder auf der Antwortmaschine oder als automatische email-Antwort: "Wir setzen uns für unsere Zukunft ein und sind derzeit beim Klimastreik. Bitte kommen Sie nach dem Streik wieder vorbei." (natürlich abgesehen von Notdiensten und Aufsichtspersonen)

Wer zur Zeit des Klimastreiks erreichbar ist, wer seine Angestellten, StudentInnen nicht auffordert, teilzunehmen, der hat entweder einen Chef, der noch nichts verstanden hat, oder hat selbst noch nicht verstanden, um was es geht (oder hat Aufsichtspflicht oder muss sich um Noteinsätze kümmern, was natürlich notwendig ist).

 

Also, liebe Leute, eure Arbeit ist NICHT wichtiger als unser aller Zukunft, egal woran Du / Sie arbeiten!

 

Daher: Los geht´s! Bereitet euch vor für den größten Tag für unsere Zukunft - eine Wende hin zu einem guten (Über)-Leben.

 

Natürlich retttet ein einzelner Tag nicht unsere Zukunft. Aber wenn möglichst viele am globalen Klimastreik am 20.9. teilnehmen, dann setzten wir gemeinsam ein sehr wichtiges Zeichen dafür, dass wir alle die kommende Klimakatastrophe ernst nehmen. Es ist dringend Zeit, dass alle, die verstehen, um was es geht, auch ein klares Zeichen setzen. Es reicht nicht, nur privat für sich im Kleinen zu handeln. Wir müssen auf alle Karten setzen. Private Verhaltensänderungen, politisches Engagament, gesellschaftlicher Einsatz. Es reicht nicht, sich darauf zu verlassen, dass andere handeln. Wir alle, jeder einzelne, sind wesentlich, uns in allen Bereichen so stark wie möglich einzusetzen.

 

Danke für euren Einsatz!

 

Übrigens, auch wenn ihr nicht gerne zu einer Demo geht, könnt ihr dennoch streiken und stattdessen zu hause einen Leserbrief schreiben oder einfach euch zusammensetzen und überlegen, wie ihr möglichst schnell auf Null Emissinen gelangt (siehe auch www.global2028.de).

 

Uns allen ganz viel Erfolg und ganz viel Glück, dass wir gerade noch rechtzeitig die Wende schaffen.

 

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Klimastreik - für eine lebenswerte Zukunft

Der globale Klimastreik am 20. September 2019 wird Millionen von Menschen auf die Straße bringen. Die Weltkarte des Aktionstages Global Climate Strike zeigt, dass an diesem Tag fast überall auf der Welt Menschen auf die Straße gehen - für effektiven Klimaschutz, für eine lebenswerte Zukunft für alle.

 

Die rasanten Klimaentwicklungen der letzten Jahre haben in erschreckendem Maße gezeigt, wie schnell sich das Klimasystem immer bedrohlicher auf Kipp-Punkte zubewegt, deren Überschreiten für uns Menschen und viele andere Lebewesen katastrophale Folgen hätte. Schon heute leiden viele Millionen von Menschen unter dem Klimawandel. Dürre, Hitze, Feuer, Überschwemmungen, gewaltige Stürme und die dadurch einsetzenden Massenwanderungen von Klimaflüchtlingen erzeugen unsagbares Leid weltweit - und vor Deutschlands Grenzen wird dieses Leid nicht Halt machen.

 

Um in Zukunft gut leben zu können, müssen wir sofort massiv und drastisch umkehren - hin zu einem Leben das nicht von Konsum und kurzzeitigen persönlichen Egoismen geprägt ist, sondern von der Vision eines langfristig friedlichen und glücklichen Lebens.

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Wirklich nachhaltiger Konsum

Was macht nachhaltigen Kosum aus? Zu Fuss oder mit dem Radl einkaufen? Bio und faire Waren besorgen? Ja, auch. Aber eines wird oft vergessen: Wie werden die Waren zum Geschäft transportiert? Ist ein ökologisches und faires Produkt wirklich noch ökologisch und fair, wenn es mit Frachter und Lastwagen transportiert wurde? Slokoffie hat eine Antwort: Transport mit dem Segelschiff.

Wir haben dazu einige Fragen gestellt:

 

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Worauf es ankommt

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Auf der höchsten Forschungsstation Deutschlands

Eine ganz besonderen Exkursion konnten am 26. Juli 12 TeilnehmerInnen erleben: Wir besuchten die Klimaforschungsstation Schneefernerhaus - die höchtse Forschungsstation Deutschlands.

 

Hier forschen 10 Institute und Universitäten intensiv an der physikalischen und chemischen Zusammensetzung der Atmosphäre und deren Entwicklung, aber auch an ganz anderen Themen wie z.B. dem Einfluss von (geringem) Luftdruck auf die Funktionsweise von Kaffemaschinen (woran Flugzeuggesellschaften interessiert sind).

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Scientists warning - a call for signatures

From the Alliance of World Scientists

 

If you are a scientist from any scientific discipline, we invite you to sign our Viewpoint article “World Scientists’ Warning of a Climate Emergency” by Ripple et al. 2019, which is now in press with Bioscience Magazine. It is important that we get signatories from a wide variety of scientific disciplines. By signing, you will be included in the full list of scientists who have signed this article and your name will be published in the Bioscience supplement to the article as an official signatory.

 

Before signing, we ask that you view this short article (the main text can be read in < 8 minutes), or read the condensed version on the webpage of the Alliance of World Scientists. When you click “sign the article” and add your name, you will be indicating that you generally agree with our article, helping get this message to world leaders. Note that signatories speak on their own behalf and not on behalf of their affiliated institutions. After you sign, it may take a couple of hours for your signature to show up on the list of signatories.

 

Please forward this to all your colleagues. Thank you!

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Klimaexkursionen mit WissenLeben

Natur, Einsamkeit, Schönheit, ...Wandern macht die Seele frei und inspiriert. Auf unseren Klimaexkursionen verbinden wir wunderschönes Naturerlebnis mit inspirierenden Diskussionen und Zeiten der Stille - eine wunderbare Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen.

 

Hier eine kleine Auswahl von Bildern von unserer Tour über die Knorrhütte auf die Zugspitze:

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Ein Aufruf an alle: Jetzt endlich konkret handeln!

Liebe Freunde und Kollegen,

 

Zugegeben, es kann deprimieren, wenn man liest, dass der Verbrauch der fossilen Energien im Jahr 2018 höher war als je zuvor (unser Blogartikel).

 

Aber diese Information kann und MUSS uns alle anstacheln, uns noch mehr für den Klimaschutz einzusetzen.

 

Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, es zu schaffen, immer niedriger wird - Aufgeben ist keine Option!

 

Wer aufgibt, gibt sich und seine Kinder, seine Freunde und die Menschheit auf. Das ist schlimmer als alles andere.

 

Also: Dranbleiben. Bitte. Für dich. Für mich. Und für uns alle.

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Energiewende?! Noch nie wurden so viele fossile Brennstoffe verbraucht wie heute!

 2018: Energiewende? Die Realität ist eine andere. Die Welt ist vom Ausstieg aus fossilen Energien und der Reduktion des CO2-Eintrags in die Atmosphäre weiter entfernt als je. Noch nie wurden so viele fossile Brennstoffe (Erdöl, Erdgas und Kohle) verbraucht!

Ein Artikel von Josef Jenni und
Christian Moser

 

Es ist bizarr: Themen wie Klimawandel, Energiewende, steigende Meeresspiegel, schmelzende Gletscher, Reduktion des CO2, alternative Energien etc. dominieren den politischen Diskurs. Die politischen Grundsatzbeschlüsse erwecken den Eindruck, die Herausforderungen wären erkannt, aber die Fakten sprechen ein völlig anderes Bild. Die Nutzung und die Verschleuderung umweltschädlicher fossiler Ressourcen schreiten zu neuen Rekordhöhen ungebremst voran. Dies zeigen die vom Energiekonzern BP kürzlich publizierten Weltenergiezahlen 2018.

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Ein ungemütlicher Filmabend

Die Titanic wird oft als Sinnbild für die Überheblichkeit und  Dummheit der Menschheit verwendet. Jeder kennt diesen Film. Aber wie sehr dies Sinnbild zutrifft wurde mir erst gestern beim Filmabend  mit meinen Töchtern richtig klar.

 

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Wer ist verantwortlich?

Verantwortung auf andere abschieben - das ist ein typisch menschliches Verhalten. Aber ist das heute in Zeiten der globalen ökologischen und klimatischen Krisen noch angemessen? Ich denke: Nein. Es ist dringend Zeit, dass jeder, der versteht um was es geht, sich auch für die notwendigen Änderungen einsetzt - sowohl im eigenen Leben als auch im eigenen Umfeld.

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Endlich Stimme haben

Ein Interview mit Tersa Takacs, Mit-Organisatorin der Fridays for Future Demonstration in Weilheim, Oberbayern.

 

Teresa, warum setzt du dich für Fridays for Future ein? Was hat dich dazu bewegt, eine solch aktive Stellung einzunehmen?

Ich setze mich so aktiv ein, da mit der Fridaysforfuture Bewegung die jungen Leute, die noch nicht wählen dürfen, endlich die Chance haben, eine Stimme zu bekommen und gehört werden. Der Klimawandel ist nicht ein kurzfristiges Problem sondern eine Katastrophe und es ist höchste Zeit zu handeln.

 

Wie stehen deine Eltern zu deinem Einsatz? Und was sagst du Mitschülern, deren Eltern Fridays for Future nicht unterstützen?

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Fridays for Future - Wofür?

Was bewegt die Schüler?
Eine Rede von Theresa Takacs auf der Demonstration in Weilheim, Oberbayern, am 15.3.2018, klärt auf:

 

Durch die Fridays For Future Bewegung haben wir endlich die Möglichkeit, der Politik zu zeigen, dass wir nicht mit deren Klimapolitik zufrieden sind. Dauernd wird uns zugestimmt, dass Umweltschutz wichtig ist, doch gehandelt wird nicht. Das sind nur leere Worte, die von oben kommen. Hauptsache die Wirtschaft wächst, aber was mit unserer Zukunft passiert ist denen nicht wichtig.

 

Wir fordern, eine sofortige Änderung der Klimapolitik und Taten statt leerer Worte. Und wir werden nicht aufhören zu demonstrieren bis endlich was unternommen wird. Diese Bewegung steigt von Tag zu Tag und wir jungen Menschen können nicht länger ignoriert werden!

 

Wir sind hier, weil uns nicht gefällt wie mit unserer Umwelt umgegangen wird. Die Politik tut viel zu wenig, um diese Erde zu schützen.

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Fragen an einen der altgediensteten Wetterwarte der Zugspitze

Robert Schardt auf dem Wetterturm der Zugspitze
Robert Schardt auf dem Wetterturm der Zugspitze

Robert Schardt ist seit 37 Jahren Wetterwart an der Wetterwarte in Garmisch und auf der Zugspitze. Damit ist er einer der dienstältesten Wetterwärter auf der Zugspitze. Dort werden Wetterdaten schon seit 1900 aufgezeichnet. Ich durfte einen Tag mit ihm auf der Zugspitze verbringen.

 

Was hat Sie dazu bewegt, Wetterwart zu werden?

Das weiß auch nicht genau; genetisch war ich nicht vorbelastet. Wetter und alles was damit zusammengehört hat mich aber bereits von frühester Jugend an interessiert. Ich habe schon als Kind im eigenen Garten Temperatur, Feuchte, Luftdruck und Schneehöhe gemessen und grafisch auf Millimeterpapier dargestellt.

 

Welche Beobachtungen haben Sie besonders beeindruckt?

Ich liebe Extremwetter jeder Art. Was mich aber besonders beeindruckt und gleichzeitig bestürzt ist das immer schnellere Voranschreiten des Klimawandels. Diesen habe ich „live“ auf der Zugspitze erlebt: Innerhalb der vier Jahrzehnte, in denen ich auf der Zugspitze als Wetterwart tätig war, hat sich der Schneeferner halbiert!

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Das seltsame Ding genannt Liebe

Liebe. So ein großes Wort. Wir finden und verlieren Liebe, sind außer uns vor Glück oder Leid - je nachdem, wie die Liebe mit einem spielt. Aber was ist das eigentlich - die Liebe? Und kann sie uns helfen, Frieden und Glück langfristig in uns zu bewahren - unabhängig von äußeren Umständen?

 

Nach einem relativ schwierigen Jahr machte ich mich auf die Suche nach der Antwort auf die Frage: "Was bedeutet Liebe eigentlich?" Dazu habe ich Freunde und Bekannte zwei Fragen gefragt:

1. Was ist Liebe?

2. Was treibt Dich am meisten an?

 

Die Antworten sind so unterschiedlich wie die Liebe selbst. Sie zeigen, dass "Liebe" sich nicht einzwängen lässt in ein bestimmtes Format. Dadurch bleibt es jedem  frei, für sich zu entscheiden, was es bedeutet, jemanden oder etwas zu lieben. Daher kann man sich aber auch nicht darauf verlassen, dass - wenn einer "Ich liebe Dich" sagt -  diese Aussage das bedeutet, was man selbst darunter versteht. Aber lesen Sie selbst...

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Klima stabilisieren, Deutschland modernisieren

Die Klimakonferenz in Bonn sendet auch eine Botschaft nach Berlin, wo jetzt die Parteien über die Bildung einer neuen Bundesregierung verhandeln – das erklärten am Donnerstag führende Forscher, die im Deutschen Klima-Konsortium (DKK) zusammengeschlossen sind, darunter auch Prof. Schellnhuber und Prof Latif, die im wissenschaftlichen Beirat von WissenLeben aktiv sind. Die Auswirkungen des Klimawandels seien bereits heute spürbar, Deutschland solle zur Verringerung der Treibhausgase den Ausstieg aus der Kohleverstromung beginnen, heißt es in einer von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern veröffentlichten gemeinsamen Erklärung.

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