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Unsere neuesten Blogeinträge

Fr

22

Apr

2016

172 Staaten unterzeichnen Klimaabkommen

Heute haben 172 Staaten das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet. Doch volle Gültigkeit bekommt es erst, wenn mindestens 55 Staaten das Abkommen ratifizieren. Und auch danach ist der Weg noch lange. Vor allem braucht es dazu einen Preis auf CO2.

 

Ein Kommentar von Ottmar Edenhofer vom 21.4.:

Bei der Unterzeichnung des Pariser Klima-Abkommens durch Staats- und Regierungschefs in New York seien „schöne Reden voller großer Worte“ zu erwarten, so schreibt Professor Dr. Ottmar Edenhofer, Ökonom und Stellvertretender Direktor am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), in seinem Kommentar „Zur Sache“ für die Website des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK). Das Pariser Abkommen sei zwar „ein fantastischer Erfolg der internationalen Klimadiplomatie. Weniger gern gehört wird: Das Abkommen ist noch kein Durchbruch für einen wirksamen Klimaschutz.“ Es sei „der Anfang eines Weges, nicht sein Ende.“

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Sa

02

Apr

2016

Aprilscherz trifft ins Schwarze

Automatischer Zähler für den Steinkohleblock in München
Automatischer Zähler für den Steinkohleblock in München

So unwahrscheinlich die Mitteilung des Bürgerbegehrens "Raus aus der Steinkohle!" war, so wunderschön war sie. So schön, dass auch ich sie zunächst geglaubt hatte. Denn was gäbe es Schöneres, wenn tatsächlich die Vernunft und die Verantwortung für die Zukunft über kurzfristigen Gewinnen ständen? Wenn Verantwortliche mit einem humorvollen Zwinkern zeigen würden, dass sie tatsäclich verstanden haben, um was es geht - um unser aller Überleben? So eine schönes Nachricht war zu schön, um sie sofort nciht zu glauben. Ein genuss, sich einige Minuzten wie wild zu freuen. Und nicht nur ich bin darauf reingefallen - hier die Pressemitteilung zur Aufklärung des Aprilscherzes:

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Fr

01

Apr

2016

Kohle-frei statt Freibier

Stadtwerke verschenken Kohle am Marienplatz!

 

SWM geben heute Grillkohle kostenlos aus, da sie auf umweltfreundliche Kraftwerkstechnik umstellen - Initiatoren des Bürgerbegehrens "Raus aus der Steinkohle" glücklich über Einlenken. Pressemitteilung vom Bündnis "Raus aus der Steinkohle"

„Mit so einer schnellen Reaktion der SWM haben wir gar nicht gerechnet, aber es freut uns, dass die Stadtwerke Kohle verschenken, anstatt sie zu verbrennen. So können die Münchner kostenlos angrillen und die Stadtwerke ernten doppelt Sympathie.“ so Klaus von Birgelen, Stellvertreter des Bürgerbegehrens für kohlefreie Energieversorgung.

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Di

08

Mär

2016

Wir trauern um unser Beiratsmitglied Gary Braasch

Gary Braasch bei der Vernissage zu seiner Wanderausstellung "Klimawandel - Eine globale Herausforderung" im Ökologischen Bildungszentrum in München, September 2014
Gary Braasch bei der Vernissage zu seiner Wanderausstellung "Klimawandel - Eine globale Herausforderung" im Ökologischen Bildungszentrum in München, September 2014

Die Welt ist um einen einzigartigen Menschen, der sich mit ganzer Seele dem Natur- und Klimaschutz verschrieben hatte, ärmer geworden.

 

Gary Braasch war ein einzigartiger Mensch. Voller Liebe und Begeisterung für die Natur; voller Optimismus für unsere Zukunft; voller Energie, um sich  jahrzehntelang für den Erhalt der einzigartigen Vielfalt unseres wunderschönen Planeten einzusetzen.

 

Gary photografierte die Zerstörung der Natur, aber auch ihre Schönheit; die Folgen des Klimawandels, aber auch seine Lösungen; die Ursachen der Zerstörung, als auch die Aktivisten, die sich gegen diese Zerstörung zur Wehr setzen. Er begleitete Wissenschaftler ins Hochgebirge, an die Pole und Korallenriffe. Er dokumentierte den Wandel und motivierte viele Menschen durch die einzigartige Kraft seiner Bilder, sich für eine lebenswerte Zukunft einzusetzen.

 

In Deutschland war Gary relativ unbekannt, obwohl er in den USA ein hoch-geachteter und preisgekrönter Naturfotograph war. Wir brachten und bringen seine Bilder über unsere Wanderausstelung "Klimawandel, eine globale Herausforderung" nach Deutschland, wo sie seit September 2014 fast vollständig ausgebucht ist (siehe Buchungsplan).

 

Gary Braasch begeisterte sich für das Kleine, Unscheinbare, wie z.B. für das Gras, das in München zwischen den Straßenbahngleisen wächst (in anderen Orten wird das Gras durch Herbizide getötet), als auch für die großen Wunder der Natur, wie Korallenriffe und Regenwälder. Immerhin durfte er an einem Ort sterben, den er liebte - er starb beim Schnorcheln und Fotografieren im Great Barrier Reef. 

 

Auch wenn Gary schon 70 Jahre alt war, verließ er uns viel zu früh. Aber man ist erst wirklich tot, wenn sich keiner mehr an einen erinnert. Insofern wird Gary noch lange unter uns leben - über seine Bilder, Bücher und seine Leidenschaft für das Leben, die über seine Bilder weiterlebt.

 

Links:

Webseiten von Gary Braasch:

Nachrufe bei DotEarth und bei OregonLive

 

Ein sehr schöner kurzer Film über Gary Braasch: https://vimeo.com/92280463

 

Coral Bleeching: Corals are in the middle of a “global bleaching event.” Here’s what that means

 Gary Braasch died at Lizard Island, where coral bleeching is especially bad:

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Fr

04

Mär

2016

Klima-MOOC reloaded

Online-Vorlesung: Top-Klimawissenschaftler erklären Klimawandel und seine Folgen

 

Klimawandel, was ist das eigentlich? Ein neues digitales Lernformat bietet die Möglichkeit, das eigene Wissen zum Klimawandel unkompliziert von zuhause zu erweitern. Nach der großen Nachfrage im Wintersemester startet der Massive Open Online Course (MOOC) „Klimawandel und seine Folgen“ am 9. Mai 2016 wieder neu. Eine Einschreibung ist ab sofort auf der MOOC-Plattform Iversity online möglich unter https://iversity.org/de/courses/klimawandel. Der Kurs mit international renommierten Klimaexperten führender Forschungsinstitute erklärt die Ursachen für die menschgemachte Erderwärmung und die Funktionsweise unseres Klimasystems.
 
Die kostenlose Online-Vorlesung in deutscher Sprache wurde vom WWF Deutschland und dem Deutschen Klima-Konsortium (DKK) mit Förderung durch die Robert Bosch Stiftung entwickelt. Der aus fünf Kapiteln bestehende Lehrgang steht jedermann offen. Er richtet sich insbesondere an Studierende, Lehrende, Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung und Kommunen, die sich beruflich mit dem Klimawandel auseinandersetzen, aber auch an alle interessierten Bürger.

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Mi

17

Feb

2016

Und die Temperaturen steigen weiter...

Dass dieser Januar der wärmste Januar gewesen ist, der je gemessen wurde (seit den globalen Temperaturaufzeichnungen 1880), verwundert nicht. Warum darüber schreiben? Natürlich wird es immer wärmer solange wir nicht drastische Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgase durchführen. Da wird es jeden Monat neue Schlagzeilen geben - der wärmste Februar, der wärmste März, usw. usw. Aber es wäre fatal, wenn wir uns an diese Veränderungen gewöhnen würden. Und dieser Januar hatte es in sich...

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Mi

20

Jan

2016

senseBoxen - ideal für viele Citizen Science Projekte

verteilung der SenseBoxen in Deutschland
verteilung der SenseBoxen in Deutschland

100 senseBoxen zu verschenken! Jetzt zugreifen und idealen Grundstock legen für die  Projekte Natur im Klimawandel und vieles mehr!

 

Das senseBox-Team vom Institut für Geoinformatik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster arbeiten schon seit vielen Jahren an Projekten rund um die Messung von Umweltphänomenen im Kontext Citizen Science und Bildung. Aus den so gesammelten Erfahrungen ist die senseBox entstanden.

 

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So

10

Jan

2016

Begeisterung wecken für Umwelt und Wissenschaften

Unsere Tagung am 18.1.2016 im Museum Mensch und Natur erkundet die Möglichkeiten der Bürgerwissenschaften im Bildungsbereich. Anmeldeschluss am 15.1.!

 

Begeisterung für die Natur, Verständnis für komplexe Zusammenhänge, Interesse an wissenschaftlichen Fragestellungen, Befähigung, Informationen zu hinterfragen und selbst Nachforschungen anzustellen – alles das ist wesentlich für eine engagierte, zukunftsfähige Weltbürgerschaft, die sich aktiv mit in die Zukunftsgestaltung mit einbringt. Diese Fähigkeiten zu unterstützen sind Anliegen der Bürgerwissenschaft, auch Citizen Science genannt.

 

 

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Do

31

Dez

2015

Gemeinsames Musizieren als Exempel für eine bessere Welt - ein Neujahrswunsch

Das Weihnachstoratorium, aufgeführt vom Mozart Chor Andechs unter Anton Pfell. Foto: Franz Xaver Fuchs
Das Weihnachstoratorium, aufgeführt vom Mozart Chor Andechs unter Anton Pfell. Foto: Franz Xaver Fuchs

Zusammen zu musizieren hat etwas Wunderbares. Einzelne Teile fügen sich zusammen zu einer Harmonie, die unglaublich viel Freude und Befriedigung erzeugt.

 

Als ich in Andechs das Weihnachtsoratorium mitsang, wurde es mir besonders deutlich, dass gemeinsames Musizieren ein wunderschönes Beispiel für ein harmonisches Zusammenleben ist.

 

Jeder einzelne Teil des Ensembles, sei es Chorsänger, Orchestermitglied, Solist oder Dirigent spielt eine einizigartige Rolle und ist notwendig für das Funktionieren der Aufführung. Auch wenn es 15 Soprände im Chor gibt, ist doch jede einzelne Stimme wesentlich, damit der Klang voll und schön ist. Jeder achtet auf den anderen, um stimmlich optimal zusammen zu passen. Gleichzeitig ist es möglich, ab und zu in Ruhe Luft zu holen, ohne dass dadurch das Stück auseinanderbricht - man kann sich auf die Mitsänger verlassen, die die Lücke füllen. Genau so ist es im Orchester, wo sich Spieler gegenseitig helfen können, die Noten umzublättern, während der andere weiterspielt.

 

Solisten sind exponierter. Sie können sich nicht auf andere verlassen, die für sie weitersingen oder weiterspielen. Aber sie werden vom Basso continuo begleitet und haben dadurch immer eine Stütze. Um Solist zu sein, muss man Fähigkeiten besitzen, die viele nicht haben. Das setzt die Solisten von den anderen Teilnehmern ab; doch hätte der Solist ohne Chor und Orchester keinen Rahmen für seine Solo-Einlagen. Gleichzeitig geben die Solo-Einlagen Chor und Orchester die notwendigen Pausen, um wieder bereit zu sein für den nächsten Einsatz.

 

Der Dirigent schliesslich ist jemand, dem man 95% vertraut (aber man sollte immer selbst auch mitzählen, denn auch ein Dirigent ist ein Mensch, der Fehler macht). Der Dirigent gibt an, wie wir Musik machen, schnell oder langsam, laut oder leise, zärtlich oder strahlend. Und man folgt ihm. Das Wichtige dabei ist: dies Folgen hat nichts mit Zwang zu tun, sondern mit Freude und Glück und Gemeinsamkeit. Jeder versteht, dass wir eine umso schönere Musik erzeugen, je mehr wir uns aufeinander abstimmen.

 

Was hat das mit einer nachhaltigen Gesellschaft zu tun? Sehr viel. Denn ein Musikensemble zeigt im Kleinen, was uns im Großen oft noch fehlt:

 

1. Ein Dirigent, dem wir vertrauen, und dem man gerne folgt. Jemand, der oder die es schafft, mit Freundlichkeit, Kompetenz und Bestimmtheit alle "Mitspieler" dazu zu bringen, ihre Energie zu etwas Großem zusammen zu führen. Jemand wie Bill McKibben von 350.org. Doch wer ist der Dirigent in Deutschland oder Europa?

 

2. Solisten, die Fokus auf wesentliche Bereiche erzeugen, sich aber auch wieder zurücknehmen können, um anderen Raum zu geben. Solche Solisten sind Persönlichkeiten, die sich für eine lebenswerte Zulkunft einsetzen, wie z.B. Prof. Schellnhuber oder Prof. Rahmstorf.

 

3. Chor und Orchester, die tragende Musik, ist die Zivilbevölkerung, die sich für unsere Zukunft einsetzt. Doch das Stück, das wir im Moment aufführen, erscheint oft sehr modern mit vielen unzusammenhängenden Tonfolgen und Dissonanzen. Um aus diesem Gewusel mehr Harmonie zu erzeugen, benötigt es

 

  • den Willen für Harmonie
  • Achtsamkeit füreinander
  • einen Drigenten, der Chor und Orchester führt

 

Für das neue Jahr wünsche ich mir, dass wir mehr aufeinander hören und achten, um 2016 gemeinsam effektiver unserem Ziel  - eine lebenswerte Zukunft für alle Lebewesen auf unserem Planeten - ein großes Stück näher zu kommen.

 

Maiken Winter

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So

20

Dez

2015

Nur zusammen können wir es schaffen - ein Aufruf zum gemeinsamen Handeln

Nur gemeinsam sind wir stark
Nur gemeinsam sind wir stark

Um schnell effektive Veränderungen durchzusetzen bedarf es des Schulterschlusses zwischen allen gesellschaftlichen Organisationen, denen die Zukunft ein Anliegen ist. Wo immer es um eine lebenswerte, friedliche und gesunde Zukunft aller Menschen geht - die Bündelung der unterschiedlichen Ansätze hilft, die Energien freizusetzen, die für die Erreichung dieses Zieles erforderlich sind.

 

Allerdings ist ein solcher Schulterschluss keineswegs selbstverständlich. Nicht selten sind es Eitelkeiten von Akteuren, die ihn verhindern. Statt Kräfte, Zeit und Geld zu bündeln, wird oft nebeneinander her oder sogar gegeneinander gearbeitet. Auch wenn es der Sache durchaus förderlich sein kann, sie auf verschiedenen Wegen anzugehen, darf das gemeinsame Ziel nicht aus dem Blick geraten.

 

 

Gemeinsames, schnelles Handeln ist dringend geboten. Dabei geht es um mehr als um individuelle Profilierung und Anerkennung. Es geht um eine lebenswerte Zukunft.

 

Dieser (leicht veränderte) Zwischenruf von Maiken Winter wurde vor COP21  bei Denkwerk Zukunft veröffentlicht.

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