Wir machen die Zusammenhänge zwischen Natur, Mensch und Klima für jeden Einzelnen verständlich, erlebbar und nachvollziehbar, um zu nachhaltigem Handeln zu motivieren.

Wissen

Welche Informationen sind für mich relevant? Wo kann ich relevante Informationen finden? Wwie kann ich wissen, ob diese Informationen vertrauenswürdig sind?

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Begreifen

Durch eigene Untersuchungen erfahre ich, welche Themen für die Natur und mich relevant sind. Dadurch kann ich Informationen besser filtern und bewerten.

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Handeln

Wie kann ich mein Wissen und Begreifen effektiv einsetzen, um meinen Fußabdruck zu minimieren und um mitzuhelfen, eine nachhaltige Zukunft zu gestalten?

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Unsere Wanderausstellung über den Klimawandel läuft seit über zwei Jahren fast kontinuierlich. Nun haben wir alle Bilder neu  gedruckt und freuen uns auf viele weitere Bestellungen.
Näheres finden Sie auf unserer Seite zur Wanderausstellung.

Unsere neuesten Blogeinträge

Di

19

Jun

2018

Fragen an einen der altgediensteten Wetterwarte der Zugspitze

Robert Schardt auf dem Wetterturm der Zugspitze
Robert Schardt auf dem Wetterturm der Zugspitze

Robert Schardt ist seit 37 Jahren Wetterwart an der Wetterwarte in Garmisch und auf der Zugspitze. Damit ist er einer der dienstältesten Wetterwärter auf der Zugspitze. Dort werden Wetterdaten schon seit 1900 aufgezeichnet. Ich durfte einen Tag mit ihm auf der Zugspitze verbringen.

 

Was hat Sie dazu bewegt, Wetterwart zu werden?

Das weiß auch nicht genau; genetisch war ich nicht vorbelastet. Wetter und alles was damit zusammengehört hat mich aber bereits von frühester Jugend an interessiert. Ich habe schon als Kind im eigenen Garten Temperatur, Feuchte, Luftdruck und Schneehöhe gemessen und grafisch auf Millimeterpapier dargestellt.

 

Welche Beobachtungen haben Sie besonders beeindruckt?

Ich liebe Extremwetter jeder Art. Was mich aber besonders beeindruckt und gleichzeitig bestürzt ist das immer schnellere Voranschreiten des Klimawandels. Diesen habe ich „live“ auf der Zugspitze erlebt: Innerhalb der vier Jahrzehnte, in denen ich auf der Zugspitze als Wetterwart tätig war, hat sich der Schneeferner halbiert!

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Di

02

Jan

2018

Das seltsame Ding genannt Liebe

Liebe. So ein großes Wort. Wir finden und verlieren Liebe, sind außer uns vor Glück oder Leid - je nachdem, wie die Liebe mit einem spielt. Aber was ist das eigentlich - die Liebe? Und kann sie uns helfen, Frieden und Glück langfristig in uns zu bewahren - unabhängig von äußeren Umständen?

 

Nach einem relativ schwierigen Jahr machte ich mich auf die Suche nach der Antwort auf die Frage: "Was bedeutet Liebe eigentlich?" Dazu habe ich Freunde und Bekannte zwei Fragen gefragt:

1. Was ist Liebe?

2. Was treibt Dich am meisten an?

 

Die Antworten sind so unterschiedlich wie die Liebe selbst. Sie zeigen, dass "Liebe" sich nicht einzwängen lässt in ein bestimmtes Format. Dadurch bleibt es jedem  frei, für sich zu entscheiden, was es bedeutet, jemanden oder etwas zu lieben. Daher kann man sich aber auch nicht darauf verlassen, dass - wenn einer "Ich liebe Dich" sagt -  diese Aussage das bedeutet, was man selbst darunter versteht. Aber lesen Sie selbst...

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Do

09

Nov

2017

Klima stabilisieren, Deutschland modernisieren

Die Klimakonferenz in Bonn sendet auch eine Botschaft nach Berlin, wo jetzt die Parteien über die Bildung einer neuen Bundesregierung verhandeln – das erklärten am Donnerstag führende Forscher, die im Deutschen Klima-Konsortium (DKK) zusammengeschlossen sind, darunter auch Prof. Schellnhuber und Prof Latif, die im wissenschaftlichen Beirat von WissenLeben aktiv sind. Die Auswirkungen des Klimawandels seien bereits heute spürbar, Deutschland solle zur Verringerung der Treibhausgase den Ausstieg aus der Kohleverstromung beginnen, heißt es in einer von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern veröffentlichten gemeinsamen Erklärung.

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Do

09

Nov

2017

Junge Forscher*innen für den Klimaschutz gesucht!

WWF vergibt 20 Stipendienplätze. Jetzt bewerben bei der Schülerakademie 2°Campus!

 

Der WWF Deutschland und HEINZ-GLAS rufen zur Schülerakademie 2°Campus auf. Das einzigartige Stipendienprogramm verbindet aktuelle Forschung mit Klimaschutz und bietet jungen Menschen die Gelegenheit, gemeinsam mit Wissenschaftler/innen für eine klimafreundliche Zukunft zu forschen. Wie senken wir die Treibhausgase und bremsen den Klimawandel? 2°Campus liefert konkrete Antworten.

Es werden für das Jahr 2018 noch Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren gesucht, die Spaß am Forschen haben und sich mit ihren Talenten für den Klimaschutz einsetzen möchten.

 

Die Bewerbungsfrist läuft bis 03. Dezember 2017.

 

2°Campus 2018  findet in den Frühjahrs-, Sommer- und Herbstferien statt, zumeist in Berlin bzw. in den Städten der jeweiligen Partneruniversitäten. Die Teilnahme ist (bis auf die Anreise) kostenfrei.

 

Ausführliche Infos unter: www.2-grad-campus.de

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Fr

08

Sep

2017

Ehrenamt im Schloss Bellevue

Beim Bürgerfest war auch Maiken Winter für WissenLeben e.V. vertreten

 

Heute, am 8.9.2017, fand wieder das alljährliche Bürgerfest statt. Seit 2012 werden ehrenamtlich tätige Bürger durch eine Einladung zum Bürgerfest geehrt - stellvertretend für die Millionen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich in Deutschland zum Wohl von Mensch und Natur einsetzen.

 

Das Thema des Bürgerfestes war "Engagement - für eine lebendige Demokraitie". In seiner Begrüßungsrede machte der Bundespräsident, Frank-Walter Steinmeier, deutlich, wie wesentlich ehrenamtliches Engagement für das Funktionieren einer Demokratie ist. Ohne die Arbeit der Ehrenamtlichen würde unser Staat sehr viel weniger gut funktionieren. All die Helfer in Sportvereinen, bei der freiwilligen Feuerwehr, in Kirchengemeinden und Flüchtlingshilfen und in vielen anderen Bereichen leisten wesentliche Arbeit zur Unterstützung der Meschen in unserem Land. Eindringlich mahnte Steinmeier an, bei der Bundestagswahl am 24.9.2017 wählen zu gehen. Die Freiheit, die wir in Deutschland geniessen, eine Demokratie zu leben, diese Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen uns dafür einsetzen, sie zu bewahren.

 

Die Tatsache, dass diese Freiheit keine Selbstverständlichkeit mehr ist, dass sie auch in unserem Land durch radikale Gesinnungsströme gefährdet ist, ist zutiefst beunruhigend. Gleichzeitig wurde an diesem Abend klar: Negativen Strömungen steht eine starke Wand Engagierter entgegen, die sich mit all ihrer Kraft für eine lebendige Demokratie einsetzen. Stark bleiben gegen Anfeindungen, sich nicht beirren lassen, das legte Steinmeier den Eherenamtlichen ans Herz - und das erschien machbar inmitten all der Menschen, die sich versammelt hatten.

 

Zwei Wehrmutstropfen gab es allerdings:

1. Wie es ja bisher auch im Wahlkampf üblich ist: die Dringlichkeit von Klima- und Naturschutz wurde nirgends erwähnt. Was muss eigentlich passieren, damit dieses wichtige Thema nicht weiter so stark venachlässigt wird?

2. Es war erstaunlich, dass sich bei den Informationsständen auch Firmen präsentierten, die nicht gerade durch ihr bürgerschaftliches Engagement bekannt sind - wie etwa die Daimler AG, Bayer, die Arbeitsgemeinschaft Gesamtmetall oder Lidl (für die gesamte Liste siehe das Programm des offenen Hauses am 9.9.2017). Greenwashing schien hier angesagt; freie, unabhängige Demokratie reduziert. Sicherlich trugen diese Organisationen mit großzügigen Spenden zum Gelingen des Festes bei; sicherlich engagieren sie sich auch für soziale Belange. Aber insgesamt erscheinen mir diese Firmen doch eher Proft-orientierte Unternehmen zu sein, denen das eigene Wohl über dem der Gemeinschaft steht. Gäbe es nicht andere Wege, dies Bürgerfest zu finanzieren? Wege, welche die Demokratie und Freiheit herausstellen? Wären evtl. die Bürger dieses Landes bereit, dass das Fest aus Steuergeldern bezahlt wird - zum Dank für all die ehrenamtliche Arbeit, die ja dem Wohle aller Bürgern dient?

 

Insgesamt aber war es ein wunderschöner, sehr gelungener Abend. Trotz des Regens und der Kälte war die Stimmung sehr beschwingt, fröhlich und offen. Der Höhepunkt - Lang Lang mit seinem Schüler Maximilian - wird mir immer im Gedächtnis bleiben.

 

Danke, Herr Bundespräsident, dass Sie diese Tradition fortführen. Es tut sehr gut, für all die Arbeit Anerkennung zu erhalten.

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Do

07

Sep

2017

Politik ohne Zukunft

Unfassbar. Da haben es die Moderatoren des Fernsehduells geschafft, den Kanzlerkandidaten 90 Minuten lang Fragen zu stellen, ohne jemals die Wörter Klima, Natur, Biodiversität, Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit oder ähnliche überlebenswichtige Wörter zu erwähnen. So als gäbe es keine sich immer dramatischer entwickelnde Klimakatastrophe, keinen besorgniserregenden Rückgang der Biodiversität, keine Zehntausenden von frühzeitigen Todesfällen in Deutschland auf Grund schlechter Luft, keine Notwendigkeit für einen raschen Ausbau erneuerbarer Energien.

 

Auch ohne entsprechende Fragen hätten die Kandidaten einfließen lassen können, dass ihnen diese Problemfelder bewusst und wichtig sind – so wie sie es ja auch bei anderen Themenfeldern geschafft haben, ihr Positionen klarzustellen. Nur die Bundeskanzlerin erwähnte das Wort „Klima“ einmal; gleichzeitig machte sie aber deutlich, dass es den fossilen Verbrennungsmotor noch jahrzehntelang geben wird. Ein Ausstieg aus fossilen Energien? Fehlanzeige.

 

Es ist unfassbar, dass bei den derzeitigen dramatischen Entwicklungen bei Klima und Biodiversität, die das Potential haben, unsere Lebensgrundlagen zu zerstören, dieses Thema nicht zentral im Wahlkampf erscheint.

 

Die Klimawissenschaft hat klar aufgezeigt, dass uns noch etwa 5 Jahre bleiben, um unsere Wirtschafts- und Lebensweise radikal zu transformieren, um eine Klimakatastrophe zu vermeiden. Die kommende Legislaturperiode wird darüber bestimmen, ob wir eine Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft schaffen – oder nicht.

 

Bitte bedenken Sie das, wenn Sie zur Wahl gehen.

 

Maiken Winter, Vorsitzende von WissenLeben e.V und Bundestagskandidatin der ÖDP im Wahlkreis 226

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Sa

29

Jul

2017

Radln für Tempo 30

Eine kurze Zusammenfassung zu einer kleinen Radltour für eine hoffentlich bald großen Kampagne: "Mensch vor Auto"

 

Seit einigen Monaten bin ich Bundestagskandidatin der Ökologisch Demokratischen Partei Deutschland (ÖDP) im Wahlkreis 226 - Weilheim - Garmisch. "Warum tust du dir das auch noch an?", werde ich oft von Freunden gefragt. Langeweile oder Machtstreben ist es ganz gewiss nicht; sondern die Möglichkeit, mit einem neuen Ansatz Dinge ansprechen zu können, die mir wichtig sind - Klimaschutz, Energiewende, Naturschutz - und das liebe Auto.

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Di

06

Jun

2017

Vertrauen auf Fehler in der Wissenschaft wäre fatal

Ein Leserbrief an den Münchner Merkur

 

Einige der Leserbriefe zu Trump spiegeln die häufigen Erfahrungen wieder, die ich im Laufe meiner Vorträge mache – ein Unwissen vieler Menschen über die Ursachen und Folgen des Klimawandels. Es ist durchaus verständlich, dass dieses Unwissen weiterhin verbreitet ist, wird doch oft falsch über den Klimawandel berichtet. Lassen Sie mich daher auf einige wenige Punkte eingehen:

 

Dass es „extrem viel Geld“ koste, die notwendigen Maßnahmen zum Klimaschutz durchzuführen, ist falsch – der IPCC beschrieb schon 2014, dass die notwendigen Maßnahmen 0,06% des jährlichen globalen Wirtschaftswachstums kosten würden. Das ist sicherlich viel Geld, aber durchaus machbar – v.a. in Anbetracht der Tatsache, was passieren würde, wenn wir nicht rechtzeitig handeln.

 

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Fr

02

Jun

2017

Trump - Symbol der Wegwerfgesellschaft

Demonstranten beim Münchner March for Science, April 2017. Foto (c) Winter
Demonstranten beim Münchner March for Science, April 2017. Foto (c) Winter

"Make America Great Again"  ist Trump´s Slogan. Wichtiger wäre es, die Welt vernünftiger und sicherer zu machen - und dementsprechend alles zu unternehmen, den Klimawandel zu begrenzen. Davon ist Trump weit entfernt, weil er sich benimmt, als könnte man mit der Erde spielen wie mit einem Spielzeugauto. Es gibt aber leider keinen Ersatz.

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Mi

31

Mai

2017

Ihr gehört dazu!

Man muss nicht "Öko" sein, um an der Klimaschutz-Bewegung teilzunehmen!

Vor Kurzem hielt ich einen Vortrag über die neuesten Fakten des Klimawandels vor StudentInnen der LMU. Danach diskutierten wir noch lange darüber, warum sich weiterhin so wenige Menschen aktiv beim Klimaschutz positionieren. Spezifisch sprachen wir über die geringe Teilnehmerzahl bei der Klimaschutz-Demonstration in München (wir berichteten). Die Erklärungen der StudentInnen haben mir die Augen geöffnet:

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