Winter4Winter

Der Blog von Dr. Winter zum Erhalt des Winters und vieler weiterer wunderschöner Bestandteile unseres Lebens auf dieser Erde

Glück ist ... (6)

... am Ursprung der Isar zu stehen und einfach nur dankbar zu sein, so eine wunderschöne Natur genießen zu dürfen.

 

Es ist erstaunlich - ich bin in München geboren und aufgewachsen. Die Isar war oft Ziel meiner Ausflüge als Kind und Jugendliche. Ich liebe die Isar  - bei Hochwasser mit ihrer gewaltigen Strömung; bei Niedrigwasser mit ihren Kiesbänken; zu jeder Zeit mit Gänsesägern und anderen beeindruckenden Vögeln die auf und an ihr zu finden sind.

 

Und doch war ich noch nie an ihrem Geburtsort gewesen, nie hatte ich mich gefragt, woher sie kommt und wie sie aussieht, wenn sie unverbaut und frei im Gebirge strömt.

 

Glück ist, die Freiheit zu haben, Neues zu entdecken; und dankbar sein zu können für die Schönheit um uns herum.

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Glück ist ...(5)

Herbst. Foto: Maiken Winter
Herbst. Foto: Maiken Winter

... wenn der Herbst in strahlendem Sonnenschein mit all seinen wunderschönen Farben glänzt, und man den Abschied von Blumen, Schmetterlingen und Vögeln geniessen kann in Vorfreude auf das nächste Frühjahr.

 

All das zu erhalten - die Schönheit der Natur, die Ruhe, die Jahreszeiten, das Glück, ohne Angst und Hunger die Schönheit geniessen zu können - das zu erhalten ist wohl eine der lohnenswertesten Aufgaben die es gib

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Glück ist ... (4)

Überreichung der Unterschriftenlisten zum Klimanotstand im Rathaus Weilheim i. OB.
Überreichung der Unterschriftenlisten zum Klimanotstand im Rathaus Weilheim i. OB.

... wenn man erfolgreich 570 Unterschriften für einen Bürgerantrag zum Klimanotstand gesammelt hat und diese dem Bürgermeister von Weilheim, Herrn Markus Loth, überreichen kann.

 

Ich bin gespannt, was der Stadtrat entscheidet. Es gibt dort leider Bedenken wegen der Begrifflichkeit eines "Noststandes" (siehe auch Blog vom 27. 9.2019). Dabei reden wir schon lange von allen möglichen anderen Notständen - Pflegenotstand, Bildungsnotstand, Armutsnotstand,... Wäre es nicht sinnvoll, einen kommenden Notstand rechtzeitig zu erkennen und als solchen zu bezeichnen, um dann entsprechend zu reagieren? Dann gäbe es eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass der Notstand nicht in dem Ausmaß eintrifft wie befürchtet. Das wäre doch ein schönes Ziel!  - statt den Begriff "Notstand" erst zu akzeptieren,  wenn er schon da ist. Das Dumme ist ja, dass es dann leider schon zu spät ist, um eine globale Klimakatastrophe aufzuhalten.

 

Na ja, aber ich bin ja positiv gestimmt...ich versuche es jedenfalls. Insofern bin ich  glücklich, dass wir überhaupt endlich dieses Thema diskutieren. Und hoffe einfach, dass es trotz aller Wahrscheinlichkeit des Versagens dennoch nicht zu spät ist.

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Glück ist ... (3)

 ... wunderschöne Touren zu planen für unser Programm im Jahr 2020. Freut euch auf eine tolle Kombination von mehrtägigen Fahrrad- und Wandertouren, 2-tägigen Wanderungen und kürzeren Abstechern durch unsere wunderschöne Voralpen - und Alpenlanschaft. Natur entdecken, Visionen austauschen, Energie tanken, neue Freundschaften finden, singen, Ruhe finden, ....für alle wird was dabei sein. Ich freu mich sehr darauf!

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Glück ist ... (2)

... wenn man beim Aufräumen zwei alte Jacken entdeckt, die man lange Zeit sehr geliebt hat, deren Reissverschlüsse aber kaputt sind.

 

...wenn man diese Jacken nicht wegwirft sondern zur Schneiderin bringt.

 

... wenn man mit Freude die Arbeit der Schneiderin bezahlt, im Bewusstsein, dass man damit gleich doppelt Gutes tut - die Schneiderin unterstützen und den Konsum reduzieren.

 

... und wenn man dann letztendlich frei genug von sonstigen Zwängen ist, um diese Jacken auch zu tragen - auch wenn sie nicht dem Modeideal der Zeit entsprechen.

 

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Die Wende beginnt beim Einzelnen

Herbstweg. Foto: Maiken Winter
Herbstweg. Foto: Maiken Winter

Ein offener Brief an jemanden, der über seine Arbeit eine Firma unterstützt, die ein wichtiges Sprachrohr für Rechtspopulisten und Klimaleugner ist. 

"Welcher Weg ist gut für mich?" Das macht jeder für sich selbst aus. Angesichts der Weltlage wäre es aber sinnvoll, auch zu fragen: "Welcher Weg ist am besten für mich UND für meine Mitwelt?"

Mit der Hoffnung, dass sich auch andere Menschen angesprochen fühlen und darüber nachdenken, ob das, was sie tun, hilfreich für ihre Mitwelt ist und wen oder was sie durch ihr Handeln unterstützen.

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Glück ist... (1)

...wenn ein Unverpackt-Laden in der Nähe aufmacht - so wie heute in Weilheim:
Alge Unverpackt.

 

... wenn ein neuer, zukunftsweisender Laden bei der Eröffnung rappelvoll mit engagierten, fröhlichen Menschen ist und man Hoffnung haben kann, dass dieser Laden nicht nur überleben wird, sondern dass sich der Trend zu nachhaltigen Lebensstilen immer weiter ausbreitet.

 

Danke, Andrea und Daniela, für euren Mut und dafür, dass ihr wahrgenommen habt, was in Weilheim noch fehlt!

 

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Glück ist...

Ab sofort werde ich hier täglich ein kurzes Erlebnis beschreiben, was mich glücklich gemacht hat. Gerne könnt ihr bei den Kommentaren euer eigenes Glücks-Erlebnis des Tages beschreiben. Denn: je mehr wir auf das Positive achten, umso mehr können wir das Positive um uns wahrnehmen und umso mehr Energie haben wir, Positives zu bewirken.

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Farbe, Licht und Berge

Heute möchte ich einfach mal "nur" kurz von der unglaublichen Schönheit der Natur berichten. Und von unserem großen Glück, in einem Land zu wohnen, in dem es den meisten von uns ziemlich gut geht. Denn auch mit wenig Geld und ohne Auto kann man wunderschöne Natur geniessen, in Sicherheit vor Krieg, vor Hunger, vor Kälte. Und es tut unglaublich gut, in der Natur zu sein, weg von allem Getümmel, weg von Stress und Frust und Ärger; und die Schönheit um uns herum wahrzunehmen, wirklich dazusein.

Also, raus in die Natur, liebe Leute, egal ob ihr dafür Zeit habt oder nicht! Denn ohne eine Verschnaufpause, ohne Freude und Genuss der Schönheit um uns herum werden wir nicht durchhalten, eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.

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Vertrauen und Mut

Vertrauen gibt Kraft. Foto: Maiken Winter
Vertrauen gibt Kraft. Foto: Maiken Winter

Ein kurzer Gedanke für heute Abend.
Eine kleine Erinnerung.
Eine wichtige Aufforderung.

 

Hab Vertrauen und Mut!

 

Egal, welche schlechte Erfahrungen du gemacht hast.

Egal, welche Fakten du kennst.

Egal, wie viele Menschen meinen,
es besser zu wissen.

 

Glaub an deine Kraft!

Glaub an die Kraft deiner Mitmenschen!

Glaub an das Positive in und um uns!

 

Und traue dich, für dich und deine Mitmenschen einzustehen.

Traue dich, zu vertrauen!

Immer und immer wieder neu.

 

Nur so wird das Leben gut.

Mit viel Vertrauen und Mut.

Trotzdem.

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Wie unsere Zukunft aussehen könnte

Freude auf Veränderung. Foto: Maiken Winter
Freude auf Veränderung. Foto: Maiken Winter

Wir sind im Jahr 2050.

Der Klimawandel wurde gestoppt. Nicht ganz bei 1.5 Grad, aber fast. Es gibt keinen Krieg mehr und keine Armut. Überall treffen wir auf entspannte freundliche Menschen. Überall unterstützen sich die Menschen gegenseitig. Die Tier- und Pflanzenwelt ist dabei in allen Überlegungen eingeschlossen. Bei neu entstehenden Problemen wird sofort und vorausschauend gehandelt. Die Welt mit all ihren Bewohnern ist zu einer großen Solidargemeinschaft zusammengewachsen

 

Wie ist es dazu gekommen?

Auslöser war 2018 eine schwedische Schülerin, die durch ihre direkte Sprache und ihre Beharrlichkeit vielen die Augen öffnete. Auf einmal wurde die Dringlichkeit des Umdenkens allgemein bewusst. Das bewog viele, Änderungen zu fordern. Aber es kam noch etwas hinzu:

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Ich schliesse meine Augen...

Staunen. Foto: Maiken Winter
Staunen. Foto: Maiken Winter

 

Ein Gedicht von Clara Hanitzsch, 15 Jahre

 

Lies das Gedicht. Lies es oft. Lies es laut; zu dir selbst, zu Freunden, zu Kollegen. Es bewegt etwas - tief in unserem Herzen und unserer Seele. Und mit dieser tiefen Sehnsucht werden wir es  zusammen schaffen, unsere Visionen zu leben. Danke Clara!

 

Ich schließe meine Augen und dann sehe ich eine Welt, die wartet nur auf mich..

Und es ist meine Welt, die ich gestalte und nicht zuschauen will, wie sie zerfällt.

 

Wie die Meeresspiegel steigen,

ganze Inseln mit sich reißen -

Kinder arbeiten im Müll.

Tag ein Tag aus wie der Alltag es will.

 

Mehr Plastik als Fische im Ozean…

Sieht es sich überhaupt jemand an?

ist es uns egal?

Wir empfinden kein Mitleid – sehen nicht ihre Qual.

 

Und ich sehe mir das alles an und werde still -

denn es wirkt fast als ob der Mensch mit sozialer Kälte

der globalen Erwärmung entgegenwirken will.

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Klimanotstand - Ein unzutreffendes Wort? Die Auflösung

Hatten Sie Zeit, über das Wort "Klimanotstand" vom gestrigen Post nachzudenken? Ja? Gut. Ich auch.

 

Als Erstes: Natürlich ist Wortwahl extrem wichtig. Worte lösen Bilder und Empfindungen aus, sie können manipulieren, verletzen, zu Gutem und Schlechtem motivieren. "Hirnforscher, Psychologen und Kognitionswissenschaftler haben eine Fülle von Belegen für die Macht der Worte zusammengetragen", beschreibt ein ausführlicher Artikel der Zeit.

 

Spannend ist auch, dass wir "in einer kollektiven Illusion vermeintlichen Verstehens“ leben. "Wir alle halten unsere Meinungen für wohlüberlegt und faktenbasiert. Doch es sind vielmehr unsere Gefühle, die darüber entscheiden, ob wir etwas gut oder schlecht finden und wie sich unser Weltbild zusammensetzt." So der Wissenschaftsjournalist Sebastian Herrmann in seinem Buch Gefühlte Wahrheit.

 

Wenn man auf ein bestimmtes Wort sehr stark emotional reagiert, dann kann und will man diese Empfindung nicht so leicht abstellen. Das geht allen Menschen so, jede(r)  individuell unterschiedlich, je nach Wissen und Erfahrung. Insofern ist es vollkommen verständlich, wenn man zunächst das Wort "Klimanotstand" ablehnt. Ganz besonders verständlich ist das, wenn man mit Flüchtlingen arbeitet und deren Fluchtgeschichten und unbeschreiblichen Notlagen auf der Flucht unmittelbar mitbekommen hat.

 

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Klimanotstand - Ein unzutreffendes Wort?!

Heute habe ich Unterschriften für einen Bürgerantrag gesammelt, damit die Stadt Weilheim den Klimanotstand ausruft.

Unterschriften sammeln ist ja so eine Sache. Man gibt seine Zeit her, um (meist gemeinerweise gerade wenn es regnet) in der Fußgängerzone zu stehen und  wildfremde Leute anzusprechen. Dafür wird man allzu oft mit Nichtachtung oder  unfreundlichen Kommentaren belohnt. So als wäre man ein Staubsaugervertreter oder Sektenanhänger. Das "Beste" aber war eine Stadträtin der SPD, die gerade von einer Stadtratssitzung kam, wo über den Klimanotstand wohl heftig diskutiert wurde. Die Argumentation verlief ungefähr so:

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Weil ich es mir wert bin!

Trotz aller Demonstrationen gibt es weiterhin massiven Widerstand gegen effektiven Klimaschutz. Warum fällt es so vielen Menschen so schwer, die kommende Klimakatastrophe als solche anzuerkennen und entsprechend zu reagieren? 

 

In zwei Workshops habe ich mit den TeilnehmerInnen diese Frage bearbeitet. Dabei kamen die folgenden vier Hauptgründe zu Tage:

  1. Bequemlichkeit und Gewohnheiten
  2. Mangelndes Bewusstsein / Separation Individuum - Gesellschaft
  3. Überforderung durch Komplexität
  4. Anspruchhaltung ("Mir steht das zu!")

Erstaunliche Gründe zum Nichtstun! Dabei hat sich die Jugend innerhalb weniger Monate tief genug in die Thematik eingearbeitet, um zu verstehen, dass ein unbegrenzter Klimawandel unser Überleben gefährdet. Innerhalb weniger Monate haben viele dieser jungen Menschen ihr Leben umgekrempelt, um sich den neuen Bedingungen anzupassen. Sie verstehen sich als Teil der Gesellschaft, die essentiell zum raschen Umsteuern beitragen muss. Sie nehmen Verantwortung für das, was die ältere Generation ihnen vermasselt hat, auch wenn ihnen eine unbeschwerte Jugend "zusteht".

 

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Wettbewerb für junge Artenschützer

KREATIV-WETTBEWERB FÜR ARTENSCHÜTZER VON 10 – 19 JAHREN

 

Wir kennen heute etwa 1,4 Millionen Tierarten, die mit uns auf der Erde leben. Es gibt aber noch viele Millionen mehr, die noch unbekannt und namenlos sind. Viele dieser Arten werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten für immer verschwinden.

 

Denn die Artenvielfalt ist bedroht – durch uns.

 

Wir roden Wälder für Plantagen, Felder und Weiden, töten Wildtiere wie Nashörner, Schuppentiere und Wale für unnötige Produkte, verpesten alle Lebensräume mit Chemikalien und Plastik, pusten Treibhausgase in die Atmosphäre, fischen die Weltmeere leer und verbauen fruchtbaren Boden.

 

Jetzt kommst du ins Spiel!

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Der globale Klimastreik und Du

 

Liebe Freunde und Kollegen,

wenn selbst eine Bank zum Streik aufruft (https://blog.gls.de/aus-der-bank/gls-bank-mobilisiert-fuer-klimastreik/), wenn Tausende von Angestellten, Schülern, Studenten, Kirchenmitglieder...auf die Straße gehen, dann kannst auch DU dich trauen, mitzumachen (wenn du eh schon mitmachst: Danke!!).

 

Stell dir vor, es ist globaler Klimastreik und du bist bei der Arbeit. Unvorstellbar!

 

Also los,

  • falls du Angestellte(r) bist, dann frag deinen Chef, ob du frei bekommst.
  • wenn Du Chef bist, dann fordere deine Angestellten auf, dass sie zum Streik gehen.
  • wenn du Kunden hast, die du nicht verprellen willst, dann lass eine Nachricht an der Tür oder auf der Antwortmaschine oder als automatische email-Antwort: "Wir setzen uns für unsere Zukunft ein und sind derzeit beim Klimastreik. Bitte kommen Sie nach dem Streik wieder vorbei." (natürlich abgesehen von Notdiensten und Aufsichtspersonen)

Wer zur Zeit des Klimastreiks erreichbar ist, wer seine Angestellten, StudentInnen nicht auffordert, teilzunehmen, der hat entweder einen Chef, der noch nichts verstanden hat, oder hat selbst noch nicht verstanden, um was es geht (oder hat Aufsichtspflicht oder muss sich um Noteinsätze kümmern, was natürlich notwendig ist).

 

Also, liebe Leute, eure Arbeit ist NICHT wichtiger als unser aller Zukunft, egal woran Du / Sie arbeiten!

 

Daher: Los geht´s! Bereitet euch vor für den größten Tag für unsere Zukunft - eine Wende hin zu einem guten (Über)-Leben.

 

Natürlich retttet ein einzelner Tag nicht unsere Zukunft. Aber wenn möglichst viele am globalen Klimastreik am 20.9. teilnehmen, dann setzten wir gemeinsam ein sehr wichtiges Zeichen dafür, dass wir alle die kommende Klimakatastrophe ernst nehmen. Es ist dringend Zeit, dass alle, die verstehen, um was es geht, auch ein klares Zeichen setzen. Es reicht nicht, nur privat für sich im Kleinen zu handeln. Wir müssen auf alle Karten setzen. Private Verhaltensänderungen, politisches Engagament, gesellschaftlicher Einsatz. Es reicht nicht, sich darauf zu verlassen, dass andere handeln. Wir alle, jeder einzelne, sind wesentlich, uns in allen Bereichen so stark wie möglich einzusetzen.

 

Danke für euren Einsatz!

 

Übrigens, auch wenn ihr nicht gerne zu einer Demo geht, könnt ihr dennoch streiken und stattdessen zu hause einen Leserbrief schreiben oder einfach euch zusammensetzen und überlegen, wie ihr möglichst schnell auf Null Emissinen gelangt (siehe auch www.global2028.de).

 

Uns allen ganz viel Erfolg und ganz viel Glück, dass wir gerade noch rechtzeitig die Wende schaffen.

 

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Klimastreik - für eine lebenswerte Zukunft

Der globale Klimastreik am 20. September 2019 wird Millionen von Menschen auf die Straße bringen. Die Weltkarte des Aktionstages Global Climate Strike zeigt, dass an diesem Tag fast überall auf der Welt Menschen auf die Straße gehen - für effektiven Klimaschutz, für eine lebenswerte Zukunft für alle.

 

Die rasanten Klimaentwicklungen der letzten Jahre haben in erschreckendem Maße gezeigt, wie schnell sich das Klimasystem immer bedrohlicher auf Kipp-Punkte zubewegt, deren Überschreiten für uns Menschen und viele andere Lebewesen katastrophale Folgen hätte. Schon heute leiden viele Millionen von Menschen unter dem Klimawandel. Dürre, Hitze, Feuer, Überschwemmungen, gewaltige Stürme und die dadurch einsetzenden Massenwanderungen von Klimaflüchtlingen erzeugen unsagbares Leid weltweit - und vor Deutschlands Grenzen wird dieses Leid nicht Halt machen.

 

Um in Zukunft gut leben zu können, müssen wir sofort massiv und drastisch umkehren - hin zu einem Leben das nicht von Konsum und kurzzeitigen persönlichen Egoismen geprägt ist, sondern von der Vision eines langfristig friedlichen und glücklichen Lebens.

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Wirklich nachhaltiger Konsum

Was macht nachhaltigen Kosum aus? Zu Fuss oder mit dem Radl einkaufen? Bio und faire Waren besorgen? Ja, auch. Aber eines wird oft vergessen: Wie werden die Waren zum Geschäft transportiert? Ist ein ökologisches und faires Produkt wirklich noch ökologisch und fair, wenn es mit Frachter und Lastwagen transportiert wurde? Slokoffie hat eine Antwort: Transport mit dem Segelschiff.

Wir haben dazu einige Fragen gestellt:

 

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Worauf es ankommt

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Auf der höchsten Forschungsstation Deutschlands

Eine ganz besonderen Exkursion konnten am 26. Juli 12 TeilnehmerInnen erleben: Wir besuchten die Klimaforschungsstation Schneefernerhaus - die höchtse Forschungsstation Deutschlands.

 

Hier forschen 10 Institute und Universitäten intensiv an der physikalischen und chemischen Zusammensetzung der Atmosphäre und deren Entwicklung, aber auch an ganz anderen Themen wie z.B. dem Einfluss von (geringem) Luftdruck auf die Funktionsweise von Kaffemaschinen (woran Flugzeuggesellschaften interessiert sind).

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Scientists warning - a call for signatures

From the Alliance of World Scientists

 

If you are a scientist from any scientific discipline, we invite you to sign our Viewpoint article “World Scientists’ Warning of a Climate Emergency” by Ripple et al. 2019, which is now in press with Bioscience Magazine. It is important that we get signatories from a wide variety of scientific disciplines. By signing, you will be included in the full list of scientists who have signed this article and your name will be published in the Bioscience supplement to the article as an official signatory.

 

Before signing, we ask that you view this short article (the main text can be read in < 8 minutes), or read the condensed version on the webpage of the Alliance of World Scientists. When you click “sign the article” and add your name, you will be indicating that you generally agree with our article, helping get this message to world leaders. Note that signatories speak on their own behalf and not on behalf of their affiliated institutions. After you sign, it may take a couple of hours for your signature to show up on the list of signatories.

 

Please forward this to all your colleagues. Thank you!

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Klimaexkursionen mit WissenLeben

Natur, Einsamkeit, Schönheit, ...Wandern macht die Seele frei und inspiriert. Auf unseren Klimaexkursionen verbinden wir wunderschönes Naturerlebnis mit inspirierenden Diskussionen und Zeiten der Stille - eine wunderbare Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen.

 

Hier eine kleine Auswahl von Bildern von unserer Tour über die Knorrhütte auf die Zugspitze:

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Ein Aufruf an alle: Jetzt endlich konkret handeln!

Liebe Freunde und Kollegen,

 

Zugegeben, es kann deprimieren, wenn man liest, dass der Verbrauch der fossilen Energien im Jahr 2018 höher war als je zuvor (unser Blogartikel).

 

Aber diese Information kann und MUSS uns alle anstacheln, uns noch mehr für den Klimaschutz einzusetzen.

 

Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, es zu schaffen, immer niedriger wird - Aufgeben ist keine Option!

 

Wer aufgibt, gibt sich und seine Kinder, seine Freunde und die Menschheit auf. Das ist schlimmer als alles andere.

 

Also: Dranbleiben. Bitte. Für dich. Für mich. Und für uns alle.

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Energiewende?! Noch nie wurden so viele fossile Brennstoffe verbraucht wie heute!

 2018: Energiewende? Die Realität ist eine andere. Die Welt ist vom Ausstieg aus fossilen Energien und der Reduktion des CO2-Eintrags in die Atmosphäre weiter entfernt als je. Noch nie wurden so viele fossile Brennstoffe (Erdöl, Erdgas und Kohle) verbraucht!

Ein Artikel von Josef Jenni und
Christian Moser

 

Es ist bizarr: Themen wie Klimawandel, Energiewende, steigende Meeresspiegel, schmelzende Gletscher, Reduktion des CO2, alternative Energien etc. dominieren den politischen Diskurs. Die politischen Grundsatzbeschlüsse erwecken den Eindruck, die Herausforderungen wären erkannt, aber die Fakten sprechen ein völlig anderes Bild. Die Nutzung und die Verschleuderung umweltschädlicher fossiler Ressourcen schreiten zu neuen Rekordhöhen ungebremst voran. Dies zeigen die vom Energiekonzern BP kürzlich publizierten Weltenergiezahlen 2018.

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Ein ungemütlicher Filmabend

Die Titanic wird oft als Sinnbild für die Überheblichkeit und  Dummheit der Menschheit verwendet. Jeder kennt diesen Film. Aber wie sehr dies Sinnbild zutrifft wurde mir erst gestern beim Filmabend  mit meinen Töchtern richtig klar.

 

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Wer ist verantwortlich?

Verantwortung auf andere abschieben - das ist ein typisch menschliches Verhalten. Aber ist das heute in Zeiten der globalen ökologischen und klimatischen Krisen noch angemessen? Ich denke: Nein. Es ist dringend Zeit, dass jeder, der versteht um was es geht, sich auch für die notwendigen Änderungen einsetzt - sowohl im eigenen Leben als auch im eigenen Umfeld.

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Endlich Stimme haben

Ein Interview mit Tersa Takacs, Mit-Organisatorin der Fridays for Future Demonstration in Weilheim, Oberbayern.

 

Teresa, warum setzt du dich für Fridays for Future ein? Was hat dich dazu bewegt, eine solch aktive Stellung einzunehmen?

Ich setze mich so aktiv ein, da mit der Fridaysforfuture Bewegung die jungen Leute, die noch nicht wählen dürfen, endlich die Chance haben, eine Stimme zu bekommen und gehört werden. Der Klimawandel ist nicht ein kurzfristiges Problem sondern eine Katastrophe und es ist höchste Zeit zu handeln.

 

Wie stehen deine Eltern zu deinem Einsatz? Und was sagst du Mitschülern, deren Eltern Fridays for Future nicht unterstützen?

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Fridays for Future - Wofür?

Was bewegt die Schüler?
Eine Rede von Theresa Takacs auf der Demonstration in Weilheim, Oberbayern, am 15.3.2018, klärt auf:

 

Durch die Fridays For Future Bewegung haben wir endlich die Möglichkeit, der Politik zu zeigen, dass wir nicht mit deren Klimapolitik zufrieden sind. Dauernd wird uns zugestimmt, dass Umweltschutz wichtig ist, doch gehandelt wird nicht. Das sind nur leere Worte, die von oben kommen. Hauptsache die Wirtschaft wächst, aber was mit unserer Zukunft passiert ist denen nicht wichtig.

 

Wir fordern, eine sofortige Änderung der Klimapolitik und Taten statt leerer Worte. Und wir werden nicht aufhören zu demonstrieren bis endlich was unternommen wird. Diese Bewegung steigt von Tag zu Tag und wir jungen Menschen können nicht länger ignoriert werden!

 

Wir sind hier, weil uns nicht gefällt wie mit unserer Umwelt umgegangen wird. Die Politik tut viel zu wenig, um diese Erde zu schützen.

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Fragen an einen der altgediensteten Wetterwarte der Zugspitze

Robert Schardt auf dem Wetterturm der Zugspitze
Robert Schardt auf dem Wetterturm der Zugspitze

Robert Schardt ist seit 37 Jahren Wetterwart an der Wetterwarte in Garmisch und auf der Zugspitze. Damit ist er einer der dienstältesten Wetterwärter auf der Zugspitze. Dort werden Wetterdaten schon seit 1900 aufgezeichnet. Ich durfte einen Tag mit ihm auf der Zugspitze verbringen.

 

Was hat Sie dazu bewegt, Wetterwart zu werden?

Das weiß auch nicht genau; genetisch war ich nicht vorbelastet. Wetter und alles was damit zusammengehört hat mich aber bereits von frühester Jugend an interessiert. Ich habe schon als Kind im eigenen Garten Temperatur, Feuchte, Luftdruck und Schneehöhe gemessen und grafisch auf Millimeterpapier dargestellt.

 

Welche Beobachtungen haben Sie besonders beeindruckt?

Ich liebe Extremwetter jeder Art. Was mich aber besonders beeindruckt und gleichzeitig bestürzt ist das immer schnellere Voranschreiten des Klimawandels. Diesen habe ich „live“ auf der Zugspitze erlebt: Innerhalb der vier Jahrzehnte, in denen ich auf der Zugspitze als Wetterwart tätig war, hat sich der Schneeferner halbiert!

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Das seltsame Ding genannt Liebe

Liebe. So ein großes Wort. Wir finden und verlieren Liebe, sind außer uns vor Glück oder Leid - je nachdem, wie die Liebe mit einem spielt. Aber was ist das eigentlich - die Liebe? Und kann sie uns helfen, Frieden und Glück langfristig in uns zu bewahren - unabhängig von äußeren Umständen?

 

Nach einem relativ schwierigen Jahr machte ich mich auf die Suche nach der Antwort auf die Frage: "Was bedeutet Liebe eigentlich?" Dazu habe ich Freunde und Bekannte zwei Fragen gefragt:

1. Was ist Liebe?

2. Was treibt Dich am meisten an?

 

Die Antworten sind so unterschiedlich wie die Liebe selbst. Sie zeigen, dass "Liebe" sich nicht einzwängen lässt in ein bestimmtes Format. Dadurch bleibt es jedem  frei, für sich zu entscheiden, was es bedeutet, jemanden oder etwas zu lieben. Daher kann man sich aber auch nicht darauf verlassen, dass - wenn einer "Ich liebe Dich" sagt -  diese Aussage das bedeutet, was man selbst darunter versteht. Aber lesen Sie selbst...

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Klima stabilisieren, Deutschland modernisieren

Die Klimakonferenz in Bonn sendet auch eine Botschaft nach Berlin, wo jetzt die Parteien über die Bildung einer neuen Bundesregierung verhandeln – das erklärten am Donnerstag führende Forscher, die im Deutschen Klima-Konsortium (DKK) zusammengeschlossen sind, darunter auch Prof. Schellnhuber und Prof Latif, die im wissenschaftlichen Beirat von WissenLeben aktiv sind. Die Auswirkungen des Klimawandels seien bereits heute spürbar, Deutschland solle zur Verringerung der Treibhausgase den Ausstieg aus der Kohleverstromung beginnen, heißt es in einer von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern veröffentlichten gemeinsamen Erklärung.

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Junge Forscher*innen für den Klimaschutz gesucht!

WWF vergibt 20 Stipendienplätze. Jetzt bewerben bei der Schülerakademie 2°Campus!

 

Der WWF Deutschland und HEINZ-GLAS rufen zur Schülerakademie 2°Campus auf. Das einzigartige Stipendienprogramm verbindet aktuelle Forschung mit Klimaschutz und bietet jungen Menschen die Gelegenheit, gemeinsam mit Wissenschaftler/innen für eine klimafreundliche Zukunft zu forschen. Wie senken wir die Treibhausgase und bremsen den Klimawandel? 2°Campus liefert konkrete Antworten.

Es werden für das Jahr 2018 noch Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren gesucht, die Spaß am Forschen haben und sich mit ihren Talenten für den Klimaschutz einsetzen möchten.

 

Die Bewerbungsfrist läuft bis 03. Dezember 2017.

 

2°Campus 2018  findet in den Frühjahrs-, Sommer- und Herbstferien statt, zumeist in Berlin bzw. in den Städten der jeweiligen Partneruniversitäten. Die Teilnahme ist (bis auf die Anreise) kostenfrei.

 

Ausführliche Infos unter: www.2-grad-campus.de

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Ehrenamt im Schloss Bellevue

Beim Bürgerfest war auch Maiken Winter für WissenLeben e.V. vertreten

 

Heute, am 8.9.2017, fand wieder das alljährliche Bürgerfest statt. Seit 2012 werden ehrenamtlich tätige Bürger durch eine Einladung zum Bürgerfest geehrt - stellvertretend für die Millionen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich in Deutschland zum Wohl von Mensch und Natur einsetzen.

 

Das Thema des Bürgerfestes war "Engagement - für eine lebendige Demokraitie". In seiner Begrüßungsrede machte der Bundespräsident, Frank-Walter Steinmeier, deutlich, wie wesentlich ehrenamtliches Engagement für das Funktionieren einer Demokratie ist. Ohne die Arbeit der Ehrenamtlichen würde unser Staat sehr viel weniger gut funktionieren. All die Helfer in Sportvereinen, bei der freiwilligen Feuerwehr, in Kirchengemeinden und Flüchtlingshilfen und in vielen anderen Bereichen leisten wesentliche Arbeit zur Unterstützung der Meschen in unserem Land. Eindringlich mahnte Steinmeier an, bei der Bundestagswahl am 24.9.2017 wählen zu gehen. Die Freiheit, die wir in Deutschland geniessen, eine Demokratie zu leben, diese Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen uns dafür einsetzen, sie zu bewahren.

 

Die Tatsache, dass diese Freiheit keine Selbstverständlichkeit mehr ist, dass sie auch in unserem Land durch radikale Gesinnungsströme gefährdet ist, ist zutiefst beunruhigend. Gleichzeitig wurde an diesem Abend klar: Negativen Strömungen steht eine starke Wand Engagierter entgegen, die sich mit all ihrer Kraft für eine lebendige Demokratie einsetzen. Stark bleiben gegen Anfeindungen, sich nicht beirren lassen, das legte Steinmeier den Eherenamtlichen ans Herz - und das erschien machbar inmitten all der Menschen, die sich versammelt hatten.

 

Zwei Wehrmutstropfen gab es allerdings:

1. Wie es ja bisher auch im Wahlkampf üblich ist: die Dringlichkeit von Klima- und Naturschutz wurde nirgends erwähnt. Was muss eigentlich passieren, damit dieses wichtige Thema nicht weiter so stark venachlässigt wird?

2. Es war erstaunlich, dass sich bei den Informationsständen auch Firmen präsentierten, die nicht gerade durch ihr bürgerschaftliches Engagement bekannt sind - wie etwa die Daimler AG, Bayer, die Arbeitsgemeinschaft Gesamtmetall oder Lidl (für die gesamte Liste siehe das Programm des offenen Hauses am 9.9.2017). Greenwashing schien hier angesagt; freie, unabhängige Demokratie reduziert. Sicherlich trugen diese Organisationen mit großzügigen Spenden zum Gelingen des Festes bei; sicherlich engagieren sie sich auch für soziale Belange. Aber insgesamt erscheinen mir diese Firmen doch eher Proft-orientierte Unternehmen zu sein, denen das eigene Wohl über dem der Gemeinschaft steht. Gäbe es nicht andere Wege, dies Bürgerfest zu finanzieren? Wege, welche die Demokratie und Freiheit herausstellen? Wären evtl. die Bürger dieses Landes bereit, dass das Fest aus Steuergeldern bezahlt wird - zum Dank für all die ehrenamtliche Arbeit, die ja dem Wohle aller Bürgern dient?

 

Insgesamt aber war es ein wunderschöner, sehr gelungener Abend. Trotz des Regens und der Kälte war die Stimmung sehr beschwingt, fröhlich und offen. Der Höhepunkt - Lang Lang mit seinem Schüler Maximilian - wird mir immer im Gedächtnis bleiben.

 

Danke, Herr Bundespräsident, dass Sie diese Tradition fortführen. Es tut sehr gut, für all die Arbeit Anerkennung zu erhalten.

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Politik ohne Zukunft

Unfassbar. Da haben es die Moderatoren des Fernsehduells geschafft, den Kanzlerkandidaten 90 Minuten lang Fragen zu stellen, ohne jemals die Wörter Klima, Natur, Biodiversität, Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit oder ähnliche überlebenswichtige Wörter zu erwähnen. So als gäbe es keine sich immer dramatischer entwickelnde Klimakatastrophe, keinen besorgniserregenden Rückgang der Biodiversität, keine Zehntausenden von frühzeitigen Todesfällen in Deutschland auf Grund schlechter Luft, keine Notwendigkeit für einen raschen Ausbau erneuerbarer Energien.

 

Auch ohne entsprechende Fragen hätten die Kandidaten einfließen lassen können, dass ihnen diese Problemfelder bewusst und wichtig sind – so wie sie es ja auch bei anderen Themenfeldern geschafft haben, ihr Positionen klarzustellen. Nur die Bundeskanzlerin erwähnte das Wort „Klima“ einmal; gleichzeitig machte sie aber deutlich, dass es den fossilen Verbrennungsmotor noch jahrzehntelang geben wird. Ein Ausstieg aus fossilen Energien? Fehlanzeige.

 

Es ist unfassbar, dass bei den derzeitigen dramatischen Entwicklungen bei Klima und Biodiversität, die das Potential haben, unsere Lebensgrundlagen zu zerstören, dieses Thema nicht zentral im Wahlkampf erscheint.

 

Die Klimawissenschaft hat klar aufgezeigt, dass uns noch etwa 5 Jahre bleiben, um unsere Wirtschafts- und Lebensweise radikal zu transformieren, um eine Klimakatastrophe zu vermeiden. Die kommende Legislaturperiode wird darüber bestimmen, ob wir eine Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft schaffen – oder nicht.

 

Bitte bedenken Sie das, wenn Sie zur Wahl gehen.

 

Maiken Winter, Vorsitzende von WissenLeben e.V und Bundestagskandidatin der ÖDP im Wahlkreis 226

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Radln für Tempo 30

Eine kurze Zusammenfassung zu einer kleinen Radltour für eine hoffentlich bald großen Kampagne: "Mensch vor Auto"

 

Seit einigen Monaten bin ich Bundestagskandidatin der Ökologisch Demokratischen Partei Deutschland (ÖDP) im Wahlkreis 226 - Weilheim - Garmisch. "Warum tust du dir das auch noch an?", werde ich oft von Freunden gefragt. Langeweile oder Machtstreben ist es ganz gewiss nicht; sondern die Möglichkeit, mit einem neuen Ansatz Dinge ansprechen zu können, die mir wichtig sind - Klimaschutz, Energiewende, Naturschutz - und das liebe Auto.

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Vertrauen auf Fehler in der Wissenschaft wäre fatal

Ein Leserbrief an den Münchner Merkur

 

Einige der Leserbriefe zu Trump spiegeln die häufigen Erfahrungen wieder, die ich im Laufe meiner Vorträge mache – ein Unwissen vieler Menschen über die Ursachen und Folgen des Klimawandels. Es ist durchaus verständlich, dass dieses Unwissen weiterhin verbreitet ist, wird doch oft falsch über den Klimawandel berichtet. Lassen Sie mich daher auf einige wenige Punkte eingehen:

 

Dass es „extrem viel Geld“ koste, die notwendigen Maßnahmen zum Klimaschutz durchzuführen, ist falsch – der IPCC beschrieb schon 2014, dass die notwendigen Maßnahmen 0,06% des jährlichen globalen Wirtschaftswachstums kosten würden. Das ist sicherlich viel Geld, aber durchaus machbar – v.a. in Anbetracht der Tatsache, was passieren würde, wenn wir nicht rechtzeitig handeln.

 

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Trump - Symbol der Wegwerfgesellschaft

Demonstranten beim Münchner March for Science, April 2017. Foto (c) Winter
Demonstranten beim Münchner March for Science, April 2017. Foto (c) Winter

"Make America Great Again"  ist Trump´s Slogan. Wichtiger wäre es, die Welt vernünftiger und sicherer zu machen - und dementsprechend alles zu unternehmen, den Klimawandel zu begrenzen. Davon ist Trump weit entfernt, weil er sich benimmt, als könnte man mit der Erde spielen wie mit einem Spielzeugauto. Es gibt aber leider keinen Ersatz.

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Ihr gehört dazu!

Man muss nicht "Öko" sein, um an der Klimaschutz-Bewegung teilzunehmen!

Vor Kurzem hielt ich einen Vortrag über die neuesten Fakten des Klimawandels vor StudentInnen der LMU. Danach diskutierten wir noch lange darüber, warum sich weiterhin so wenige Menschen aktiv beim Klimaschutz positionieren. Spezifisch sprachen wir über die geringe Teilnehmerzahl bei der Klimaschutz-Demonstration in München (wir berichteten). Die Erklärungen der StudentInnen haben mir die Augen geöffnet:

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