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Unsere neuesten Blogeinträge

Mo

23

Mai

2016

KlimaCamp für junge UnternehmerInnen und solche, die es werden wollen

Die Deutsche KlimaStiftung veranstaltet vom 26. Juni bis 3. Juli 2016 das erste KlimaCamp in Bremerhaven, bei dem sich junge Erwachsene im Alter von 16 bis 24 Jahren den Themen „green economy", Nachhaltigkeit und Klimaschutz widmen.

Anmeldeschluss: 12. Juni

 

Auf die Akteure warten herausfordernde Outdoor-Aktivitäten, eine Reise entlang des 8. Längengrads durch das Klimahaus Bremerhaven 8° Ost, eine Schifffahrt sowie spannende Einblicke in ein nachhaltig geführtes Unternehmen: Das FRoSTA-Produktionswerk in Bremerhaven. Ein besonderes Highlight ist die Mitwirkung von Fachleuten wie Dr. Ignacio Campino (ehemaliger Nachhaltigkeits-beauftragter der Deutschen TELEKOM und Director von DESERTEC), Frau Staatsrätin Ulrike Hiller, Felix Ahlers (Vorstandsvorsitzender der FRoSTA AG), Dr. Christiane Averbeck (Geschäftsführerin der Klima-Allianz Deutschland), Max Schön (Präsident der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome) und Arne Dunker (Vorstand der Deutschen KlimaStiftung), die mit den Jugendlichen in Dialog über eine zukunftsfähige und nachhaltige deutsche Wirtschaft treten.


Eine Herausforderung müssen die Teilnehmer dabei meistern: Am Ende sollen sie ein Konzept zu einem eigenen fiktiven Nachhaltigkeitsunternehmen präsentieren – der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Auch die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat Ihren Besuch angekündigt.

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Mi

18

Mai

2016

Der Widerstand gegen Kohle wächst

Der Weg in die Grube. Foto: Ende Gelände
Der Weg in die Grube. Foto: Ende Gelände

Am Pfingstwochenende setzten Aktivisten die Braunkohlegrube an der Lausitz lahm.

 

Manchen erscheint die Aktion von Ende Gelände zu extrem. Immerhin wurde dabei Hausfriedensbruch begangen - die Aktivisten ließen sich nicht vom Betretungsverbot abschrecken und besetzten zu Tausenden die Braunkohle-Grube in der Lausitz. Nicht nur in Deutschland wurde das Geschäft mit der Kohle behindert. Insgesamt haben auf sechs Kontinenten 10.000ende unter dem Motto BreakFree gegen die Kohleindustrie demonstriert.

 

Angesichts des immer stärker fortschreitenden Klimawandels und den viel zu langsamen Veränderungen in der Energieindustrie sind diese Aktionen nur zu verständlich. Wie schön wäre die Welt, wenn wir darauf vertrauen könnten, dass die fossile Industrie freiwillig und innerhalb von 1-2 Jahrzehnten auf erneuerbare Energien umstellen würde!

 

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Mi

18

Mai

2016

Teilen als Voraussetzung für Frieden im Klimawandel

„Wer in Frieden und Wohlstand leben will, muss teilen lernen'. Foto: DenkRaum Fresach
„Wer in Frieden und Wohlstand leben will, muss teilen lernen'. Foto: DenkRaum Fresach

Die Teilnehmer/innen der Europäischen Toleranz-gespräche 2016 haben am vergangenen Wochenende eine "Erklärung zum Klimawandel 2016" verabschiedet, in der Europa aufgerufen wird, sich seiner Verantwortung zu stellen.

 

 

 

Keine Gemeinschaft kommt ohne Grenzen aus, Mauern und Zäune lösen aber keine Probleme. "Wer in Frieden und Wohlstand leben will, muss teilen lernen", heißt es in der Erklärung, die unter anderem vom UNDP-Exekutivdirektor a.D. Prof. Klaus Töpfer, vom Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser, dem Villacher Bürgermeister Günther Albel und dem Kärntner Landtagspräsidenten Reinhart Rohr unterzeichnet wurde.

 

 

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Mo

02

Mai

2016

Ein Moratorium auf Straßen!

Straßen zerstören und zerstückeln die Natur. Wollen wir wirklich noch mehr davon?
Straßen zerstören und zerstückeln die Natur. Wollen wir wirklich noch mehr davon?

Eine kurze Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan 2030

 

Ein Kommentar von Maiken Winter. Kritik erwünscht.

 

Ich möchte hiermit meiner Sorge Ausdruck verlehen, dass der Verkehrswegeplan nicht der zukünftigen Klimakrise gerecht wird. Es wird zwar auch der Ausbau der Bahn einbezogen, aber der Straßenausbau steht weiterhin im Vordergrund. Dieser Fokus ist  nicht dem Ziel der Bundesregierung zu einer Dekarbonisierung bis 2050 zuträglich.

 

 

Tatsache ist, dass wir auf eine globale Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes zusteuern, wenn wir nicht jetzt sofort die notwendigen Weichen stellen, um eine schnelle Transformation weg vom Verbrennen fossiler Rohstoffe zu ermöglichen.  

 

 

Gleichzeitig muss der weiteren Zerstörung und Zerstückelung der Natur Einhalt geboten werden. Ortsumfahrungen und Streckenausbauten zerstören immer mehr Natur und erhöhen den Anreiz, noch mehr und noch schneller Auto zu fahren – doch das Gegenteil müssen wir erreichen, um unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.

 

 

Nehmen wir den Klima- und Naturschutz ernst, dann muss das Ziel sein, den Flächenverbrauch durch Straßen zu stoppen und die Anzahl der Autos auf unseren Straßen zu reduzieren. Eine solche Reduzierung sowie höhere Sicherheit auf Straßen wäre auf vielfältige Weise möglich, z.B. durch:

  1. Großflächige, bezahlbare und zeitlich sinnvolle Bedeckung aller Regionen Deutschlands über öffentliche Verkehrsmittel.
  2.  Hohe Steuern auf Benzin und Autos, evtl. mit Ausnahmen wie z.B. für Bauern.
  3. Hohe Preise auf Parkplätze, so dass es sich rentiert, mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zu fahren.
  4. Verbot der Bekanntmachung von Radarfallen. Ausbau der Blitzer und höhere Strafen auf Schnellfahrer.
  5. Entwicklung von Lärmfallen, über die laute Motorräder geblitzt und mit hohen Strafen versehen werden.
  6. Bessere Kontrolle und hohe Strafen auf Handy-Benutzung im Auto.
  7. Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit, gekoppelt mit Blitzern.
  8. Tempo 80 auf allen Landstraßen.
  9. Bußgelder und Steuern gehen hauptsächlich in den Erhalt und Ausbau des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs.

 

Solche Änderungen wären sicherlich nicht einfach, da die Autolobby sehr effektiv uns Deutsche zu einem Autofahrervolk gemacht hat. Doch das lässt sich umkehren, wenn man mit Überzeugung die Notwendigkeit klar vermittelt und die Vorteile offenkundig sind.

 

Dieser Kommentar wurde beim Bundesverkehrsministerien eingereicht. Kommentarschluss war der 2.5.2016

 

Details zum Bundesverkehrswegeplan: Entwurf März 2016

 

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Fr

22

Apr

2016

172 Staaten unterzeichnen Klimaabkommen

Heute haben 172 Staaten das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet. Doch volle Gültigkeit bekommt es erst, wenn mindestens 55 Staaten das Abkommen ratifizieren. Und auch danach ist der Weg noch lange. Vor allem braucht es dazu einen Preis auf CO2.

 

Ein Kommentar von Ottmar Edenhofer vom 21.4.:

Bei der Unterzeichnung des Pariser Klima-Abkommens durch Staats- und Regierungschefs in New York seien „schöne Reden voller großer Worte“ zu erwarten, so schreibt Professor Dr. Ottmar Edenhofer, Ökonom und Stellvertretender Direktor am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), in seinem Kommentar „Zur Sache“ für die Website des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK). Das Pariser Abkommen sei zwar „ein fantastischer Erfolg der internationalen Klimadiplomatie. Weniger gern gehört wird: Das Abkommen ist noch kein Durchbruch für einen wirksamen Klimaschutz.“ Es sei „der Anfang eines Weges, nicht sein Ende.“

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Sa

02

Apr

2016

Aprilscherz trifft ins Schwarze

Automatischer Zähler für den Steinkohleblock in München
Automatischer Zähler für den Steinkohleblock in München

So unwahrscheinlich die Mitteilung des Bürgerbegehrens "Raus aus der Steinkohle!" war, so wunderschön war sie. So schön, dass auch ich sie zunächst geglaubt hatte. Denn was gäbe es Schöneres, wenn tatsächlich die Vernunft und die Verantwortung für die Zukunft über kurzfristigen Gewinnen ständen? Wenn Verantwortliche mit einem humorvollen Zwinkern zeigen würden, dass sie tatsäclich verstanden haben, um was es geht - um unser aller Überleben? So eine schönes Nachricht war zu schön, um sie sofort nciht zu glauben. Ein genuss, sich einige Minuzten wie wild zu freuen. Und nicht nur ich bin darauf reingefallen - hier die Pressemitteilung zur Aufklärung des Aprilscherzes:

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Fr

01

Apr

2016

Kohle-frei statt Freibier

Stadtwerke verschenken Kohle am Marienplatz!

 

SWM geben heute Grillkohle kostenlos aus, da sie auf umweltfreundliche Kraftwerkstechnik umstellen - Initiatoren des Bürgerbegehrens "Raus aus der Steinkohle" glücklich über Einlenken. Pressemitteilung vom Bündnis "Raus aus der Steinkohle"

„Mit so einer schnellen Reaktion der SWM haben wir gar nicht gerechnet, aber es freut uns, dass die Stadtwerke Kohle verschenken, anstatt sie zu verbrennen. So können die Münchner kostenlos angrillen und die Stadtwerke ernten doppelt Sympathie.“ so Klaus von Birgelen, Stellvertreter des Bürgerbegehrens für kohlefreie Energieversorgung.

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Di

08

Mär

2016

Wir trauern um unser Beiratsmitglied Gary Braasch

Gary Braasch bei der Vernissage zu seiner Wanderausstellung "Klimawandel - Eine globale Herausforderung" im Ökologischen Bildungszentrum in München, September 2014
Gary Braasch bei der Vernissage zu seiner Wanderausstellung "Klimawandel - Eine globale Herausforderung" im Ökologischen Bildungszentrum in München, September 2014

Die Welt ist um einen einzigartigen Menschen, der sich mit ganzer Seele dem Natur- und Klimaschutz verschrieben hatte, ärmer geworden.

 

Gary Braasch war ein einzigartiger Mensch. Voller Liebe und Begeisterung für die Natur; voller Optimismus für unsere Zukunft; voller Energie, um sich  jahrzehntelang für den Erhalt der einzigartigen Vielfalt unseres wunderschönen Planeten einzusetzen.

 

Gary photografierte die Zerstörung der Natur, aber auch ihre Schönheit; die Folgen des Klimawandels, aber auch seine Lösungen; die Ursachen der Zerstörung, als auch die Aktivisten, die sich gegen diese Zerstörung zur Wehr setzen. Er begleitete Wissenschaftler ins Hochgebirge, an die Pole und Korallenriffe. Er dokumentierte den Wandel und motivierte viele Menschen durch die einzigartige Kraft seiner Bilder, sich für eine lebenswerte Zukunft einzusetzen.

 

In Deutschland war Gary relativ unbekannt, obwohl er in den USA ein hoch-geachteter und preisgekrönter Naturfotograph war. Wir brachten und bringen seine Bilder über unsere Wanderausstelung "Klimawandel, eine globale Herausforderung" nach Deutschland, wo sie seit September 2014 fast vollständig ausgebucht ist (siehe Buchungsplan).

 

Gary Braasch begeisterte sich für das Kleine, Unscheinbare, wie z.B. für das Gras, das in München zwischen den Straßenbahngleisen wächst (in anderen Orten wird das Gras durch Herbizide getötet), als auch für die großen Wunder der Natur, wie Korallenriffe und Regenwälder. Immerhin durfte er an einem Ort sterben, den er liebte - er starb beim Schnorcheln und Fotografieren im Great Barrier Reef. 

 

Auch wenn Gary schon 70 Jahre alt war, verließ er uns viel zu früh. Aber man ist erst wirklich tot, wenn sich keiner mehr an einen erinnert. Insofern wird Gary noch lange unter uns leben - über seine Bilder, Bücher und seine Leidenschaft für das Leben, die über seine Bilder weiterlebt.

 

Links:

Webseiten von Gary Braasch:

Nachrufe bei DotEarth und bei OregonLive

 

Ein sehr schöner kurzer Film über Gary Braasch: https://vimeo.com/92280463

 

Coral Bleeching: Corals are in the middle of a “global bleaching event.” Here’s what that means

 Gary Braasch died at Lizard Island, where coral bleeching is especially bad:

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Fr

04

Mär

2016

Klima-MOOC reloaded

Online-Vorlesung: Top-Klimawissenschaftler erklären Klimawandel und seine Folgen

 

Klimawandel, was ist das eigentlich? Ein neues digitales Lernformat bietet die Möglichkeit, das eigene Wissen zum Klimawandel unkompliziert von zuhause zu erweitern. Nach der großen Nachfrage im Wintersemester startet der Massive Open Online Course (MOOC) „Klimawandel und seine Folgen“ am 9. Mai 2016 wieder neu. Eine Einschreibung ist ab sofort auf der MOOC-Plattform Iversity online möglich unter https://iversity.org/de/courses/klimawandel. Der Kurs mit international renommierten Klimaexperten führender Forschungsinstitute erklärt die Ursachen für die menschgemachte Erderwärmung und die Funktionsweise unseres Klimasystems.
 
Die kostenlose Online-Vorlesung in deutscher Sprache wurde vom WWF Deutschland und dem Deutschen Klima-Konsortium (DKK) mit Förderung durch die Robert Bosch Stiftung entwickelt. Der aus fünf Kapiteln bestehende Lehrgang steht jedermann offen. Er richtet sich insbesondere an Studierende, Lehrende, Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung und Kommunen, die sich beruflich mit dem Klimawandel auseinandersetzen, aber auch an alle interessierten Bürger.

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Mi

17

Feb

2016

Und die Temperaturen steigen weiter...

Dass dieser Januar der wärmste Januar gewesen ist, der je gemessen wurde (seit den globalen Temperaturaufzeichnungen 1880), verwundert nicht. Warum darüber schreiben? Natürlich wird es immer wärmer solange wir nicht drastische Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgase durchführen. Da wird es jeden Monat neue Schlagzeilen geben - der wärmste Februar, der wärmste März, usw. usw. Aber es wäre fatal, wenn wir uns an diese Veränderungen gewöhnen würden. Und dieser Januar hatte es in sich...

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