Ein Aufruf an alle: Jetzt endlich konkret handeln!

Liebe Freunde und Kollegen,

 

Zugegeben, es kann deprimieren, wenn man liest, dass der Verbrauch der fossilen Energien im Jahr 2018 höher war als je zuvor (unser Blogartikel).

 

Aber diese Information kann und MUSS uns alle anstacheln, uns noch mehr für den Klimaschutz einzusetzen.

 

Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, es zu schaffen, immer niedriger wird - Aufgeben ist keine Option!

 

Wer aufgibt, gibt sich und seine Kinder, seine Freunde und die Menschheit auf. Das ist schlimmer als alles andere.

 

Also: Dranbleiben. Bitte. Für dich. Für mich. Und für uns alle.

 

Und immer noch ein wenig mehr tun, noch ein wenig weiterdenken, noch ein wenig mehr hinterfragen - sich selbst, die Freunde, die Kollegen, den Arbeitgeber, die Gesellschaft, die Politik.

 

Ehrlich ansprechen, was man denkt. Freundlich. Aber ehrlich. Die Leute sollen und müssen sich schämen, die unser aller Zukunft mit zerstören. Und das sollten und müssen wir ihnen auch ehrlich sagen.

 

Und dann noch ein wenig mehr aufmucken, ein wenig mehr Klartext reden, und noch viel mehr aktiv werden.

 

  • Hast Du schon den Stromanbieter gewechselt? Die Bank? Die Versicherung? Deine Geldanlagen?
  • Hast du mal überlegt, dein Auto einige Zeit stehen zu lassen und auszuprobieren, wie es ist ohne Auto zu leben? Einfach mal mit dem Rad zum Einkaufen fahren; mit dem Zug ins Wochenende?
  • Hast du mal probiert, einfach nicht mehr zu fliegen. Punkt. Einfach beschliessen, nicht mehr zu fliegen. Das erleichtert es, sich jedes mal neu zu überlegen, ob man fliegt oder nicht.
  • Hast du probiert, ausschliesslich Öko oder gebraucht zu kaufen (alles, nicht nur die Bananen, auch Kleidung etc.). Das befreit sehr vom Konsumwahn, denn alle Schnäppchen sprechen einen eh nicht mehr an.
  • Hast du versucht, dich zu befreien von all dem Zeug, von dem wir alle eh zu viel haben; statt etwas Neues zu kaufen, ein paar Sachen abzugeben?
  • Hast du versucht, weniger tierische Produkte zu essen und überhaupt weniger Nahrungsmittel zu kaufen, damit es nicht schlecht wird?
  • Hast du versucht, unverpackt zu kaufen? Und nicht mehr online zu bestellen?
  • Hast du versucht, statt abends sonst was zu unternehmen, öfter einfach zu hause zu bleiben und den Abendhimmel zu geniessen?
  • Hast du versucht, mit dem glücklich zu sein, was du hast, jetzt, hier, direkt bei dir? Und nicht so oft zu überlegen, was du NICHT hast?
  • Hast du versucht, Leserbriefe zu schreiben zu den Themen, die dich beschäftigen; Politiker anzurufen und zu treffen; Anreize für dich und deine Mitmenschen zu geben, um die Wende zu beschleunigen; auf Demos zu gehen, zu streiken, einen Preis auf CO2 zu fordern?

Die notwendige Wende ist voll von unglaublich schönen, befreienden, erleichternden, entstressenden, angenehmen Möglichkeiten. Aber auch voller Dinge, bei denen wir uns überwinden müssen.

 

Vielleicht ist das ein oder andere auch unangenehm, beängstigend zu tun. Aber wenn man die Vision im Auge behält - eine lebenswerte Zukunft ohne Gefahr der totalen Zerstörung unserer Lebensgrundlagen - da lohnt sich doch aller Einsatz!

 

Man muss ja nicht alles tun - aber es reicht nicht, sich auf die paar Dinge zu beschränken, die einem selbst nichts ausmachen. Wir brauchen mehr. Viel mehr.

 

Vor allem müssen die Politiker erfahren, dass sie eben NICHT gewählt werden, wenn sie nichts tun. Und diesen Druck müssen sie spüren. Den spüren sie aber nicht, wenn wir nur zu hause beim Bier uns aufregen. Wir müssen raus. Alle.

 

Raus aus unseren Wohnzimmern, rein in die Medien, auf die Straße, in die Gesellschaft. Augen und Mund weit auf!

 

Und wir müssen den Medien zeigen, dass wir nicht auf ihre flache oberflächliche unverantwortliche Werbung hereinfallen. Werbung für Dinge, die unsere Zukunft zerstören (SUVs, Kreuzfahrten, Flüge etc..) muss massiv angekreidet werden. Öffentlich. Ebenso die Zeitungen und Journale, die Radio- und TV-Sender, die diese Werbung veröffentlichen.

 

Es gibt genug zu tun.

 

Auf geht´s. Wir sind dran.

 

Maiken

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