Wir machen die Zusammenhänge zwischen Natur, Mensch und Klima für jeden Einzelnen verständlich, erlebbar und nachvollziehbar, um zu nachhaltigem Handeln zu motivieren.

Wissen

Welche Informationen sind für mich relevant? Wo kann ich relevante Informationen finden, und wie kann ich wissen, ob diese Informationen vertrauenswürdig sind?

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Begreifen

Durch eigene Untersuchungen erfahre ich, welche Themen für die Natur und mich relevant sind. Dadurch kann ich Informationen besser filtern und bewerten.

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Unsere neuesten Blogeinträge

Mi

20

Jan

2016

senseBoxen - ideal für viele Citizen Science Projekte

verteilung der SenseBoxen in Deutschland
verteilung der SenseBoxen in Deutschland

100 senseBoxen zu verschenken! Jetzt zugreifen und idealen Grundstock legen für die  Projekte Natur im Klimawandel und vieles mehr!

 

Das senseBox-Team vom Institut für Geoinformatik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster arbeiten schon seit vielen Jahren an Projekten rund um die Messung von Umweltphänomenen im Kontext Citizen Science und Bildung. Aus den so gesammelten Erfahrungen ist die senseBox entstanden.

 

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So

10

Jan

2016

Begeisterung wecken für Umwelt und Wissenschaften

Unsere Tagung am 18.1.2016 im Museum Mensch und Natur erkundet die Möglichkeiten der Bürgerwissenschaften im Bildungsbereich. Anmeldeschluss am 15.1.!

 

Begeisterung für die Natur, Verständnis für komplexe Zusammenhänge, Interesse an wissenschaftlichen Fragestellungen, Befähigung, Informationen zu hinterfragen und selbst Nachforschungen anzustellen – alles das ist wesentlich für eine engagierte, zukunftsfähige Weltbürgerschaft, die sich aktiv mit in die Zukunftsgestaltung mit einbringt. Diese Fähigkeiten zu unterstützen sind Anliegen der Bürgerwissenschaft, auch Citizen Science genannt.

 

 

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Do

31

Dez

2015

Gemeinsames Musizieren als Exempel für eine bessere Welt - ein Neujahrswunsch

Das Weihnachstoratorium, aufgeführt vom Mozart Chor Andechs unter Anton Pfell. Foto: Franz Xaver Fuchs
Das Weihnachstoratorium, aufgeführt vom Mozart Chor Andechs unter Anton Pfell. Foto: Franz Xaver Fuchs

Zusammen zu musizieren hat etwas Wunderbares. Einzelne Teile fügen sich zusammen zu einer Harmonie, die unglaublich viel Freude und Befriedigung erzeugt.

 

Als ich in Andechs das Weihnachtsoratorium mitsang, wurde es mir besonders deutlich, dass gemeinsames Musizieren ein wunderschönes Beispiel für ein harmonisches Zusammenleben ist.

 

Jeder einzelne Teil des Ensembles, sei es Chorsänger, Orchestermitglied, Solist oder Dirigent spielt eine einizigartige Rolle und ist notwendig für das Funktionieren der Aufführung. Auch wenn es 15 Soprände im Chor gibt, ist doch jede einzelne Stimme wesentlich, damit der Klang voll und schön ist. Jeder achtet auf den anderen, um stimmlich optimal zusammen zu passen. Gleichzeitig ist es möglich, ab und zu in Ruhe Luft zu holen, ohne dass dadurch das Stück auseinanderbricht - man kann sich auf die Mitsänger verlassen, die die Lücke füllen. Genau so ist es im Orchester, wo sich Spieler gegenseitig helfen können, die Noten umzublättern, während der andere weiterspielt.

 

Solisten sind exponierter. Sie können sich nicht auf andere verlassen, die für sie weitersingen oder weiterspielen. Aber sie werden vom Basso continuo begleitet und haben dadurch immer eine Stütze. Um Solist zu sein, muss man Fähigkeiten besitzen, die viele nicht haben. Das setzt die Solisten von den anderen Teilnehmern ab; doch hätte der Solist ohne Chor und Orchester keinen Rahmen für seine Solo-Einlagen. Gleichzeitig geben die Solo-Einlagen Chor und Orchester die notwendigen Pausen, um wieder bereit zu sein für den nächsten Einsatz.

 

Der Dirigent schliesslich ist jemand, dem man 95% vertraut (aber man sollte immer selbst auch mitzählen, denn auch ein Dirigent ist ein Mensch, der Fehler macht). Der Dirigent gibt an, wie wir Musik machen, schnell oder langsam, laut oder leise, zärtlich oder strahlend. Und man folgt ihm. Das Wichtige dabei ist: dies Folgen hat nichts mit Zwang zu tun, sondern mit Freude und Glück und Gemeinsamkeit. Jeder versteht, dass wir eine umso schönere Musik erzeugen, je mehr wir uns aufeinander abstimmen.

 

Was hat das mit einer nachhaltigen Gesellschaft zu tun? Sehr viel. Denn ein Musikensemble zeigt im Kleinen, was uns im Großen oft noch fehlt:

 

1. Ein Dirigent, dem wir vertrauen, und dem man gerne folgt. Jemand, der oder die es schafft, mit Freundlichkeit, Kompetenz und Bestimmtheit alle "Mitspieler" dazu zu bringen, ihre Energie zu etwas Großem zusammen zu führen. Jemand wie Bill McKibben von 350.org. Doch wer ist der Dirigent in Deutschland oder Europa?

 

2. Solisten, die Fokus auf wesentliche Bereiche erzeugen, sich aber auch wieder zurücknehmen können, um anderen Raum zu geben. Solche Solisten sind Persönlichkeiten, die sich für eine lebenswerte Zulkunft einsetzen, wie z.B. Prof. Schellnhuber oder Prof. Rahmstorf.

 

3. Chor und Orchester, die tragende Musik, ist die Zivilbevölkerung, die sich für unsere Zukunft einsetzt. Doch das Stück, das wir im Moment aufführen, erscheint oft sehr modern mit vielen unzusammenhängenden Tonfolgen und Dissonanzen. Um aus diesem Gewusel mehr Harmonie zu erzeugen, benötigt es

 

  • den Willen für Harmonie
  • Achtsamkeit füreinander
  • einen Drigenten, der Chor und Orchester führt

 

Für das neue Jahr wünsche ich mir, dass wir mehr aufeinander hören und achten, um 2016 gemeinsam effektiver unserem Ziel  - eine lebenswerte Zukunft für alle Lebewesen auf unserem Planeten - ein großes Stück näher zu kommen.

 

Maiken Winter

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So

20

Dez

2015

Nur zusammen können wir es schaffen - ein Aufruf zum gemeinsamen Handeln

Nur gemeinsam sind wir stark
Nur gemeinsam sind wir stark

Um schnell effektive Veränderungen durchzusetzen bedarf es des Schulterschlusses zwischen allen gesellschaftlichen Organisationen, denen die Zukunft ein Anliegen ist. Wo immer es um eine lebenswerte, friedliche und gesunde Zukunft aller Menschen geht - die Bündelung der unterschiedlichen Ansätze hilft, die Energien freizusetzen, die für die Erreichung dieses Zieles erforderlich sind.

 

Allerdings ist ein solcher Schulterschluss keineswegs selbstverständlich. Nicht selten sind es Eitelkeiten von Akteuren, die ihn verhindern. Statt Kräfte, Zeit und Geld zu bündeln, wird oft nebeneinander her oder sogar gegeneinander gearbeitet. Auch wenn es der Sache durchaus förderlich sein kann, sie auf verschiedenen Wegen anzugehen, darf das gemeinsame Ziel nicht aus dem Blick geraten.

 

 

Gemeinsames, schnelles Handeln ist dringend geboten. Dabei geht es um mehr als um individuelle Profilierung und Anerkennung. Es geht um eine lebenswerte Zukunft.

 

Dieser (leicht veränderte) Zwischenruf von Maiken Winter wurde vor COP21  bei Denkwerk Zukunft veröffentlicht.

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Mo

30

Nov

2015

Ein voller Erfolg: Global Climate March auf der Leopoldstraße in München

Fossil Free München und seine Partner bringen 1000 Menschen aus ganz Bayern für den Klimaschutz auf die Straße

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So

25

Okt

2015

Großdemonstration in München für effektiven Klimaschutz

Am 29.11. finden in der ganzen Welt Demonstrationen für effektiveren Klimaschutz statt, auch in München. Machen Sie mit!

 

Denn es reicht nicht, sich zu hause auf dem Sofa über den Klimawandel Sorgen zu machen - wir müssen raus auf die Straße und den Verantwortlichen zeigen, wie viele von uns effektivere Klimaschutzmaßnahmen fordern. Es gibt Zeiten, in denen wir unsere Zukunft aktiver mitgestalten sollten. Diese Zeit ist jetzt. 1000ende werden sich daher am 29.11. in München für effektiven Klimaschutz einsetzen und mit uns zusammen auf die Straße gehen.

 

Machen Sie mit! Und marschieren Sie mit uns um 14:00 von der Münchner Freiheit zum Odeonsplatz. Dort findet um 15:00 die  Abschlußkundgebung statt. Anschließend können Sie sich an den diversen umliegenden Christkindlmärkte wieder aufwärmen.

 

Organisiert wird die Demonstration von Fossil Free München und seinen Partnern. Werden Sie dabei sein?

 

Worum geht es genau?

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Fr

23

Okt

2015

Junge Forscher*innen für den Klimaschutz gesucht!

Gerne leiten wir diese Information des WWF weiter:


WWF vergibt 20 Stipendienplätze. Jetzt bewerben bei der Schülerakademie 2°Campus!


Der WWF Deutschland und die Robert Bosch Stiftung rufen erneut zur Schülerakademie 2°Campus auf! Das einzigartige Stipendienprogramm verbindet aktuelle Forschung mit Klimaschutz und bietet jungen Menschen die Gelegenheit, gemeinsam mit Wissenschaftler/innen für eine klimafreundliche Zukunft zu forschen. Wie senken wir die Treibhausgase und bremsen den Klimawandel? 2°Campus liefert konkrete Antworten.

 

Wir suchen für das Jahr 2016 Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren, die sich für MINT begeistern und für den Klimaschutz forschen wollen.

 

Die Bewerbungsfrist läuft bis 01. Dezember 2015.

 

2°Campus 2016  findet in den Frühjahrs-, Sommer- und Herbstferien statt, zumeist in Berlin bzw. in den Städten der jeweiligen Partneruniversitäten. Die Teilnahme ist (bis auf die Anreise) kostenfrei. Ausführliche Infos unter: www.2-grad-campus.de

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So

11

Okt

2015

Wie ein Mensch die Welt verändert

Bill McKibben initiierte 350.org und die Divestment Bewegung
Bill McKibben initiierte 350.org und die Divestment Bewegung

Bill McKibben, 350, und die Divestment Bewegung

Es gibt viele Menschen, die großen positiven Einfluss auf das Weltgeschehen haben. Aber kaum einer hat so viel in so kurzer Zeit bewirkt wie Bill McKibben.

 

McKibben ist schon seit Jahrzehnten in der Umweltbewegung aktiv- sowohl als Professor für Umweltwissenschaften an einem College in den USA, als auch als Schriftsteller. Schon 1989 warnte er vor den Folgen des Klimawandels. 2007 begannen er und eine kleine Gruppe hoch-motivierter StudentInnen eine USA-weite Bewegung, um den amerikanischen Kongress dazu zu bringen, mehr Engagement im Klimaschutz zu zeigen: „Step it up!“ war ein voller Erfolg mit Dutzenden von Aktionen in ganz USA. (eine davon organisierte ich an der Cornell University).


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Mi

07

Okt

2015

Flüchtlinge sind unsere Zukunft

Flüchtlinge beherrschen das Tagesgespräch. Aber kaum jemand wagt zu sagen, dass die Zahl der Flüchtlinge um ein Vielfaches ansteigen wird, wenn wir nicht alles tun, um den Klimawandel zu begrenzen. Denn dieser wird die Lebensgrundlagen von Hunderten von Millionen Menschen zerstören. Es ist dringendst Zeit, effektive Maßnahmen zu ergreifen, damit weniger Menschen ihre Heimat verlieren.

 

Es sind dramatische Bilder, die wir in diesen Wochen sehen. 10.000ende von Flüchtlingen, die täglich nach Deutschland kommen, um bei uns Schutz zu suchen. Menschen, die alles, was ihnen vertraut und lieb war,  zurücklassen mussten; die ganz von vorne ihr Leben aufbauen müssen - eine riesige Herausforderung für alle Beteiligten, aber auch eine große Chance, zusammen Neues zu gestalten.

 

Doch heißt es immer öfter: "Unsere  Aufnahmekapazitäten sind begrenzt". Jetzt schon?! Wissen die Herren Politiker denn nicht, was weithin bekannt ist - dass wir in Zukunft mit weit mehr Flüchtlingen rechnen müssen als bisher? Keiner kann später sagen, dass wir das nicht gewusst haben. Nur wagen weiterhin die wenigsten, ganz klar auszusprechen, was Tatsache ist. Es ist Zeit, dass wir uns auf weit mehr Flüchtlinge einstellen und gleichzeitig Maßnahmen ergreifen, die helfen, dass weniger Menschen ihre Heimat verlieren.

 

Heutzutage sind pro Jahr etwa 50 Millionen Menschen auf der Flucht. Davon verlieren ca 20 Millionen Menschen ihre Heimat durch Naturkatastrophen, Der Hauptgrund für Flucht ist bisher also Krieg und Verfolgung. Doch die Zahl der Flüchtlinge wird sich in den nächsten Jahrzehnten um ein Vielfaches erhöhen - auf ca 200 Millionen bis 2050 und auf mehrere 100 Millionen bis zum Jahr 2100. Meeresspiegelanstieg, Dürren, Erdrutsche u.v.m. werden nicht nur die Lebensgrundlage vieler Menschen zerstören; es werden daraus auch bewaffnete Konflikte entstehen, die zu Krieg führen können - Krieg und Klimawandel sind sehr enge Nachbarn. Nicht umsonst bekamen Al Gore und der IPCC den Friedensnobelpreis im Jahr 2007 - wer den Klimawandel bekämpft setzt sich automatisch gleichzeitig auch für den Frieden in der Welt ein.

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