begeistert von Forschung   -    inspiriert von Natur    -    motiviert zum Handeln

 


Die Kaffee-Radeltour 2021

Radel mit!

30. August - 12. September

von Hamburg nach Weilheim

öko & fair  -  aus Mittelamerika gesegelt  -  nach Weilheim geradelt

Infos zum Kaffeeradeln


Wissen

Welche Fakten sind wichtig, um über die Enkeltauglichkeit der Menschheit informiert zu sein? Wo findet man vertrauenswürdige Informationen?

Mehr wissen...

 

Unsere Angebote:

Vorträge, Workshops,
Fortbildungen, Tagungen, und  Wanderausstellungen.

Begreifen

Durch eigene Projekte erfahren, welche Themen für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen relevant sind. Dadurch kann man Informationen besser filtern und bewerten.

Mehr begreifen...

 

Unsere Angebote:

anders wandern

Citizen Science Projekte

 

Handeln

Wie kann ich mein Wissen und Begreifen effektiv einsetzen, um meinen Fußabdruck zu minimieren und um mitzuhelfen, eine nachhaltige Zukunft zu gestalten?

Jetzt handeln...

 

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Wirkshops

Maßnahmen


Ich kenne niemanden, der sich, neben Job und Familie, so effektiv und selbstlos für die Belange unserer Umwelt engagiert - egal ob Workshops und Vorträge für Erwachsene oder tolle Projekte für Kinder!                                                        Angestellte an der TU München


Worauf es ankommt
Ein Text der Kraft gibt.

Für alle die Mitdenken und Mitfühlen und

trotzdem die Hoffnung nicht aufgeben.

Unser Blog: Winter4Winter

Paulus’ Idee einer Geschenk-Ökonomie

Es ist sicherlich etwas ungewöhnlich, hier eine Predigt abzudrucken. Aber die Worte von Juliane Assmann, Referentin für die zwei "anders wachsen" Gemeinden in Dresden,  sind so inspirierend und wohltuend, dass diese Predigt sehr gut auch in einen nicht-kirchlichen Blog passt. Herzlichen Dank an Frau  Assmann, dass wir ihren Text hier veröffentlichen dürfen!

 

 

 

Predigt zum Inspirationstag „anders wachsen“ (auch in youtube zu hören)

Juliane Assmann

 

Wie ihr aber in allen Stücken reich seid, im Glauben und im Wort und in der Erkenntnis und in allem Eifer und in der Liebe, die wir in euch erweckt haben, so gebt auch reichlich bei dieser Wohltat.

Nicht als Befehl sage ich das; sondern weil andere so eifrig sind, prüfe ich auch eure Liebe, ob sie echt sei. Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: Obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, auf dass ihr durch seine Armut reich würdet.

Und damit gebe ich einen Rat; denn das ist euch nützlich, die ihr seit vorigem Jahr angefangen habt nicht allein mit dem Tun, sondern auch mit dem Wollen.

Nun aber vollendet auch das Tun, damit, wie ihr geneigt seid zu wollen, ihr auch geneigt seid zu vollenden nach dem Maß dessen, was ihr habt. Denn wenn der gute Wille da ist, so ist jeder willkommen nach dem, was er hat, nicht nach dem, was er nicht hat.

Nicht, dass die andern Ruhe haben und ihr Not leidet, sondern dass es zu einem Ausgleich komme.

Jetzt helfe euer Überfluss ihrem Mangel ab, damit auch ihr Überfluss eurem Mangel abhelfe und so ein Ausgleich geschehe, wie geschrieben steht: »Wer viel sammelte, hatte keinen Überfluss, und wer wenig sammelte, hatte keinen Mangel.«

2. Kor 8,7-15

 

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

 

Zu Beginn möchte ich aus einem Artikel zitieren, der mich schon Anfang des Jahres zu der Predigt für heute inspiriert hat. Er wurde von der Ökologin Robin Wall Kimmerer geschrieben:

 

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Die Verwobenheit Mensch-Natur im Anthropozän

Ein Vortrag von Geseko von Lübke zur Tagung der ev. Akademie Tutzing

"Das Große ganze - und wir mitten drin".

Die Tagung wurde auf 2022 verschoben.

Der eindrückliche Vortrag wird hier mit Erlaubnis von Herrn von Lübke online gestellt.

 

 Das Ende des Dualismus und der Anfang der Verbundenheit

 

Liebe Gäste an dieser Online-Tagung:

 

Ich will meinen Vortrag mit ein paar zitierten Worten einleiten, die jeder von Ihnen schon mal gehört hat – in der Predigt, in der Schule, im Konfirmationsunterricht oder sonst wo. Sie stammen aus der 'Genesis' dem 1. Buch Mose in der Bibel. Also der folgenreichen Schöpfungsgeschichte unserer Zivilisation, einer Art Zielvorgabe, die vor rund 3000 Jahren formuliert wurde. Ich zitiere:

 

Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde. (…) Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. (…) Und es geschah also.

 

Wie gesagt: Dreitausend Jahre mag es her sein, dass man die damals geltende Schöpfungsgeschichte so zusammenfasste, weitererzählte, sechs Jahrhunderte später aufschrieb und vorlas: So prägte sie sich ein in die kulturelle Erinnerung, bis sie zum Bodensatz unserer Seele wurde, eine mythische Wahrheit, die alles durchdringt.

 

Einerseits. Aber andererseits steht dieser biblische Mythos in krassem Gegensatz zu dem, was wir in der Schule und Universität lernen, in der modernen wissenschaftlichen Literatur lesen und was dem gesunden Menschenverstand entspricht:

 

Denn der rationale Verstand der Moderne lässt scheinbar wenig übrig von den sentimentalen Gefühlen: Der Schöpfung in sechs Tagen, plus Ruhepause in der Bibel, steht die jüngste Erkenntnis von 15 bis 20 Milliarden Jahren kosmischer Evolutionsgeschichte gegenüber. Die Erschaffung des Himmels nach Fertigstellung der Erde lässt Kosmologen müde lächeln, an den Menschen nach dem Abbild Gottes mag nach einem Jahrhundert der Völkermorde niemand mehr so richtig glauben. Und doch ist – bei aller Vernunft – etwas hängengeblieben vom Schöpfungs- und Herrschaftsauftrag von ganz Oben. Wie heißt es in der Bibel? „Und es geschah so!

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Die Kaffee-Radeltour 2021

MitradlerInnen für Klimagerechtigkeit gesucht!

 

Radeln auch Sie gesegelten, ökologisch angebauten und fair gehandelten Kaffee von Hamburg nach Weilheim in Oberbayern!

 

Wir bieten vom 30. August bis 12. September 2021 die Möglichkeit, etappenweise an einer ganz besonderen Fahrradtour teilzunehmen: 100 Kilogramm Kaffee - von einem Frachtsegler aus Mittelamerika nach Hamburg transportiert, mit fairer Bezahlung und unter menschenwürdigen Bedingungen geerntet und ohne Pestizide angebaut - werden von Hamburg nach Weilheim in Oberbayern geradelt.

 

Mit dieser Aktion möchten wir ein Zeichen setzen für den notwendigen Wandel vor allem in den Bereichen Mobilität, Klimaschutz und Handel. Auf den einzelnen Tagesetappen werden durch Treffen mit lokalen Initiativen auch viele andere Aspekte eines nachhaltigen Lebensstils beleuchtet. Details zur Tour und den einzelnen Etappen finden Sie unter https://www.wissenleben.de/anders-wandern/kaffeeradeln/

 

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Kompensieren - Ablasshandel oder wichtiger Beitrag zum Klimaschutz?

Jeder spricht vom Klimawandel und von der Dringlichkeit etwas zu tun. Aber was wird konkret getan? Wie viel CO2 sparen diejenigen Menschen, die über Klimaschutz reden, eigentlich selbst ein? Und wie viele Menschen werden durch "Klima-Aktivisten" motiviert, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren?

 

Michael Bilharz geht das ganze Gerede gehörig auf die Nerven. Er macht einfach. Und er hat dafür u. a. die "Klimawette" initiiert. Dabei gilt es, bis zur Klimakonferenz im Herbst 1 Million Menschen dazu zu bringen, 1 Million Tonnen CO2 einzusparen - indem sie an Projekte spenden, die anderen Menschen ein fossil-reduzierteres Leben ermöglichen.

 

Der Haupt-Kritikpunkt, der Bilharz dabei entgegenschlägt ist: "Ablasshandel! Die Leute kaufen sich frei und tun danach nichts, um ihren eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Im Grunde wird dadurch ermöglicht, dass wohlhabendere Leute guten Gewissens CO2 ausstoßen können, statt ihren Lebensstil grundsätzlich zu ändern."

 

Zu diesem Vorwurf äußert sich Bilharz sehr deutlich:

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Klimawandel - realistische Ziele?

Angeregt von der Diskussion bei unserer Mitgliederversammlung, schrieb Andreas Meissner folgenden Text. Ein herzliches Dankeschön, dass wir ihn hier veröffentlichen dürfen!

 

 Ich fahre jährlich rund 3000 Kilometer mit dem Fahrrad. Im April, Juli und November gibt es immer was zu feiern. Der Ehrgeiz ist da, den nächsten Tausender vielleicht mal etwas früher im Jahr zu erreichen. Das Radeln und die Ziele dabei bereiten mir Freude, die Etappen sind konkret und jeweils in überschaubaren Zeiträumen zu erreichen.

 

Fußball spiele ich nicht. Aber ich schaue mir gerne Spiele an, und habe vor gefühlt langer Zeit den eigenen Sohn in einer Mannschaft trainiert. Hier brennen auf dem Platz elf Spieler vor Ehrgeiz, in überschaubarer Zeit, nämlich 90 Minuten, ein Ziel zu erreichen, nämlich ihren Sieg. Eine kollektive Anstrengung, ein gemeinsames Ziel. Haben nur ein oder zwei Spieler einen schlechten Tag und fabrizieren viele Fehler, werden sie sich nach einer Niederlage in der Kabine wohl einiges anhören müssen. Nur wenn alle mitziehen, kann es klappen.

 

Der Klimawandel ist ein globales Problem, das Kollektiv somit, das hier mitziehen müsste, ziemlich groß. Und unüberschaubar. Die Ziele dabei könnten durchaus konkret sein: der Temperaturanstieg global soll unter 1,5 oder wenigstens unter 2 Grad bleiben. Und die persönliche CO2-Bilanz könnte ganz konkret jedes Jahr um 2-3 Tonnen abgebaut werden. Das wäre doch schon mal was! In Initiativen wie der Klimawette oder diversen Klimaplänen könnte man Mitstreiter finden, um sich gegenseitig anzuspornen und gemeinsam Erreichtes zu feiern. So weit, so gut.

 

Warum aber klappt es mit persönlichen Bemühungen beim Klimawandel nicht so gut wie beim Radeln oder Fußballspielen? Und was folgt daraus?

 

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