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Ich kenne niemanden, der sich, neben Job und Familie, so effektiv und selbstlos für die Belange unserer Umwelt engagiert - egal ob Workshops und Vorträge für Erwachsene oder tolle Projekte für Kinder!                                                        Angestellte an der TU München

Unser Blog: Winter4Winter

Sei egoistisch!

Viele tun sich schwer, die  Dringlichkeit des Klimaschutzes wirklich zu begreifen. Darauf hingewiesen, fühlen sich viele Menschen angegriffen; sie täten doch schon viel. Aber reicht das?  Hier der Versuch einer Antwort und die Aufforderung, endlich wirklich egoistisch zu sein.

 

Es geht nicht darum, sich schlecht zu machen. Es geht darum, dass wir die Wende hin zu einer wirklich nachhaltigen Gesellschaft schaffen und jeder seinen Beitrag leistet.

 

  • Stell dir vor, wir verstehen die Dringlichkeit, handeln danach und haben nach etwa 10 Jahren tatsächlich die Wende geschafft.
  • Stell dir vor, wir können beobachten, wie sich die CO2-Konzentration der Atmosphäre reduziert.
  • Stell dir vor, wir schaffen die Wende hin zu einer wirklich nacchaltigen Gesellschaft!
  • Stell dir vor, auf einer blühenden, summenden Wiese zu liegen, in die Wolken zu blicken und einfach dankbar zu sein; dankbar für die Energie, das Durchhaltevermögen, das "Nicht-Aufgeben" aller Mitstreiter und vor allem: Dankbar, gut, frei und gesund leben zu können umgeben von der Schönheit der Natur.

Wie fantastisch und wunderschön das wäre! Lohnt es sich da nicht, heute einige Abstriche zu machen - die am Ende ja oft auch überraschende Gewinne sind? Wie zum Beispiel zu Fuß wunderbar riechenden Seidelbast zu entdecken statt im Auto im Stau zu stehen, um sonstwohin zu fahren?

 

 

Die Dringlichkeit des Klimaschutzes ist kein Spaß, sondern bitterer Ernst.

 

 

Ich weiß, du glaubst nicht daran, dass wir es schaffen. Machst du es dir da nicht zu leicht?
Lohnt es sich nicht, trotzdem alles zu versuchen? Für die Schönheit in der Welt? Für die Kunst, die Musik, die Natur, die Freunde, das Leben? Auch einfach ganz egoistisch für dich selbst und deine liebsten Menschen um dich herum? Denn die Auswirkungen einer Klimakatastrophe wird auch uns treffen.

 

 

Leider ist es weiterhin so, dass ein Großteil der Menschen nur das im Klimaschutz  tun,  was sie für sich als akzeptabel empfinden. Was einem Spaß macht, das soll man auch haben dürfen. Das reicht leider nicht. Ein solcher "Egoismus" ist langfristig nicht egoistisch sondern selbstmörderisch.

 

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Was ist eigentlich Solidarität?

Ein kurzer Kommentar zu einer bedrückenden Welt

 

Mit dem Auto Spenden zur Ukraine-Sammelstelle fahren - fortbewegt mit Benzin dessen Erlös zum Teil den Krieg finanziert.

 

Warme Decken spenden, während man selbst die Wohnung schön warm heizt - mit Gas, das zu 55 % aus Russland kommt - dessen Erlös zum Teil den Krieg finanziert.

 

Im Internet auf Friedenskampagnen klicken, während der Strom dazu zum Teil aus Kohlekraftwerken kommt, die zu 50 % Kohle aus Russland verbrennen - und mit dessen Erlös zum Teil den Krieg finanziert.

 

Was ist wirklich solidarisch?

 

Ja, auf jeden Fall: Schnelle Hilfe für Notleidende.

 

Zusätzlich: Endlich aufhören, fossile Energien zu verbrauchen!

 

Dazu gehört: Heizung runterdrehen, Strom sparen, weniger Konsumgüter kaufen, weniger (keine) Lebensmittel wegwerfen, nur im dringendsten Notfall mit dem Auto fahren und - wenn irgend möglich - umsteigen auf alternative Möglichkeiten. Nicht morgen, sondern heute.

 

Kohle, Erdgas und Öl aus anderen Ländern beziehen ist keine Lösung. Ja, das hilft, Russland den Erlös aus fossilen Energien zu nehmen. Aber ein Umstieg zu anderen Ländern erzeugt neue Abhängigkeiten, und vor allem: Ein Umstieg vernachlässigt die noch größere unmittelbare Bedrohung durch eine globale Klimakatastrophe.

 

Statt Laufzeiten für Kohle- und Kernkraftwerke zu verlängern sollten wir endlich weniger Energie konsumieren! Unser "Leid", weniger zu konsumieren, steht in keinem Verhältnis zu dem Leid, den wir gerade in der Ukraine durch unseren Energiehunger mit finanzieren, noch zu dem Leid, das die Klimakatastrophe global bewirken wird.

 

PS: Öl aus Russland ist unverzichtbar für uns Deutschen, meint Kanzler Scholz. Ist es das? zeigt ihm, dass es durchaus verzichtbar ist!

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Dranbleiben!

Eine Rede bei der Fridays 4 Future Demo in Weilheim, 24.9.2021

 

Hallo Weilheim, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Freunde!

 

Die Klimakatastrophe ist extrem ernst und wir müssen sofort handeln.

Das ist uns allen klar.

 

Deswegen sind wir heute hier. Nicht nur hier in Weilheim, überall in Bayern, in Deutschland und in der ganzen Welt gehen heute Leute auf die Straße, um mehr Klimaschutz zu fordern.

 

Der Umschwung ist fühlbar und unaufhaltsam. Und das ist fantastisch.
Aber bisher reichen alle Bemühungen immer noch nicht aus, um die Klimakatastrophe zu vermeiden.

 

Daher heißt es: Nicht nachlassen, Dranbleiben!

 

Das bedeutet:

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Unsere öko-faire Kaffee-Radeltour 2021 - Ein Fazit

100 kg gesegelter Kaffee über 1000 km geradelt für Klimagerechtigkeit

 

Am 12. September sind Karl und ich - nach 2 Wochen radeln - glücklich und sehr erfüllt am alge-unverpackt Laden in Weilheim angekommen.

 

Das Besondere: Kaffee, der nicht nur ökologisch angebaut und fair gehandelt, sondern auch klimafreundlich nach Hamburg gesegelt wurde - mit dem Gaffelschoner Avontuur. Zwei Zentner des Segel-Kaffees der Genossenschaft Cafe Chavalo wurden in Hamburg auf Räder und Radanhänger geladen und gingen zwei Wochen auf Reisen durch Deutschland. Sowohl in Nicaragua gerösteter (und daher verpackter) als auch ungerösteter unverpackter Kaffee waren im Gepäck.

 

Vom 30. August an radelten insgesamt etwa 60 UnterstützerInnen in kleineren und größeren Etappen mit. Unterwegs wurde der Kaffee kostenfrei an Röstereien und Eine-Welt-Läden abgegeben, der Erlös geht an öko-soziale Projekte – z.B. an die Schutzgemeinschaft Weilheimer Moos.

 

Dieser Kaffee ist ein starkes Symbol für Klimagerechtigkeit. Er zeigt konkret, dass fairer Handel und klimafreundliche Mobilität möglich sind – und dringend umgesetzt werden müssen. Dabei ging es uns nicht allein darum, den Kaffee möglichst klimafreundlich zu transportieren, sondern auch darum, möglichst viele Menschen zu „bewegen“, im doppelten Sinn: Ganz konkret MitradlerInnen zu finden zum Transport des Kaffees; und noch mehr, Begegnungen, Gespräche und Diskussionen zu ermöglichen, unterwegs und besonders vor Ort bei Projekten, einem fairen Großhandel, Naturführungen, dem Besuch einer „Habitatskirche“ und natürlich auch Kaffeeröstereien und Weltläden. An vielen Orten wurden wir auch von kommunalen VertreterInnen willkommen geheißen.

 

Das Besondere: Die Menschen; die Augen, die vor Glück strahlen; die Gespräche; das Glück einer Gemeinschaft von Menschen, die sich zum ersten mal trifft und gleich zusammenghört - mit einem gleichen Ziel und ganz ähnlicher Motivation.

 

Die Fakten kennen und klar kommunizieren, Augen offen haben für die Schönheit aber auch für die Zerstörung und die Ungerechtigkeit, Freude haben an Gemeinschaft, und Verantwortung übernehmen für unser aller Zukunft, darum ging es uns. Und das haben wir, denke ich, auch erreicht.

 

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Eindrücke vom letzten Tag, Tag 14: Geltendorf nach Weilheim

Der heutige Tag war voller wunderbarer Eindrücke. Morgens geruhsam zu Dritt frühstücken; baden im einsamen Baggersee bei Geltendorf. Und dann rein ins Getümmel voller engagierter, begeisterter Menschen: Nach St. Ottilien. Dort endete die Sternfahrt des ersten autofreien Sonntags der Landkreise Landsberg, Fürstenfeldbruck und Starnberg. Etwa 100 RadfahrerInnen hatten sich dort im Biergarten versammelt. Um 14:00 gab es dann einen ökumenischen Gottesdienst, der von Karl und Erzabt Öxler gehalten wurde. Dort gab es eine ganz wunderbare Überraschung: Vier der MitradlerInnen der ersten 4 Etappen waren dabei! Zwei kamen aus München dazu und zwei aus Buchholz. Was für eine Freude, sich wiederzusehen!

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Weitere Blogeinräge findet ihr hier.


Worauf es ankommt
Ein Text der Kraft gibt.

Für alle die Mitdenken und Mitfühlen und

trotzdem die Hoffnung nicht aufgeben.